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Thema "Geschichten zum Nachdenken":

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Forum | Ein schöner Spruch | Geschichten zum Nachdenken

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

15.02.2012 12:11:52

DIE FABEL VON DEN FRÖSCHEN

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.
Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie also "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!" oder "Das ist einfach unmöglich!" oder "Das schafft Ihr nie!"

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: "Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!"

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Verfasser unbekannt

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

16.02.2012 10:39:04

Wenn es einen Menschen gibt,

der Dich nimmt, wie Du bist,

immer zärtlich zu Dir ist,

den kein anderes Denken stört

und gerne Deine Meinung hört,

der Dich achtet und versteht

und alle Wege mit Dir geht,

der ohne Lügen oder List

aufrichtig und ehrlich zu Dir ist,

der auf das Gute in Dir baut

und Dir grenzenlos vertraut,

der mit seinem Kummer zu Dir eilt,

auch Deine Sorgen mit Dir teilt,

bist Du auch traurig und verstimmt,

der Dich dann in die Arme nimmt,

der sich aufs Wiedersehen freut

und Dich zu lieben nie bereut,

der ist ein wahrer Freund für Dich,

drum lasse ihn auch nie im Stich!!

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

17.02.2012 11:12:51

Das Kleine Lob

Erz.: Es war einmal ein kleines Lob, das größer werden wollte. Die Mutter strich ihm über den Kopf und meinte:

Mu.: „Ich fürchte, du bleibst ein kleines Lob. Vergiß nie: ein kleines Lob ist besser als der größte Befehl!"

Erz.: Auf seiner Wanderung in die weite Welt kam es zu einem Mann, der gerade sein Auto wusch.

Lob: „Kannst du mich nicht gebrauchen - zum Loben?"

Ma.: „Wozu loben? Ich arbeite, damit ich Geld verdiene. Ich putze, damit mein Auto sauber wird. Alles, was ich tue, hat seinen Nutzen. Aber loben ist zu nichts nütze!"

Erz.: Das kleine Lob schluckte und ging weiter. Kurze Zeit später sagte es zu einem Schüler:

Lob: „Ich fände es schön, wenn du mich brauchen könntest!"

Erz.: Da meinte der Junge aufgebracht

Jun.: „Pa loben! Was denn? Etwa die Schulaufgaben, die ich jetzt machen muß? Daß mein Fahrrad einen Ratschen hat? Oder ,daß mein kleiner Bruder immer schreit? Nein, alles ist eher zum Ärgern!"

Erz.: Das kleine Lob schlich sich traurig davon. Will denn niemand mehr loben? Und das kleine Lob wandte sich an eine alte Frau.

Frau: „Wen soll ich denn loben?"

Erz.: sagte sie unzufrieden.

Frau: „ Meine Kinder, die sich nicht um mich kümmern? Oder den Arzt, der schonzwei Jahre an mir herumditert?"

Lob: „Vielleicht könntest du ein kleines bißchen Gott loben".

Erz.: sagte das kleine Lob vorsichtig.

Frau: Ach du liebe Zeit".

Erz.: rief die alte Frau,

Frau: „Heute ich doch nicht Sonntag?!"

Erz.: Das kleine Lob blieb hartnäckig.

Lob: Vielleicht dafür, daß du noch lebst, daß du immer zu essen hast, die Sonne und die Blumen sehen kannst ..."

Frau: Was ist das alles gegen mein Rheuma und mein Alleinsein?"

Erz.: unterbrach die alte Frau. - So wanderte das kleine Lob weiter. Es klagte:

Lob: Alle fragen nur: Warum? Was bringt das? Ich habe es zu schwer! Dabei gehörte ich doch zum Lebenswichtigsten überhaupt: Leben, Lieben und Loben - nur ein Buchstabe ist jeweils anders! Wenn das Leben lebenswert ist, dann ist es auch liebenswert und dann ist es auch lobenswert.

Erz.: Und das kleine Lob kam zu dem Schluß:

Lob: „Wer sich Zeit nimmt, Atem zu holen,

wer wieder richtig sehen lernt,

wer die richtigen Maßstäbe setzt,

der kann danken und findet zur Freude zurück.

Ja, und der muß einfach loben!"

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

20.02.2012 12:18:16

Wenn ich wüsste

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken.
und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe,
würde ich Dich umarmen und küssen
und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Deine Stimme höre
ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen.
damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte.

Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich einen Moment innehalten kann,
um zu sagen "Ich liebe Dich"
anstatt davon auszugehen, dass Du weisst,
dass ich Dich liebe.
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen,
weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird.
sodass ich diesen einen verstreichen lassen kann.

Es gibt sicherlich immer ein "morgen"
um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen.
und wir erhalten immer eine 2. Chance
um einfach alles in Ordnung zu bringen.

Es wird immer einen anderen Tag geben,
um zu sagen "ich liebe Dich".
und es gibt sicher eine weitere Chance
Um zu sagen: "Kann ich etwas für Dich tun?"
Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte
Und es bleibt nur der heutige Tag
möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe.

und ich hoffe, dass wir nie vergessen

Das "Morgen" ist niemandem versprochen
weder jung noch alt
und heute könnte die letzte Chance sein
die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten.

Also, wenn Du auf Morgen wartest
Wieso tust Du's nicht heute?
falls das "Morgen" niemals kommt
wirst Du bestimmt bereuen,
dass Du Dir keine Zeit genommen hast,

für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss
und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen,
was ich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt.

Halte Deine Lieben heute ganz fest
und flüstelere ihnen ins Ohr
sag' ihnen, wie sehr Du sie liebst,
und dass Du Sie immer lieben wirst.

Nimm Dir die Zeit zu sagen "Es tut mir leid"
"Bitte verzeih' mir", "Danke", oder "Ist in Ordnung"

und wenn es kein "Morgen" gibt.
musst Du den heutigen Tag nicht bereuen.

Warten erleben

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

21.02.2012 12:00:59

Sehnsucht

Schade, dass du nicht hier bist.
Ich friere hier am warmen Ofen,
finde es viel zu laut in dieser Stille.
Im Haus knackt es, was sonst vertraut, bedrohlich:
und selbst das Licht der Lampe
wirft heute nur Dunkelheit.
ich finde, sogar die Blumen
lassen ihre Blätter hängen
und ihre Blüten sind verschlossen,
als ob sie schmollen.
Ich trinke guten Wein und
schmecke nichts als Flüssigkeit,
und bald fallen mir die Augen zu,
doch finde ich keine Ruhe,
meine Gedanken sind zu laut
in dieser Stille hier.
Jetzt dein Lächeln sehen,
deine Stimme hören
und spüren du bist da.

Angehängtes Bild
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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

22.02.2012 11:31:02

Achte auf diesen Tag

Achte gut auf

diesen Tag denn

er ist das Leben

das Leben allen Lebens

In seinem kurzen

Ablauf liegt alle Wirklichkeit

und Wahrheit des Daseins

die Wonne des Wachens

die Größe der Tat

die Herrlichkeit der Kraft

Denn das Gestern ist

nichts als ein Traum

und das Morgen

nur eine Vision

Das Heute jedoch recht gelebt

macht jedes Gestern

zu einem Traum voller Glück

und jedes Morgen zu einer

Vision voller Hoffnung

Darum achte gut auf diesen Tag

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

23.02.2012 12:07:25

Leben

Leben ist eine Gelegenheit, nutze sie

Leben ist eine Schönheit, bewundere sie

Leben ist eine Wonne, koste sie

Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn

Leben ist eine Herausforderung, stell dich ihr

Leben ist eine Pflicht, leiste sie

Leben ist eine Reise, vollende sie

Leben ist ein Spiel, spiele es

Leben ist teuer, schätze es

Leben ist Reichtum, bewahr ihn

Leben ist Liebe, genieß sie

Leben ist ein Geheimnis, lüfte es

Leben ist ein Versprechen, erfülle es

Leben ist Leid, überwinde es

Leben ist Kampf, nimm ihn an

Leben ist eine Tragödie, sei gefasst

Leben ist Abenteuer, wage es

Leben ist, ist Leben, erhalte es

Leben ist Glück, mach es.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

24.02.2012 11:22:10

Kenne Deinen Körper

Du bist dein eigenes Universum, du hast deinen eigenen Mikrokosmos. Betrachte nur deinen Körper, denn du besitzt eine Fülle des Lebens, von der du kaum etwas ahnst.

Dein Herz ... Es schlägt, ob du schläfst oder wachst, dreißig Millionen Takte im Jahr, und ein Blut pulsiert durch achtzigtausend Kilometer Arterien und Venen in die Gefäße des Lebens.
Deine Augen ... Tausend winzige Rezeptoren zeigen dir das Lachen eines alten Menschen, den Sonnenaufgang und den Himmel mit Myriaden von Sternen.
Deine Ohren ... zwanzigtausend feine Teilchen lassen dich den Gesang der Vögel und den Herzschlag der Geliebten hören.
Deine Lungen ... fünfhundert Millionen fleißige Bläschen filtern für dich aus der Luft den Sauerstoff, den Atem des Lebens.
Dein Gehirn ... Zehn Milliarden Nervenzellen machen, dass du denken, wissen und fühlen kannst.
Deine Beine ... Dreihundert Muskeln bringen dich dahin, wo dein Liebster ist.
Dein Mund ... mit dem du lachen und singen kannst und deinen Freunden sagen, dass du sie liebst.
Deine Hände ... mit denen du musizieren kannst, Gedichte schreiben und Bilder malen, die deine Gefühle ausdrücken und deine Welt beschreiben.

Es ist wunderbar, ein Mensch zu sein

Wir sollen uns alle lieben.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

26.02.2012 11:09:20

Der Sinn des Lebens

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: "Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden."

"Oh nein", erschrak die Kerze, "nur das nicht.... wenn ich brenne, sind meine Tage
gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern."

Das Zündholz fragte: "Aber willst Du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?"

"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.

"Es ist wahr", entgegnete das Zündholz "Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung ... wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich Dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen.
Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz, Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst. Andere werden Dein Feuer weiter tragen. Nur wenn Du Dich versagst, wirst Du sterben… "

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung:

"Ich bitte Dich, zünde mich an …!“

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

27.02.2012 11:02:57

Eine Treppe hat Stufen¸ hinab und hinauf,
genauso nimmt jeder Weg seinen Lauf.
Auch der des Lebens ist nicht immer eben,
das wär‘ zu einfach, das kann es nicht geben.
Denn nur immer oben zu schwimmen ist schwer,
das kostet viel Kraft und schwächt uns sehr.
Jede Stufe bedeutet im Leben ein Schritt,
ob hoch oder runter, man geht einfach mit.
Aufwärts hat man immer nur Glück,
man ist gesund und schaut niemals zurück.
Freude und Reichtum bestimmen das Leben,
wie kann es etwas Besseres geben?
Doch will man das immer, ist das immer gut?
Wo bleiben Herausforderungen, Leichtsinn und Mut?
Man muss auch mal zweifeln und traurig sein,
oder weinen und wütend sein ganz allein.
Misserfolg und Krankheit, Tod,
jeder kennt Verzicht und Not.
So geht’s im Leben treppab und treppauf,
mal oben, mal unten, das hält niemand auf.
Erfahrungen prägen und geben uns Recht,
nur Glück gibt es niemals, das ist nicht echt.
Doch geht man nie runter, braucht man nie rauf,
dann hört jedes Kämpfen im Leben auch auf.
Langweilig und öd wird’s, man bleibt einfach stehen,
kann nicht genießen und vorwärts gehen.
Darum ist es nötig, die Treppen zu steigen,
sie werden helfen, die Realität zu zeigen.

Jürgen Heyer

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