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Thema "Grippaler Infekt - was nun?":

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Forum | Medizinische Fragen | Grippaler Infekt - was nun?

Gody

Beiträge: 14

Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 17:02:17

Hallo,

Nun hat mich doch tatsächlich die "Grippe" erwischt. Nase läuft in strömen, Augen tränen, Husten ohne Ende.
Man hat mir (67)vor 3 Wochen einen Sauerstoffkonzentrator Compact5 verordnet.
An dieser alten und technisch längst überholten Höllenmaschine hatte ich es so recht und schlecht aushalten müssen - aber nun?

Wie geht Ihr bei so einer Erkrankung um?
Ich kann unmöglich das Gerät in diesem Gesundheitszustand benutzen.

Ich würde mich freuen, was Ihr für Erfahrungen gesammelt habt.

Lieben Gruß
Gody

Ruhrpottmotte

Avatar von Ruhrpottmotte

Beiträge: 2780

Re:Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 18:32:19

Hallo Gody,
zuert einmal herzlich willkommen. Ich denke, bei Deinem Lungenfacharzt warst du schon wegen der Grippe.
Also ich nehme den Sauerstoff auch wenn ich erkältet bin. Da hilft alles nichts, außer Naseputzen und wieder an den Sauerstoff. Vielleicht mal 2 oder 3 Tage Nasentropfen zum Abschwellen der Nasenschleimhaut nehmen. Aber nicht länger. Gegen den Husten braue ich mir einen Thymiantee, den ich lauwarm trinke. Viel trinken ist sowieso wichtig.
Ich wünsche Dir, daß es Dir ganz schnell wieder besser geht.
Lieben Gruß Elke

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

pauli

Beiträge: 115

Re:Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 19:38:58

hallo gody.
bin neu hier im forum.seit zwei jahren sauerstoffpflichtig aufgrund copd stufe4 und fibrose.ja, das mit der grippe ist mehr als dumm für uns, aber der sauerstoff muss halt sein. mich hat es vor drei wochen erwischt. grippe und dazu noch ne lungenentzündung.

Gody

Beiträge: 14

Re:Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 19:44:02

Hallo Ruhrpottmotte,

Danke für die schnelle Reaktion und die Genesenswünsche.
Na ja, solche zusätzlichen Krankheiten bekomme ich stets zum Wochenende.
Von wegen zum Lufa - da kann ich gleich zum Totengräber gehen.
Behandlung nur nach Terminvergabe - Wartezimmer voll - Stühle reichen nie. (Soll ich da die ganzen Patienten verseuchen?) Die gnädige Frau Dr. wirkt wie ein Roboter. Irgend welche Fragen werden kurz abgeblockt. Als ich ihr den offenen Brief vom Krankenhaus übergeben habe, hat die nur kurz mal "überflogen" und dann abgeheftet. Ich hatte mir vorher eine Kopie gemacht. Auf die Frage, warum ich keine Überweisung zum Kardiologen bekomme wegen Herzecho, da glotzte die mich erstaunt an und meinte, muß das sein - aber hallo!

Na ja, ich stelle die Höllenmaschine erst wieder an, wenn die Nase wieder einigermaßen verwendbar ist. Bisher habe ich auch keinen Konzentrator gehabt und es mußte auch alles gehen - eben schön langsam.
Als ich mit 60 Rentner wurde und eine neue TK-Chipkarte erhielt, wurde ich auch Mensch 3. Klasse. Das spüre ich tagtäglich.
Ich habe vom Krankenhaus Sauerstoff-Langzeit-Therapie verordnet bekommen und machte mir das Spirit 600 schmackhaft - und was wuchtet man mir in die kleine Wohnung(43m²), einen alten Compact 5.

Ich hoffe, das ich die Grippeseuche schnell überstehe.

