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Thema "Geschichten zum Nachdenken":

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Forum | Ein schöner Spruch | Geschichten zum Nachdenken

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

02.06.2012 12:24:38

Die Liebe

Es waren einmal zwei Menschen, die hatten sich sehr lieb. Sie hatten geheiratet und konnten sich gar nicht vorstellen, ohne einander zu leben. Und darum beschlossen sie eines Tages: Sollte einmal einer von ihnen sterben, Mann oder Frau, dann würde der andere sein Leben aufgeben und ihm folgen, um zu zeigen, wie stark ihre Liebe füreinander gewesen war.

So ging ihr Leben dahin, und sie waren im Frieden mit sich und ihren Kindern. Eines Tages jedoch hatte der Mann die Idee, seine Frau zu prüfen und herauszufinden, wie sehr sie ihn liebe.

Und so schickte er einen Gefährten, der mit ihm im Wald beim Holzsammeln war, zu seiner Frau nach Hause. Er sollte ihr erzählen, ihr Mann sei von einem Baum gefallen und dabei zu Tode gekommen. Als die Frau das hörte, zerriss ihr der Schmerz schier das Herz, und sie erinnerte sich ihres Versprechens, ging in ihr leeres Haus und nahm sich das Leben.

Als ihr Mann zurückkehrte und sie fand, vergoss er bittere Tränen. Wie dumm war er doch gewesen! Er hatte nicht geglaubt, dass seine Frau das Versprechen halten würde. Er hatte ihre Liebe geprüft und sie dabei ganz verloren.

Der Mann war sehr traurig, er vermisste sie und weinte bitterlich. Doch Ihr in den Tod zu folgen, dazu fehlte ihm der Mut.

Nach einiger Zeit freilich fiel ihm auf, dass sein Haus immer sauber war, die Kinder versorgt waren, gegessen hatten und fröhlich waren, wenn er von der Arbeit zurückkam. Das verstand er nicht und er fragte sie, weshalb sie so fröhlich seien und wer die Ordnung geschaffen habe. Ihre Antwort war einfach: Mutter war da und hat das alles gemacht.

Das wollte der Mann nicht glauben, doch es geschah jeden Tag von neuem, und die Antwort war immer dieselbe. Da versteckte sich der Mann im Haus und wollte sehen, was passierte. Tatsächlich erschien seine Frau und war so schön und sah so lieb aus, dass es ihn nicht mehr in seinem Versteck hielt. Er trat hervor und sagte ihr, wie sehr er sie liebe, wie wunderbar ihre Augen leuchteten, und er wollte sie umarmen und küssen. Die Frau antwortete: "Nein, nein, bitte nicht! Tu es nicht, denn ich bin gestorben und kann dann niemals wiederkommen und muss für immer gehen. Bitte, tu es nicht!"

Doch der Mann hatte seine Frau so lieb, dass er nicht begriff, was sie meinte, und wollte sie unbedingt in seinen Armen halten. Und er umarmte sie. Da hielt er in seinen Armen ein Knochengerüst. Die Frau ist nie wieder erschienen.

"Wir wissen nicht, was wir besitzen, bis wir es verloren haben. Und niemals dürfen wir von einem anderen verlangen, was wir selbst nicht zu geben bereit sind."

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

04.06.2012 12:07:13

„So sehr ich auch mit meiner Seele rang, um sie zu bezwingen – ich erreichte nichts, verlor jede Hoffnung und sagte mir: „ Vieleicht hat Gott, der Hocherhabene, diese Seele für die Hölle geschaffen. Wozu bewahre ich, was zur Hölle verdammt ist ?“ Ich lief zu dem Ufer des Oxus und bat jemanden, meine Hände und Füsse zu binden. Dieser ging fort, und ich rollte mich zur Seite, warf mich mich in das Wasser, um zu ertrinken. Das Wasser schlug zusammen, und befreite meine Hände; eine Welle kam und warf mich ans Ufer zurück. Ich verzweifelte an mir und sagte: „Gepriesen seist Du, Gott! Du hast eine Seele geschaffen, weder des Paradieses würdig noch der Hölle.“ In jenem Augenblick, als ich an mir selbst verzweifelte, tat sich mein Inneres auf, ich erkannte, was mir not tat, und nahm Abstand von mir selber. Solang ich lebe, lebe ich dank dieses Augenblickes.“

Tirmidhi

Letzte Änderung: 04.06.2012 12:07:54 von Hiltrud

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

05.06.2012 11:33:55

Dieser Text erinnert mich immer wieder daran, daß man mit dem Leben niemals unachtsam gehen darf. Wir leben nur einmal !!!

