Re:Anzeige Druckminderer
18.08.2009 13:42:36
Hallo Elke,
sorry, wenn es jetzt etwas länger wird, aber zum besseren Verständnis: Wie ich schon schrieb, kann ich mich glücklich schätzen, überhaupt Sauerstoff bekommen zu haben. Das hat sich aus dem Umstand meines KrHs-Aufenthaltes ergeben, in das mit akuter Atemnot eingeliefert wurde, und das man mich nach mehr oder minder erfolgloser Therapie nach 10 Tagen zu verlassen drängte. Da ich meines Erachtens zu wenig Sauerstoff bekam, händigte man mir dort mit grummelndem Bauch eine entsprechende Bescheinigung für eine stationäre Sauerstoffversorgung aus.
Mein Lungenfacharzt war in diese Entscheidung nicht involviert, und weigerte sich auch, mir eine Notwendigkeit für eine weitergehende, mobile Einheit zu bescheinigen. Jedenfalls nicht ohne einen weiterführenden Lungentest.
Hier liegt auch der Knackpunkt. Seit nunmehr 10 Jahren untersucht dieser Arzt mich, davon 5 Jahre, in denen es mir sehr schlecht ging. Meine körperlichen Reaktionen (schwere Atemnöte) auf meinen Mitmenschen anhaftenden Parfumen und Duftstoffen quittierte er mit der Anmerkung, das das bei Asthma eben so sei.
Seit etwa 2 Jahren trau ich mich kaum noch vor die Tür. Schon gar nicht allein, und seit einem guten Jahr geht mir bei geringster körperlicher Anstrengung, also vom Bett aufstehen und zur Toi gehen, die Luft aus, so das ich 2 bis 3 x täglich ums nackte Überleben kämpfen mußte, weshalb ich nun schon mehrfach ins KrHs eingeliefert wurde.
Kannst du dir vorstellen, das ich Angst habe, das man mir den Sauerstoff-Hahn wieder zudreht, wenn solche Untersuchungen ungenügend Ergebnisse bringen? Aber erinnere dich dieses Absatzes, wenn du nun weiterliest:
Vor etwa 4 Jahren gesellten sich zu meiner übrigen Gebrechen-Liste noch ein starkes Brennen auf der linken Gesichtshälfte und auf dem Ober- wie auch Hinterkopf hinzu. Eine ambulante Untersuchung in einem Krankenhaus auf eine Lichtallergie ergab wegen eines versehentlich mitgemachten Test, das ich mit Borreliose infiziert bin. Es war den Ärzten dort nicht behandlungswürdig, und sie verwiesen mich an einen Hautarzt, der mich und mein Anliegen nur müde belächelte.
Wie ich heute weiß: Eine Borreliose läßt sich nur im Anfangsstadium mit Antibiotika behandeln und mit Glück auch ausmerzen. Ich jedoch wurde offenbar bei einer Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) mit Borreliose infiziert. (Die Probleme an der Impfstelle seien lt. Aussage der impfenden Ärztin normal, und kämen das eine oder andere Mal eben vor.)
Nun weiß ich heute, das sich alle meine Beschwerden auf die Borreliose und der damit verbundenen stetig zunehmenden toxischen Belastung zurückführen lassen.
Ich fand diverse Ärzte, die mich wegen meiner seltsamen Symptome gern zu einem Nervendoktor schicken wollten, aber leider keinen, der sich die Mühe machte, mich gewissenhaft zu untersuchen. --
Als mir mein praktischer Arzt, der bereits viele Monate mit Antibiotika auf mein Immunsystem herumgedroschen hatte, mir dann nach dem letzten KrHs-Aufenthalt mitteilte, das ich wohl an einem überschießenden Immunsystem leiden würde, und mir auch noch zu den ganzen anderen dauerhaft einzunehmenden Medikamenten ein Immunsuppressivum (ein Immunsystem dämpfendes Medikament) verschrieb das ich fortan open End einnehmen sollte, bekam ich langsam Zweifel, und suchte eine Heilpraktikerin auf.
Die dortigen Untersuchungen von Blut, Speichel, Urin und Kot ergaben eine Vielzahl Baustellen: Neben der schon vorher diagnostizierten Borreliose, dem zwangsläufig überdimensionalen Candida-Befall, und diverser Defizite mineralischer und nährstofflicher Natur, verschiedener Vergiftungen, Hinweise auf eingeschränkten Organtätigkeiten, und Lufttechnisch gesehen: Nitrostress, Pneumokokken, vermutlich auch noch ein weiterer häufig mit den Pneumokokken auftretender Stamm, der aber noch abgeklärt werden muß, und das mein Körper kein Adrenalin produziert.
So, und wenn du nun an die zehn Jahre denkst, in denen ich von meinem Lungenfacharzt untersucht wurde, läßt sich vielleicht meine Angst vor dem wieder zugedrehten Sauerstoffhahn nachvollziehen, und meine Behandlung bei der HP steckt erst noch im Anfangsstadium bei auffüllen der diversen mineralischen und nährstofflichen Defizite. Es hat zwar schon eine leise Besserung ergeben, aber es reich noch nicht einmal, selbst mein Bett aufschlagen zu können.
Soviel zu meiner Situation. Mir sind die Hände gebunden, und mein Vertrauen in die Schulmedizin ist ehrlich gesagt gen Null gesunken.
Liebe Grüße
Karin