Lieben Gruß
Gody

Ruhrpottmotte

Avatar von Ruhrpottmotte

Beiträge: 2780

Re:Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 20:24:10

Hallo Gody,
ich vermute jetzt einfach mal, daß in Deiner Nähe nur ein Lungenfacharzt ist, denn sonst hättest Du doch bestimmt schon gewechselt. Zum Lungenfacharzt gehe ich nur alle 3 Monate zur Lungenfunktion und BGA. Aber auch der Lungenfacharzt den ich habe ist gut. Wenn man absolute Beschwerden hat dann kann man dort auch morgens ohne Termin hinkommen aber mit halt längerer Wartezeit. Aber egal, man kommt aber dran.
Ich persönlich mache sowieso alles über meine Hausärztin zu der ich absolutes Vertrauen habe. Die Überweisung zum kardiologen kann Dir auch Dein Hausarzt ausstellen.
Ich habe mit meiner Hausärztin eine Abmachung wenn es mir luftmäßig mal nicht gut geht, dann nehme ich 3 Tage 50 mg Cortison, dann 3 Tage 20 mg, dann 3 Tage 10 mg und dann 3 Wochen 5 mg. Das ist so eine Stoßtherapie. Außerdem spritze ich mir selber dann Brycanyl. Aber wenn ich merke, daß nach den 3 Tagen mit 50 mg Cortison sich nichts verändert hat dann rufe ich sie an und sie kommt zum Hausbesuch.
Ich hoffe, Du hast auch einen guten Hausarzt.
Ganz liebe Grüße aus dem schönen Kohlenpott sendet Dir Elke

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

pauli

Beiträge: 115

Re:Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 20:38:48

hallo gody,
nun ja, das krankenhaus verschrieb die die lot ja nicht zum spass und ich würde das auch nicht auf die leichte schulter nehmen. Das die kasse dir nen konzentrator in die bude stellten ist, meiner erfahrung nach, normal.
doch man, du kannst dich dagegen doch wehren.Zusammen mit einem lufa in den du vertrauen hast (was bei deinem jetzigen anscheinend nicht so ist) lässt sich sehr viel erreichen bzw. durchbringen, auch dein "spirit 600" falls du dafür geeignet bist.wie geschrieben es ist meine erfahrung und meinung. mir gings genauso. ablehnung, immer wieder.
ich wechselte den lufa, zugleich den o2-lieferanten (jetzt vivisol), drohte mit sozialgericht und bekam letztlich alles genehmigt. in deiner kleinen wohnung ist ein konzentrator aufgrund des geräuschpegels sowieso schlecht zumutbar, ich könnte da nicht schlafen. Gody, also nicht aufgeben und alles Gute.

Gody

Beiträge: 14

Re:Grippaler Infekt - was nun?

21.02.2009 22:35:41

Hallo,

Ja, Ihr habt ja völlig Recht. Ich muß mal mehr auf den Tisch hauen.

Leider ist das hier in der Großstadt eine reinste Katrastrophe. Alle Ärzte sind überlaufen. Bei meiner Hausärztin bin ich schon 30 Jahre in Behandlung - die fing da gerade ganz neu an. Am Donnerstag hatte ich mir NUR ein Rezept holen wollen. Wartezimmer prassel voll. Eine junge Dame bot mir ihren Platz an - ausgerechnet neben einem Kleinkind, welches wahnsinnig hustete. Nichtahnend habe ich mir in der 1 Stunde Wartezeit die Seuche eingefangen. Ja so gehts einem beim Arzt. Ich komme da immer kränker raus, wie in reingegangen bin.

Meine Lufä ist auch ein gerissenes Luder.
Ich komme hin wegen allgemeine Kontrolle und dann schob die mir eine Einweisung ins Krankenhaus vor die Nase mit 8 Tage Zeit bis Aufnahme. Ich sage, was soll das. Ja ich brauche mal die Veränderungen im Zeitraum von 1,5 Jahren. Krankenhaus hat scheinbar angerufen weil Betten frei sind.
Ich dooofer Rentner packe meine Sachen - mein Hund mußte ich auch wieder in eine Pension geben (12 ? pro Tag).
Ich kam in ein 3er Zimmer, 2 Pat. lagen schon drinn (wie scheintot - nicht ansprechbar.)2 Pflegerinnen waren fast stündlich mit den armen Pat. beschäftigt.
Am 3. Tag wurde ich umgelegt in ein 2er Zimmer, damit noch ein Pflegefall in das 3er Zimmer konnte. Alle Apparaturen liefen auf Hochdruck. Nach 5 Tagen brauchten die mein Bett auch noch! So schnell habe ich noch nie gepackt. Natürlich wurden nicht alle Untersuchungen erledigt. Deshalb wollte meine Lufä das Herzecho nicht finanzieren.

Jedenfalls habe ich sehen müssen, was auf mich zukommen könnte - einfach grausam!

Arztwechsel - schön und gut - aber wohin.
Ich habe meine Ärzte so ausgewählt, entweder in unmittelbarer Nähe oder mit Auto erreichbar mit Parkplatz.

So, das wars erstmal, sonst wird noch ein Roman.

Liebe Grüße
Gody

PS: Mein Hund habe ich auch schon angesteckt. Er leckt sich dauernd die Nase.

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