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O2 Brille

die neue Freiheit

Autoren: Prof. Dr. D. Nolte, Dr. Birgit Krause - Michel, A. Kickinger, H. Dirmeier, Nachdruck aus Aternwegs- und Lungenkrankheiten Jahrgang 21 Nr. 10/1995

Die Effektivität der Sauerstoff-Langzeittherapie steht und fällt mit der Anwendungsdauer. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie fordert eine Mindestanwendungszeit von 16 Stunden täglich. Die Einhaltung dieser Zeit scheitert oft an der Art der Anwendung.
Während die Sauerstoffquellen immer kleiner, handlicher und geräuschloser werden, hat sich an dem Aussehen der SauerstoffNasensonden nur wenig geändert. Sie sind ein- oder zweilumig, aus hellem oder grünem PVC-Material sofort auf den Träger. Der Gewinn an Lebensqualität wird durch das Bewusstsein einer Behinderung aufgehoben.

Die Folgen sind ungenügende Akzeptanz und PatientenCompliance.
Aus diesem Grunde entwickelten wir eine neue Sauerstoffbrille, die den Namen "BRILLE" auch verdient. Sie wurde nach den Vorstellungen eines Patienten, der seit mehr als 6 Jahren sauerstoffpflichtig ist, von einem Optiker hergestellt. Während es sich bei dem amerikanischen Vorbild um eine wenig attraktive Einmalbrille handelt, wird bei uns, in qualitativ hochwertige, nach dem persönlichen Geschmack ausgesuchte Brillen, der zuführende Sauerstoffschlauch im Brillengestell fast unsichtbar eingebaut. Bei NichtBrillenträgern werden in das Gestell Plan- oder Sonnengläser eingesetzt.
Durch stabile handgefertigte Ösen an der Innenseite der Brillenbügel läuft der Schlauch entlang der vorgegebenen Brillenfassung zur Nase. Die Zufuhr des Sauerstoffes in die Nase erfolgt durch einen auswechselbaren 180' Eingangsbogen, der am Ende mit einer weichen Silikonolive versehen ist.
Im Gegensatz zu dem amerikanischen Modell wird der Sauerstoff einlumig zugeführt. Bei Problemen mit der Nasenschleimhaut wird der Zugang zum Naseneingang gewechselt.
Das Auf- und Absetzen der Sauerstoffbrille ist durch die seitliche Verankerung des Sauerstoffschlauches so bequem wie bei einer normalen Brille. Die Sauerstoff-Langzeittherapie kann problemlos mit einer Flußrate von 0,25 bis 3 Liter pro Minute durchgeführt werden. Bei höheren Flußgeschwindigkeiten muß die Brille zweilumig gebaut werden. Während die herkömmlichen Sauerstoff-Nasensonden alle 8 bis 14 Tage gewechselt werden müssen, weil das PVC-Material hart wird, muß der integrierte Sauerstoffschlauch durch die geschützte Lage nur alle 2 - 3 Monate ausgetauscht werden. Die Kosten des Zuführungsschlauches, der als Meterware lieferbar ist, liegen dabei erheblich niedriger als der einer Sauerstoffsonde.
Der Aufpreis eines Brillenmodelles nach Kickinger-Dirmeier hat sich für den Kostenträger bereits nach ca. 10 Monaten amortisiert.
Nach unseren Erfahrungen wird durch die "versteckte" Sauerstoffzufuhr die Patienten-Compliance erheblich verbessert. Die Sauerstoffbrille ist unter dem Aktenzeichen G9318959.1 patentrechtlich geschützt.

Information:
Optik Kickinger
Poststraße 11 -
83435 Bad Reichenhall
Tel. 08651 - 3448- Fax: 08651 - 68434

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25.04.2018

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