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol. Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie du es vorhergesagt hattest. Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, auch, wenn die anderen sich mokierten. Ich weiss, dass es richtig war, Mami, und dass du immer Recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg. Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: Aufgrund Deiner Erziehung- so verantwortungsvoll und fein. Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht und sein Wagen traf mich mit voller Wucht. Als ich auf dem Bürgersteig lag, hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss. Ich liege hier im Sterben, Mami, ach komm' doch schnell. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon. Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt. Ich wollte Dir nur sagen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht. Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party, wie ich, Mami. Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben. Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf. Der Mann, der mich angefahrn hat, Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm. Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein. Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben. Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte weine nicht um mich, Mami. Du warst immer da, wenn ich dich brauche. Ich habe nur noch eine letzte Frage: Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?
_________________

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

06.06.2012 10:58:59

Sprich über das Tal der Erkenntnis, bat ein Schüler den Sufi Meister Attar, und so sprach er: Wenn die Sonne der Erkenntnis an der Wölbung dieses Weges strahlt, den man nicht würdig zu beschreiben vermag, zeigt sich in Klarheit das Geheimnis des Wesens der Dinge, und der feurige Ofen der Welt wird zum Blumengarten. Der Wanderer wird die Mandel unter ihrer Schale schauen. Er wird sich selbst sein „Ich“ nicht mehr erblicken, nichts mehr wird er erblicken als seinen Freund allein in allem; in allem, was er sehen wird, wird er sein Antlitz schauen, in jedem Atom die Sphäre des Alls; unterm Schleier wird er zahllose Heimlichkeiten betrachten, die leuchten wie die Sonne. Alle, die in dieser Wüste das Haupt erheben, ziehen es aus dem gleichen Kragen. Betrittst du das Tal der Erkenntnis, so siehst du in einem einzigen Strahl der Sonne, Tausende ewiger Schatten verschwinden, die dich umgaben. Als die Sonne der Erkenntnis über mir leuchtete, verbrannte sie beide Welten des Gegensatzes so leicht wie ein Hirsekorn. Als ich die Strahlen dieses Lichts sah, bin ich nicht allein geblieben: der Wassertropfen ist ins Meer zurückgekehrt. Ob ich auch in meinem Spiele zuweilen gewonnen und zuweilen verloren habe, zuletzt warf ich alles in das schwarze Wasser. Ich bin verschmolzen mit dem Meer.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

07.06.2012 11:19:57

Um den Wert eines Jahres zu erfahren,
frage einen Studenten,
der im Schlussexamen durchgefallen ist.

Um den Wert eines Monats zu erfahren,
frage eine Mutter,
die ein Kind zu früh zur Welt gebracht hat.

Um den Wert einer Woche zu erfahren,
frage den Herausgeber einer Wochenzeitschrift.

Um den Wert einer Stunde zu erfahren,
frage die Verlobten,
die darauf warten, sich zu sehen.

Um den Wert einer Minute zu erfahren,
frage jemanden,
der seinen Bus oder seinen Flug verpasst hat.

Um den Wert einer Sekunde zu erfahren,
frage jemanden,
der einen Unfall überlebt hat.

Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren,
frage jemanden,
der bei den Olympischen Spielen eine
Silbermedaille gewonnen hat.

Die Zeit wartet auf niemanden.

Sammle jeden Moment, der Dir bleibt,
denn er ist wertvoll.
Teile ihn mit einem besonderen Menschen,
und er wird noch wertvoller.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

08.06.2012 20:04:09

Eines Tages beschlossen drei, die sich mehr Gedanken als andere machten, die Welt zu verbessern.

Der erste ging zu den Völkern im Osten und Westen, sprach auf Versammlungen und großen Plätzen über Frieden und Verständigung. Und siehe da: Die Völker im Osten spendeten Beifall, und die Völker im Westen spendeten Beifall - die einen so laut wie die anderen.

Doch eine Woche später kam ein Fremder zu den Völkern im Osten und Westen und sprach auf Versammlungen und großen Plätzen von Bedrohung und von Pflichten gegenüber dem Vaterland. Und siehe da: Die Völker im Osten spendeten Beifall, und die Völker im Westen spendeten Beifall - die einen so laut wie die anderen.

Der zweite sammelte Geld. In allen großen und kleinen Städten sammelte er wochenlang, monatelang, jahrelang - bis er einen riesigen Betrag zusammen hatte, den er zu verschenken gedachte. Und er teilte auf: Ein viertel für die Kirche; ein Viertel für ein Land, das Hunger litt; ein Viertel für die kranke Frau, die er im Treppenhaus getroffen hatte; ein Viertel für Menschen, die Bäume, Wiesen und Tiere zu schützen versuchten.

Die Kirche freute sich über das Geld und bekehrte damit Ungläubige. Das Land, das Hunger litt, freute sich über das Geld, besonders sein Präsident, und ganz besonders dessen Frau. Die kranke Frau aus dem Treppenhaus freute sich auch über das Geld und konnte endlich die teure Behandlung bezahlen. Leider war es schon zu spät. Und die Menschen, die Bäume, Wiesen und Tiere zu schützen versuchten, freuten sich ebenfalls über das Geld. Sie konnten damit Millionen von Papieren bedrucken und verteilen, in denen sie alle Bürger des Landes aufforderten, Bäume, Wiesen und Tiere zu schützen. "Recht haben sie, diese Leute", meinte jemand, verwöhnte seinen Dackel und mähte den Rasen.

Der dritte ging in den nahen Park und setzte sich dort auf eine Bank.

"He, du?" sagte ein kleiner Mensch von fünf Jahren und kletterte neben ihn.

"Guten Tag", sagte der dritte.

"Das ist meine Bank!", sagte der kleine Mensch.

"Hmm", sagte der dritte und kramte verlegen in seinen Hosentaschen. Zwei vergammelte Bonbons kamen zum Vorschein. "Kannst ja eins haben."

"Joooh."

Der dritte und der kleine Mensch betrachteten angestrengt ihre Schuhe.

Der kleine Mensch malte mit seinen Zehen Kreise in die Luft: "Kannst auch ein Stück von meiner Bank haben."

Schweigend saßen sie dann lange Zeit nebeneinander und lutschten leise an ihren Bonbons herum

Liebe Grüsse
Zahra

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

09.06.2012 12:11:11

Es lohnt sich zu leben,
weil wir alle liebenswerte Züge haben!

Helen Mrosla ist Lehrerin an einer amerikanischen Grundschule. Das ist ein Beruf mit vielen Auf und Abs, bestimmt nicht viel anders als an einer Schule bei uns. An einem Freitag, an dem es mal wieder besonders hektisch und unruhig zuging, erfand Frau Mrosla eine Beschäftigung für ihre Klasse: Jeder sollte eine Liste schreiben mit den Namen aller Schüler und dahinter Platz lassen. Dann sollten sie an das Sympathischste denken, was sie von jedem ihrer Klassenkameraden sagen könnten, und es hinter dem Namen aufschreiben.

Das funktionierte. Die Schüler wurden ruhig und schrieben. Als die Stunde beendet war, gab jeder sein Blatt der Lehrerin. Am Samstagabend schrieb sie den Namen jedes Schülers auf ein einzelnes Blatt und listete dort alles auf, was die anderen über den jeweiligen Schüler gesagt hatten. Am Montag gab sie jedem Schüler seine Liste. Manche waren zwei Seiten lang. Bald lächelte die ganze Klasse. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Niemand erwähnte später diese Listen wieder.

Jahre später wurde einer der Schüler in Vietnam getötet. Die ganze Klasse kam zur Beerdigung, und auch die Lehrerin war dabei. Danach trafen sich alle bei den Eltern des gefallenen Soldaten, und die zeigten Frau Mrosla, was ihr Sohn in seiner Uniformjacke bei sich getragen hatte: zwei abgegriffene Notizzettel - die Liste mit all den guten Eigenschaften, die seine Klassenkameraden über ihn aufgeschrieben hatten. Da öffnete eine ehemalige Mitschülerin ihre Handtasche und zeigte, dass auch sie ihre Liste immer bei sich hatte. Es stelle sich heraus, dass jeder seine Liste aufbewahrt hatte.

(aus "100 Gründe, warum es sich lohnt zu leben" von Werner Tiki & Marion Küstenmacher - aber auch in "Hühnersuppe für die Seele" zu finden!)

Daraus sollte man - wie ich finde - eine Lehre ziehen, niemals mit lieben anerkennenden Worten zu sparen, sich aber möglichst jeder (meist ohnehin destruktiven) Kritik zu enthalten, eingedenk der eigenen Unvollkommenheit!

Allen ein wunderschönes Wochenende
und viele liebe Grüße!

Désirée
_________________
Hütet euch, eine Seele zu kränken, ein Herz zu betrüben
oder einen Menschen mit euren Worten zu verletzen, sei er euer Bekannter
oder ein Fremdling, Freund oder Feind!

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

11.06.2012 11:00:16

Wo liegt der Tiefpunkt des Lebens ?

