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Thema "Fragebogen Krankenkasse":

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Forum | Kostenträger | Fragebogen Krankenkasse

Reinerzer

Beiträge: 13

Fragebogen Krankenkasse

05.03.2009 18:56:54

Hallo Zusammen,
ich bin seit 7 Jahren Lot bei 1,5 -bis 4 Ltr.
bei Belastung, habe 2 Tanks 40 und 20 Ltr.
und ein kleines Handgerät.Belieferung alle 3 Wochen.
Alle Jahre brauche ich ein neues Rezept vom Lufa.( 1x für 40 Ltr. und 1x für 20 Ltr.)
Heute bekomme ich von meiner Krankenkasse einen Fragebogen der über die Kostenübernahme für die Fortführung der Therpie entscheiden soll.
1.Frage; Wie häufig führen Sie Sauerstoff mit Ihren Hilfmittel zu.? Eine Auflistung der ganzen Woche ist aufgeführt wie viel Stunden zu Hause wie viel Stunden außer Haus?
2. Ich benutze das Hilfmittel nur in meinem Wohnbereich?
3.Wie oft und aus welchen Gründen verlassen Sie Ihren Wohnbereich und benötigen dabei Sauerstoff? ( Beispiel 5x wöchentl.Spaziergänge 3x Arztbesuche 1xErholungsreise)
4. Wie kommen Sie mit der Handhabung zur Recht?
5.Wie zufrieden sind Sie mit der Betreung durch den Lieferanten?
6. Möchten Sie die Therapie fortsetzen?
Wer hat schon mal eine ähnliche Befragung bekommen und weis was dahinter für eine Absicht steckt. Für Antworten im voraus vielen Dank.
Schönen Gruß und immer viel Luft in den Lungen. Reinerzer

Beitrag geändert von: Reinerzer, am: 05/03/2009 19:15

Fleurie

Beiträge: 26

Re:Fragebogen Krankenkasse

05.03.2009 20:21:54

Hallo Reinerzersmile

Ich weiß von einer älteren Dame (78 J.) die vom SB ihrer Kk aufgefordert wurde eine Art Tagebuch über ihre Aktivitäten zu führen.
Leider hat sie das auch gemacht.
Ziel der Kk war sie ausschließlich mit einem Konzentrator und Stahlflaschen zu versorgen.

Ich hoffe aber, dass in Deinem Fall Mißtrauenohmy dahingehend nicht angebracht ist?

Freundliche Grüße von
wink Fleurie

pauli

Beiträge: 115

Re:Fragebogen Krankenkasse

06.03.2009 08:08:04

winkHallo Reinerzer,
ich habe meinen Flüssigsauerstoff nun seit zwei Jahren und soviel ich weiss, ist das so das man jedes Jahr eine neue Verordnung vom LuFa braucht.
Diese habe ich am Jahres bei meiner KK (barmer) eingereicht und bekam prompt diesen Frage. Wie lange mobil, welchen Flow u.s.w.
Nur, die wollten nicht wissen, wie ich meine mobile Zeit verbringe. Nach Rücksprache mit meinem LuFa antwortete ich der KK, dass mein Bedarf unverändert sei und ich nach wie vor ca. 6,0 Std. mobil unterwegs sei.
Das war`s. Genehmigung meiner Vollversorgung kam kurz darauf.
Das es der Kasse etwas angeht, warum bzw. aus welchen Gründen man seinen Wohnbereich verlässt, wage ich zu bezweifeln. Auch würde ich mir nicht auferlegen lassen irgendeine Art Tagebuch über meinen Tagesablauf zu führen.
In solchen Fällen weiss bestimmt der VdK Rat.
Liebe Grüße und allzeit gut Luft
Pauli

imwedu

Beiträge: 19

Re:Fragebogen Krankenkasse

09.03.2009 13:57:04

Hallo Reinerzer!
Ich habe bei der letzten Neuverordnung auch einen ähnlichen Fragebogen bekommen. Ich glaube, die KK will feststellen, ob eine Versorgung mit Flüssigsauerstoff wirklich sein muss oder ob nicht eine andere Versorgung ausreicht (wie schon vermutet).
Da ich berufstätig bin, konnte ich die Notwendigkeit einer Versorgung mit Flüssigsauerstoff gut begründen.
Entscheidend dürfte sein, wie lange du insgesamt (also über den Tag verteilt) und am Stück außer Haus bist (Arzt, Einkaufen, sonstige Besorgungen, Spaziergänge). Wenn du 4 Liter/min benötigst würde eine 2 Liter Stahlflasche mit 200 bar lediglich 100 Minuten halten. Damit könntest du deine alltäglichen Besorgungen und Aktivitäten wahrscheinlich nicht mehr bewerkstelligen.
Schöne Grüße
Jörg

flegel

Beiträge: 106

Re:Fragebogen Krankenkasse

09.03.2009 14:48:40

Hi.
Wie wäre es, wenn du der KK einfach erzählst, das du deine Therapie nach Anordnung des Arztes befolgst ? So schiebst du die Frage wieder zur KK und die darf beim Arzt nachfragen, wie es ausschaut.

imwedu

Beiträge: 19

Re:Fragebogen Krankenkasse

09.03.2009 15:21:15

Das könnte aber auch ins Auge gehen, denn der Arzt weiß in der Regel nicht, wie der Tagesablauf aussieht und wie oft man draußen unterwegs ist. Man hat auch nicht in der Hand, was der Arzt antwortet. Möglicherweise ist man dann mit dem Ergebnis gar nicht zufrieden und dann ist es umso schwerer eine ungünstige Entscheidung der KK wieder umzubiegen, schließlich wurde diese ja auf Grund einer ärztlichen Stellungnahme getroffen.

flegel

Beiträge: 106

Re:Fragebogen Krankenkasse

09.03.2009 17:42:35

Hi.
Was geht die KK an, wie mein privates leben gestaltet ist ? sie hat es höchstens zu interessieren, ob die Therapie anschlägt, Erfolge zeigt, und gegebenfalls eine Verbesserung oder Verschlechterung vorhanden ist.
Lasst euch doch nicht ins Bockshorn jagen und ins private Leben reinreden, dazu ist die KK nicht berechtigt, das ist meine Meinung die ich auch meiner KK gegenüber schon vertreten habe.

ursulakb

Beiträge: 1945

Re:Fragebogen Krankenkasse

10.03.2009 20:46:51

Fragebogen-Aktion

Das Ausfüllen der Fragebögen ist freiwillig, sie ist nicht verpflichtend, um zu einer Sauerstoffversorgung zu kommen, so die Aussage der DAK in einem Gespräch mit der LOT-Vorsitzenden Dr.Birgit Krause-Michel.
?Die Fragebögen sollen nur dazu dienen, Fehlversorgungen aufzudecken Die DAK würde sich freuen, wenn ihre Mitglieder dabei ihrer Krankenkasse helfen.?

Nach wie vor wird die Art der Sauerstoffversorgung in Abhängigkeit zur Mobilität gesehen. So auch die Aussage der DAK: ?Die Sauerstoffversorgung bleibt eine individuelle Versorgung für jeden Patienten und richtet sich allein nach seiner Mobilität.?

In Zeiten der Wirtschaftskrise und der knappen Kassen sollte jeder Patient daran denken, das Sauerstoff ein kostbares Medikament ist, dass nach ärztlicher Anordnung genommen werden muss. Nutzen Sie Ihre wiedergewonnene Freiheit durch einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Sauerstoff, so helfen auch Sie den Krankenkassen bei einer gerechten Verteilung der zur Verfügung stehenden Ressourcen.

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