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Aufwendungen eines Körperbehinderten für eine Reisebegleitung

Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs vom 4. Juli 2002 III R58/98 kann ein Körperbehinderter, der auf ständige Begleitung angewiesen ist, Mehraufwendungen, die ihm auf einer Urlaubsreise durch Kosten für Fahrten, Unterbringung und Verpflegung der Begleitperson entstehen, in angemessener Höhe neben dem Pauschbetrag für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung abziehen.

Im Streitfall hatte der schwerkörperbehinderte Kläger, bei dem die Notwendigkeit ständiger Begleitung nachgewiesen war,im Jahr 1994 mehrere Urlaubsreisen unternommen und für die Begleitperson die Kosten der Reisen getragen (insgesamt20 000 Mark).

Der Bundesfinanzhof orientierte sich bei der Bestimmung der angemessenen Höhe der Aufwendungen an dem Betrag, den ein Bundesbürger durchschnittlich im Jahr für Urlaubsreisen ausgibt. Für das Streitjahr 1994 hielt er einen jährlichen Betrag bis zu 767 Euro (1500 Mark) für angemessen. Nur diesen berükksichtigte er als außergewöhnliche Belastung.

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11.01.2018

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