Re: Kopfschmerzen durch zu kalten Sauerstoff
13.10.2011 15:48:58
Hallo Leute,
danke für die schnellen Antworten.
Hallo Joachim,
Dein Problem mit den Kopfschmerzen beim Einatmen von Flüssigsauerstoff kann ich nur schwer nachvollziehen. Mir ist auch kein vergleichbarer Fall bekannt.
Es scheint aber wirklich mit Kälte in Zusammenhang zu stehen: Wenn ich das richtig beobachtet hab, so hatte ich zuvor wegen Luftnot den Sauerstoff auf 3 Ltr./Min. laufen. Ist er dann wieder runter gestellt auf 1,5 oder 1 Ltr./Min. beginnt es seitlich aus dem Gerät zu tropfen (frei in den Raum nicht in den Auffangbehälter), meine Nase wie Nasen- und Augenregion sind sehr kalt, gleichzeitig setzen stechende Kopfschmerzen ein.
Bist Du auf Demand-Fähigkeit von Deinem Lungenfacharzt getestet worden?
Nein, das wurde ich nicht. Es wurde einfach so verordnet.
Denkbar wäre es, daß Deine Kopfschmerzen von einer unzureichenden Sauerstoffversorgung kommen.
Müsste ich dieses Phänomen dann nicht auch bei den normalen Sauerstoffflaschen haben?
Die Abgabe von weniger Sauerstoff deutet auf eine überdurchschnittliche Vereisung hin. Die Ventile setzen sich dann zu. Eine starke Vereisung kann bei hohen Fluß, insbesondere Dauerfluß, auftreten. Bei 1 l/min im Demand-Betrieb sollte dieses aber nicht vorkommen.
Den Helios 300 hatte ich nur auf Demand-Betrieb laufen. Inzwischen hab ich ihn wieder abgegeben. Wenn ich ihn nach einer Pause von 30/40 Min. wieder anlegen wollte, war er leer. Dann hatte ich ein Gerät (Namen leider nicht notiert) das nach kürzester Zeit so vereiste, das es außen von einer dicken Eisschicht ummantelt war.
Jetzt steht hier nach 14 Tagen Wartezeit ein drittes Gerät, das ich aber wegen meiner Schmerzanfälligkeit noch nicht ausprobiert habe.
Probiere mal Dein Tragegerät und den Füllstutzen am Reservetank mit Küchenkrepp gründlich vor dem Befüllen zu trocknen. In den Füllstutzen des Tragegerätes kommt man gut mit fingerdick gerollten Küchenkrepp herein. Vor dem Befüllen solltest Du das Tragegerät in der Stellung "0" etwa 20 min abtauen lassen und nach dem Befüllen etwa 30 min zum Druckaufbau unbenutzt stehen lassen.
Das werde ich beherzigen. Jetzt hab ich allerdings ein Gerät da, das auf Dauerdurchfluss läuft.
Eine Nasenbrille aus Silikon ...
... und passende Schläuche benutze ich bereits.
Hallo stefferl,
Es könnte von den Nebenhöhlen sein, die auf den Sauerstoffstrom vielleicht reagieren.
in der Tat hatte ich gerade eine verschlossene Nebenhöhle. Eine verschlossene Stirn- oder Nebenhöhle macht sich durch Unterdruck-Schmerzen bemerkbar. Das fühlt sich anders an. Sprechen mit dem Arzt? Mit welchem? Der HNO weiß nichts über O2-Therapie, und der LuFa weiß nichts über Nebenhöhlen, und der Hausarzt will sich nicht in die Bereiche der anderen hineindrängen. Na toll: Also, in welche Gummihaut soll ich nun reinboxen?
Ich bin wirklich langsam am verzweifeln.
Liebe Grüße
Liesel
Letzte Änderung: 13.10.2011 15:51:26 von Liesel