Glaubst du am Tiefpunkt deines Lebens angekommen zu sein, geht es wieder einen Schritt tiefer.
Der Tiefpunkt ist eine rein subjektive Einschätzung, ausgehend davon wie weit sich der Horizont des Individuums erstreckt. Doch wie man bekanntlich weiß, erreicht man den Horizont nie, egal wie weit, wie schnell, oder wie lange man sich drauf zu bewegt.
So ist es auch mit dem Tiefpunkt, man glaubt den absoluten Tiefpunkt zu kennen, dabei ist es nur der Punkt den man sieht. In Wirklichkeit ist er wie die Erde, ein Geoid, annähernd ein Kreis.
Ein Kreis hat kein Ende, er ist unendlich. Genauso wie der Tiefpunkt des Lebens.

Es sind in meinem näheren Umfeld einige Dinge geschehen die mir die Augen geöffnet haben und gelehrt haben nicht nur geradeaus zu blicken...
ich hab viel verderben, leid und elend in dieser welt gesehen die mir vorher nicht bewusst waren, aber trotzdem existierten...
Daraufhin habe ich ein wenig Philosophiert und mich gefragt wo eigentlich der Tiefpunkt im Leben liegt, gibt überhaupt einen? Mein Text soll meine Sichtweise wiedergeben. Ich weiß auch nicht ob sich sonst schon einmal jemand gefragt hat ob es einen absoluten Tiefpunkt gibt und ob man diesen in Worte fassen kann... Ich habe versucht ihn zu Beschreiben, bzw. zu beschreiben, dass man ihn nicht beschreiben kann.

Natürlich gibt es auch ein Ziel im Leben und ein Aufstehen (was ohne Zweifel die schönere Seite im Leben darstellt), aber ich glaube jeder wird irgendwann in seinem Leben auf einen Punkt stoßen an dem er sich den Weg nicht unbedingt aussuchen kann...
Man sitzt im Bus und hat eine gewisse Bewegungs- oder Entscheidungsfreiheit aber dennoch fährt der Bus weiter, egal ob man auf den Sitzen steht und versucht in den Himmel zu greifen oder sich unter den Bänken versteckt. Der angestrebte Kurs des Schicksals wird beibehalten. Wenn man glaubt die Fahrt ist bald vorbei, weil der Tank alle ist, wird wieder voll getankt und weiter gefahren.
Bis man erkennt das es keinen absoluten Tiefpunkt gibt, nur einen relativen Tiefpunkt den Horizont. Und die Reise hat erst ein Ende wenn das Schicksal dich aussteigen lässt...

Destino,

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

12.06.2012 11:07:52

Der Mensch ist ein Gasthaus,
jeden Morgen eine Neuankunft.
Eine Freude, eine Depression, eine Gemeinheit, eine plötzliche Einsicht...
kommt wie ein unerwarteter Gast.
Begrüße und bewirte sie alle!
Auch wenn es ganze Heerscharen von Sorgen sind,
die mit Gewalt über Dein Haus herfallen und es plündern.
Behandle trotzdem jeden Gast mit Würde.
Er reinigt Dich vielleicht, um Platz für neue Wonnen zu schaffen.
Die dunklen Gedanken, die Scham, die Bosheit,
begrüße sie lachend an der Tür und bitte sie herein.
Sei dankbar für jeden der kommt,
weil ein jeder geschickt wurde als Lehrer aus der anderen Welt.

Rumi

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

13.06.2012 11:39:40

ist es sinn des lebens, leiden , sich für andere opfern, andere für sich opfern lassen, warum leide ich ?

Warum Du leidest weiß ich nicht aber ganz allgemein kann man sagen, das Menschen leiden müssen ist wieder rum an Menschen selber zurück zuführen. Jeder ist sein Glückesschmied aber das Leid auf der ganzen Welt liegt an fehlender Glauben, dass das was Menschen tun, fast nur noch nach materiellen Zielen, Habsüchtigkeit, Intoleranz und immer mehr Macht ausgerichtet ist, somit wird verursacht, dass der Mensch in einen Kreislauf gerät, der nur aus Produktion für Konsum und Konsum für Produktion besteht und manche Menschen wegen Geld , Macht, Hass und Neid zur allem fähig sind .
Menschen können in ihrem Leben, zwar ohne Glauben auch erfolgreich sein, sogar sehr erfolgreich, aber auf dem Höchststand technischer Entwicklung und materiellen Wohlstandes oder Macht werden sie zu Fall kommen, denn im Hintergrund ihrer Wunschträume wird sich nichts finden, was wahrhaft menschenwürdig gewesen wäre.

wie funktioniert die Welt?

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