Re: Sauerstoff und Zweitwohnsitz
24.03.2010 14:53:31
Hallo Oetti,
die Bürokratie kann man manchmal nicht verstehen.
Hilfreich unterstützen könnte Dich der VdK oder der Paritätische Wohlfahrtsverband. Ich denke wenn es eine Förderung vom Arbeitsamt ist dann fallen Dir 5 Euro im Monat schwer. So hoch wäre nämlich der beitrag. Für einen Widerspruch nehmen die 18 Euro und für eine Klage 28 Euro. Aber das ist für jemanden, der vom AA lebt, ganz schön viel Geld.
Bei uns in der Stadt gibt es einen behindertenbeirat. Vielleicht gibt es so etwas auch in Deiner Stadt, vielleicht kannst Du da mal vorsprechen und um Hilfe bitten.
Fährst du mit öffentl. verkehrsmitteln zum BFW oder mit dem Auto.
Wenn Du mit öffentl. Verkehrsmitteln fährst dann ist es Dir als Rollstuhlfahrer ja gar nicht möglich auch noch ein anderes tragbares Sauerstoffgerät zu geben, es sei denn man könnte es hinten irgendwie am Rolli befestigen. Aber das gerät muß ja auch gewährleisten, daß Du damit eine Vollversorgung während des Urlaubes überbrücken kannst, denn wie Du geschrieben hast, ist das BFW ja während der urlaubszeit geschlossen. Frage mal nach wie das funktionieren soll.
Ach mensch, das tut mir so leid, daß ich Dir nicht wirklich helfen kann.
Wie Du Dich entscheidest ob mit oder ohne fremder Hilfe, lege auf jeden fall Widerspruch ein. oder schreibe doch einfach mal an den Petitionsausschuß. Und schreibe nach dort genauso wie Du es hier beschrieben hast. Vielleicht können die Dir helfen.
Ich würde es mir für Dich wünschen das Du auf verständnisvolle menschen triffst die zu deinen Gunsten entscheiden.
ich wünsche dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute.
Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität