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Thema "Geschichten zum Nachdenken":

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Forum | Ein schöner Spruch | Geschichten zum Nachdenken

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

28.02.2012 11:46:10

Das Altenheim – ein Ort zum Leben?!

Der Frühdienst kommt, der Nachtdienst geht,
schon fünf nach sieben – bin viel zu spät!
Den Kittel her, den strahlend weißen,
will nicht mehr Frau XY – sondern Sr. Eva heißen!

Jetzt aber los, ganz schnell nach oben,
die Pflegestufen drei sind alle umgezogen
das dient der rationelleren Pflege,
den es verkürzt die sonst so langen Wege,

Raus aus dem Bett, Frau Meier schnell,
das Bettzeug ist auch nicht mehr ganz hell,
für heute muss es jedoch taugen,
die Oma hat sowieso schon schlechte Augen

Und jetzt ins Bad, ich muss mich sputen,
der MDK gibt mir dafür nur sieben Minuten.
Zum Zähneputzen reicht’s zur Not,
Mach den Mund auf Oma, sonst seh ich rot
Mit ‚ ner Prothese ging’s viel schneller,
die weicht im Wasser ganz von selber

O‘ Gott, es ist schon bald halb acht,
und die Station noch nicht ganz fertig gemacht,
weil Sr. Elke wieder mal fehlt,
ja, ja Zeit ist schließlich Geld.

Um neun ist alles dann Paletti,
die PDL ist endlich happy,
und in der Doku steht zu lesen,
wir sind viel schneller als geplant gewesen.
Es mag ja sein, dass so manche im Haus

Aus dem Bett noch nicht wollen so früh heraus,
sie möchten erzählen den neuesten Traum,
doch wen interessiert das? Uns doch wohl kaum
solch Gequassel lässt uns schon lange kalt,
führ’s Zuhören werden wir nicht bezahlt,
nur die Leistung gilt, die bringt Gewinn,
Betreuung ist „out“, bloß noch Pflegen ist „in“

Das Frühstück wird herangeschafft,
Kakao gibt den Leuten Kraft,
um all die Pillen zu verdauen,
die von den Ärzten, den ganz schlauen
mit hohem Eifer rezeptiert
weil Pharmazie die Welt regiert

Inzwischen ist es Zehn – Uhr – dreißig
Das Küchenpersonal war äußerst fleißig,
die Suppe steht schon auf dem Tisch
Kartoffel dampfen weich und frisch,
mit Soße und Salatblatt drauf,
ein Häppchen Fleisch schaut auch heraus
im Speisesaal riecht’s angenehm,
Hoch lebe das Tablettsystem.

Um Elf – Uhr – dreißig eilt Ottilie,
die Köchin , heim zur Familie,
nun kann sie endlich wie sie will,
ohne Budgetierung, rein nach Gefühl,
den Kalbsbraten richten und Knödel dazu,
von Speiseplanzwängen hat sie jetzt Ruh;

Im Heim ist‘s mittags ruhig und still,
so wie die Hausordnung dies will,
Schichtwechsel ist beim Personal,
mit Kaffee und Kuchen – ganz legal,
denn noch fehlt vom MDK und Kasse,
das zeitliche Limit pro Torte und Tasse

Die „Hausinsassen“ ,sofern sie nicht schlafen,
können sich ebenfalls Kaffee beschaffen,
nur hie und da wird durchbrochen die Ruhe,
durch unerwünschte, weil lästige Besuche, von Angehörigen, die, man glaube es nicht,
sich womöglich beschweren bei der Heimaufsicht,
wenn ihre Oma, müde und matt,kein Verlangen nah
nach Ratsch und Bewegung hat
die Laien versteh’n halt das Planungsziel nicht,
absolute Ruhe ist erste Seniorenpflicht.

Doch damit ist’s ohnehin bald vorbei
Den um sechzehn – Uhr gibt’s den Abendbrei,
mit zwei Scheiben Wurst und Pfefferminztee,
aber dann wird’s hektisch o’ weh, o‘ weh
die Zeit verrinnt, es geht um Minuten,
bei Pflegestufe Null heißt, es sich sputen,
bis alle Verwirrten und Desorientierten,
mit ihren unkontrollierten Weglaufbegierden,
eingefangen und zu Bett gebracht sind,
pfeift es durch’s Haus, wie der Wüstenwind

Spätestens Achtzehn – Uhr , ist es jedoch geschafft,
die Station liegt im Bett, um sie pünktlich um acht,
dem Nachtdienst nach Vorschrift liegend zu übergeben,
den Ordnung ist schließlich das halbe Leben

Und wer’s nicht glauben will, der komme zu uns,
Er wird’s dann schon merken: Qualität ist Trumpf!

Heinz Schildhammer

Letzte Änderung: 28.02.2012 11:49:58 von Hiltrud

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

29.02.2012 11:05:49

Vielleicht

Vielleicht nur ein Augenaufschlag
ein Blick oder ein Lächeln

Vielleicht nur ein Wort
eine Frage oder ein Gespräch

Vielleicht nur eine Kleinigkeit
eine Entdeckung oder was Gemeinsames

Vielleicht nur ein Antippen
eine Berührung oder ein Streicheln

Vielleicht nur eine Geste
ein Verstehen oder sonst was, irgendwas

Vielleicht es ist nur ganz wenig
was einen Menschen glücklich macht.

Angehängtes Bild
1-fruehlingsblumen1.jpg

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

01.03.2012 11:32:35

Sind so klein die Hände, winzige Finger dran
darf man nie drauf schlagen ,sie zerbrechen dann

Sind so klein die Füße ,mit so kleinen Zehn
darf man nie drauf treten ,können sonst nicht gehen

Sind so kleine Ohren scharf, und ihr erlaubt
darf man nie zerbrüllen ,werden davon taub

Sind so schöne Münder ,sprechen alles aus
darf man nie verbieten ,kommt sonst nichts mehr raus

Sind so klare Augen ,die noch alles sehn
darf man nie verbinden ,dass, könnten sie nie verstehn

Sind so kleine Seelen ,offen und ganz frei
darf man niemals quälen ,gehen kaputt dabei

Ist so ein kleines Rückgrat ,sieht man fast noch nicht
darf man niemals beugen ,weil es sonst zerbricht

Grade, klare Menschen ,wären ein schönes Ziel

Leute, ohne Rückgrat ,haben wir viel zu viel

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

02.03.2012 13:34:35

Nimm Dir nur 5 min Zeit und lies den Text.
Lies dies und lass’ es auf Dich einwirken - dann wähle selbst, wie Du den morgigen Tag beginnen willst!

Michael war so eine Art Typ, der Dich wirklich wahnsinnig machen konnte.
Er war immer guter Laune und hatte immer etwas Positives zu sagen.
Wenn ihn jemand fragte, wie's ihm ginge, antwortete er:
"Wenn's mir besser gehen würde, wäre ich zwei Mal vorhanden."
Er war der geborene Optimist.
Hatte einer seiner Angestellten mal einen schlechten Tag,
sagte Michael zu ihm, er solle die positive Seite der Situation sehen.
Seine Art machte mich wirklich derart neugierig, dass ich eines
Tages auf ihn zuging und zu ihm sagte: "Das kann ich einfach nicht
verstehen. Du kannst doch nicht ständig ein positiv denkender Mensch sein,
wie machst Du denn das?"
Michael entgegnete: "Wenn ich am Morgen aufwache, sage ich mir:
"Du hast zwei Möglichkeiten. Du kannst wählen, ob Du guter oder
schlechter Laune sein willst. Und ich will eben guter Laune sein.
Jedes Mal, wenn etwas passiert, kann ich selbst wählen, ob ich der
Leidtragende einer Situation sein oder ob ich etwas daraus lernen will.
Jedes Mal, wenn jemand zu mir kommt, um sich zu beklagen, kann
ich entweder sein Klagen akzeptieren oder ich kann auf die positive Seite
des Lebens hinweisen. Ich habe die positive Seite gewählt."

"Ja, gut, aber das ist nicht so einfach", war mein Einwand.
"Doch, es ist einfach", meinte Michael, "das Leben besteht aus lauter Auswahlmöglichkeiten.
Du entscheidest, wie Du auf gewisse Situationen reagieren willst.
Du kannst wählen, wie die Leute Deine Laune beeinflussen.
Dein Motto ist: Du kannst darüber entscheiden, wie Du Dein Leben führen willst."

Ich dachte darüber nach, was Michael gesagt hatte.

Kurze Zeit später verließ ich Tower Industry, um mich selbstständig zu
machen. Wir verloren uns aus den Augen, aber ich dachte oft an ihn,
wenn ich mich für das Leben entschied, statt darauf zu reagieren.

Einige Jahre später erfuhr ich, dass Michael in einen schweren Unfall verwickelt war.
Er stürzte etwa 18 m von einem Fernmeldeturm.
Nach 18 Stunden im Operationssaal und Wochen intensiver Pflege wurde Michael
mit Metallstützen in seinem Rücken aus dem Krankenhaus entlassen.
Als ich ihn fragte, wie es ihm ginge, erwiderte er: "Wenn es mir besser ginge,
wäre ich zwei Mal vorhanden. Möchtest Du meine Operationsnarben sehen?"

Ich verzichtete darauf, fragte ihn aber, was in ihm vorgegangen sei im Augenblick des Unfalls.
"Nun das erste, was mir durch den Kopf ging, war, ob es meiner Tochter,
die bald darauf zur Welt kommen sollte, gut ginge.
Als ich dann so am Boden lag, erinnerte ich mich, dass ich zwei Möglichkeiten hatte:
Ich konnte wählen, ob ich leben oder sterben wollte."

"Hattest Du Angst? Hast Du das Bewusstsein verloren?" wollte ich wissen.

Michael fuhr fort: "Die Sanitäter haben wirklich gute Arbeit geleistet.
Sie hörten nicht auf, mir zu sagen, dass es mir gut ginge.
Aber als sie mich in die Notaufnahme rollten, sah ich den Gesichtsausdruck
der Ärzte und Schwestern, der sagte:
'Er ist ein toter Mann.' Und ich wusste, dass ich die Initiative ergreifen musste."

"Was hast Du denn getan?" fragte ich ihn.

"Nun, als mich so ein Ungetüm von Aufnahmeschwester mit lauter Stimme befragte
und wissen wollte, ob ich auf irgendetwas allergisch sei, bejahte ich.
Die Ärzte und Schwestern hielten inne und warteten auf meine Antwort.
Ich atmete tief durch und brüllte zurück: 'Auf Schwerkraft!'
Während das ganze Team lachte, erklärte ich ihm: Ich entscheide mich zu leben.
Also operieren Sie mich, als wäre ich lebendig und nicht tot."

Michael überlebte dank der Fähigkeit seiner Ärzte, aber auch wegen seiner
bewundernswerten Einstellung.

Von ihm lernte ich, dass wir jeden Tag die Wahl haben, in vollen Zügen zu leben.
Die Einstellung ist schließlich alles.

* * * * * * * * * *
Deshalb sorge Dich nicht um das, was morgen sein wird.
Jeden Tag gibt es genug, um das man sich sorgen muss.
Und das Heute ist das Morgen, über das Du Dir gestern Sorgen gemacht hast.

GENIESSE DAS LEBEN, DENN ES IST DAS EINZIGE, DAS DU WIRKLICH HAST.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

03.03.2012 11:37:24

Der Sinn des Lebens

Es kam der Tag, da sagte das Zündholz zur Kerze: "Ich habe den Auftrag, Dich anzuzünden."

"Oh nein", erschrak die Kerze, "nur das nicht.... wenn ich brenne, sind meine Tage
gezählt. Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern."

Das Zündholz fragte: "Aber willst Du denn ein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne zuvor gelebt zu haben?"

"Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", flüstert die Kerze unsicher und voller Angst.

"Es ist wahr", entgegnete das Zündholz "Aber das ist doch das Geheimnis unserer Berufung ... wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich Dich nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, Feuer zu entfachen.
Du bist eine Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz, Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn Du Dich verzehrst. Andere werden Dein Feuer weiter tragen. Nur wenn Du Dich versagst, wirst Du sterben… "

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung:

"Ich bitte Dich, zünde mich an …!“

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

05.03.2012 12:49:08

Ich wünsche dir......

... Augen, die die Herrlichkeit der Schöpfung sehen und erkennen, da vieles für unsere Augen verborgen bleibt;

... Lippen, die nie verletzen und das letzte Wort gesprochen haben, sondern die trösten, bewundern, aufrichten und liebkosen;

... Ohren, für die feine Stimme des Gewissens und die oft ungesagten Worte deiner Nächsten,

... Hände, die gerne und ohne Absicht geben, dankbar annehmen, beten, Geborgenheit und Zärtlichkeit schenken;

... Füße, die nie treten und zerstören, sondern den Weg zum anderen finden;

... einen Geist, der weit offen ist, der andere nicht unterdrückt, sondern der in Ansätzen Gottes Größe und Liebe erfährt;

... ein Herz, das lieben, vertrauen und an einen Gott glauben kann.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

06.03.2012 13:28:04

Alles wird gut

Liege im Bett, träume,
von allem Taumel des alltags befreit!
Ein Geräusch, so bekannt
doch verachtet.
Ein Blick, das Handy-
Der Wecker!
Er reist mich in die Realität!
Noch ganz bezirzt, der Sand in den Augen,
der heutige Tag, er wird und soll doch bitte-
Ein Ende bereiten, ein Anfang sein!
Nein! Zu spät.
Der Schreck sitzt tief,
bis ins Herz!
Bitte nicht, nein-
lasse den Wecker, meinen Freund-
Lasse ihn noch einmal klingeln

Ich werde nicht mehr wach. Es ist zu spät!
Was habe ich nur getan?
Die einzige Chance, sie ist dahin!?
Die Zeit vergeht!!
Der Blick stets der Uhr gewidmet,
warum vergeht sie denn,
denn ausgerechnet heute so schnell!??
Beeilung, schneller, es muss geschehen!
Ich versprach es,
Mir, und leider auch Ihr!
Mein Herz, es rennt,
es rennt mir davon,
meinen Gedanken hinterher.
Doch ich bleib stehen,
die Trauer, sie sticht
in meinen hohlen Körper!
Warum? Ich sehe, was ich mir so sehnlichst wünschte,
Ich höre, die letzten vergeblichen Worte!
Warum- sollte es nicht sein?!
Es hätte allem ein Ende bereiten können,
Es hätte der so sehr erwünschte, befreiende Anfang sein können!
Ich stehe da,
sehe die Menschen um mich herum,
sehe sie, sie mich nicht?!
hat sie gewartet, vergebens?!
Ich höre ihre stimmen,
und nehme es alles doch nicht Wahr.
Ich höre den Regen, wie er schwer zu Boden fällt.
Ich höre die schritte, die mich treten.
Jene Worte,
Sie treten nun in mir!
Verlangen wie ich,
nach Befreiung!
Sehe Ihre Tränen,
nicht von mir,
nicht wegen mir.
Und wieder wollen diese Worte heraus!
Mein Herz,
es weint, hält die Schläge nicht mehr aus,
lässt sie in bitter-süßen Tränen raus!
Was habe ich getan?
Wieso konnte ich es nicht?
Warum durfte es nicht geschehen?
Warum?
Was nun?
Alles, was so gut durchdacht erschien,
ist nun nicht mehr machbar.
Es ist zu spät!?
Wieso?
Es war doch so fest vorgenommen!
Ich kann es nun nicht mehr.
Doch wieso?
Was soll ich nun tun?
Ich weis es nicht.
Ich vergifte mich mit dem Schweigen
jene Worte, sie werden begraben.
Bald wieder ausgegraben!??!
Ich hoffe- und doch nicht
sehne mich- und doch nicht
wünsche mir- und doch nicht
Das alles nicht hätte sein müssen!
Und doch schon längst geschehen wär!
Das jene mich vergiftende Worte,
nicht hätten entstehen müssen.
Und doch schon längst gesprochen wären!
Dass jener Hass,
nie hätte da sein müssen.
Und doch den Grund bestätigt hätte!
Die Zeit, sie kommt-
Die Zeit, sie geht-
Doch wann?
Jetzt, ist ein anderer Zeitpunkt,
über geschehenes noch einmal nach zu denken-
über bevorstehendes mit Hoffnung und Zuversicht nachzudenken!
Der Weg ist plötzlich so klar wie noch nie!
Die Frage ob er der Richtige ist, größer den je!
Er ist der richtige! Es gibt jetzt keinen anderen mehr!
Ich muss die Angst und jene Zweifel überwinden!
Den Schatten überspringen,
sonst wird er mich verschlingen!
Lass mir von anderen helfen.
Es wird alles gut!

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

07.03.2012 13:16:59

Sehnsucht nach Zärtlichkeit

Da sind soviel Leute zum reden,
soviel Möglichkeiten um sich zu zerstreuen,
soviel um sich abzulenken.

Und doch,
es fehlt mir die Zärtlichkeit,
die stillen Stunden,
in denen man nichts sagen muss,
nur geben und nehmen,
Wärme und Zuneigung,
Liebe und Verständnis,
ohne Worte.

Das sind die Augenblicke die mir fehlen.
Nicht dieser alltägliche Kram.
Nicht der Luxus,
nicht der Erfolg.

Doch, wo ist die Frau,
der Mann, die Person,
mit der ich eins sein kann ?
Verschmelzen zu einem Wesen,
gemeinsam in der Dunkelheit versinken,
die Welt hinter sich lassen,
erkennen was zählt,
sich, und nur sich,
uns genießen.

So viele um mich herum,
doch niemand der mich versteht

Lucy0780

Beiträge: 4

Re: Geschichten zum Nachdenken

07.03.2012 21:44:19

Ein bißchen mehr Friede
Und weniger Streit;
Ein bißchen mehr Güte
Und weniger Neid;
Ein bißchen mehr Wahrheit
Immerdar
Und viel mehr Hilfe
Bei jeder Gefahr.

Ein bißchen mehr Wir
Und weniger Ich;
Ein bißchen mehr Kraft,
Nicht so zimperlich.
Ein bißchen mehr Liebe
Und weniger Haß;
Ein bißchen mehr Wahrheit-
Das wäre doch was!
Statt immer nur Unrast
Ein bißchen mehr Ruh';
Statt immer nur Ich
Ein bißchen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung,
Ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln,
Das wäre gut!

Kein Trübsal und Dunkel,
Ein bißchen mehr Licht;
Kein quälend Verlangen,
Ein froher Verzicht -
Und viel, viel mehr Blumen
Während des Lebens
Denn auf dem Grabe
Blüh'n sie vergebens.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

08.03.2012 12:45:05

Die Welt in Ordnung bringen
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Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.
Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.
Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.
Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.
Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt.
Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."

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