Oxy-Gen Lite
12.09.2008 20:24:53
Hallo,
ich bin ganz neu in diesem Forum und sehr froh, es gefunden zu haben. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus benötigt nun auch meine Mutter (82 Jahre) eine LOT. In der letzten Woche ist so vieles auf mich eingestürmt, dass mir manchmal der Kopf schwirrt.
Meine Mutter benötigt für 16 Stunden 2 L. /Min. Sauerstoff am Tag. Sie erhielt einen Konzentrator (Oxymat 3), der am Tage der Entlassung angeliefert wurde. Mir ist mittlerweile klar, dass der Geräuschpegel dieser Geräte "gewöhnungsbedürftig" ist, aber ich war doch fast "geschockt", wie laut der Konzentrator läuft und vor allem - wie soll man dabei schlafen? Meine Mutter lebt in einer 1-Zimmer-Wohnung. Es gibt also keine Möglichkeit, das Gerät nachts "auszulagern". Dazu kommt, dass sie stark sehbehindert ist - sich also keine Stolperfallen durch lange Kabel oder Schläuche schaffen sollte.
Sie kommt ansonsten mit dem Konzentrator tagsüber gut zurecht, ist aber nahezu verzweifelt über die Schlafstörungen. Sicherlich braucht alles seine Zeit und man gewöhnt sich vielleicht ein wenig daran, aber ich glaube, das Problem wird mit diesem Gerät bestehen bleiben.
Ich bin nun auf das Gerät Oxy-Gen Lite gestoßen und gehe davon aus, dass einige hier dieses Gerät aus der Praxis kennen. Ist es wirklich so gut, wie die Produktbeschreibung verspricht? Ist es wirklich deutlich leiser als ein üblicher Konzentrator? Gibt es irgendwelche gravierenden Nachteile?
Wir wären bereit, die Anschaffung selber zu finanzieren, auch wenn die Kasse nichts beisteuern sollte - wenn der Gewinn an Lebensqualität wirklich deutlich ist. Leider habe ich kein Sanitätshaus o.ä. gefunden, wo man sich das Gerät mal anschauen könnte. Der "Sauerstoff-Fachmann" eines großen örtlichen Sanitätshauses kannte dieses Gerät überhaupt nicht - was mich etwas stutzig macht.
Also noch einmal meine Frage: Benutzt jemand das Gerät und kann die positiven "Versprechungen" bestätigen?
Vielen Dank für alle Antworten!