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Kfz-Kosten

Kilometergeld

Kfz-Kosten bei Behinderten mit geringer Fahrleistung

Ein Behinderter kann bei einer Fahrleistung von nur 3601 Kilometer im Jahr die tatsächlichen Fahrtkosten in Höhe von 1,16 Euro pro Kilometer als außergewöhnliche Belastung ansetzen.

Er muss sich nicht mit dem Pauschbetrag von 0,30 Euro zufrieden geben. Diese Auffassung vertritt das Finanzgericht Schleswig-Holstein.
Behinderte mit den Merkmalen „aG“, „Bl“ oder „H“ können für alle nicht beruflichen Fahrten neben dem Behinderten-Pauschbetrag 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer als außergewöhnliche Belastung abziehen. Ein höherer Kilometersatz kann geltend gemacht werden, wenn die Fahrleistung außergewöhnlich weit unter den als üblich angesehenen 15 000 Kilometer liegt und deshalb pro gefahrenem Kilometer sehr hohe Aufwendungen entstehen. Wann ein solcher Ausnahmefall vorliegt, ist umstritten.

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Website zuletzt geändert am

19.01.2018

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