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Thema "Geschichten zum Nachdenken":

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Forum | Ein schöner Spruch | Geschichten zum Nachdenken

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

09.03.2012 13:10:41

Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:
Die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen......und wie alle anderen Gefühle auch die Liebe.

Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel versinken wird. Also bereiteten alle ihr Schiff vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick auf der wunderschönen Insel bleiben.

Bevor die Insel versank, bat die Liebe um Hilfe, Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Sie fragte: „Reichtum, kannst du mich nicht mit nehmen?“ „Nein ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber, da ist kein Platz für dich.“

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderschönen Schiff vorbei kam. „Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen?“ „Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen.......“antwortete der Stolz, „hier ist alles veredelt. Du könntest mein Schiff beschädigen.“

Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeikam: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“ „Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“

Auch die gute Laune zog an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, als die Liebe sie rief.

Plötzlich sagte eine Stimme „Komm Liebe, ich nehme dich mit“. Es war ein Alter, der da sprach. Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an das Festland kamen ging der Alte fort.

Die Liebe, da sie ihm viel schuldete, fragte das Wissen: „Wissen, kannst du mir sagen, wer mir geholfen hat?“
„Es war die Zeit“, antwortete das Wissen.

„Die Zeit?“, fragte die Liebe, „Warum hat die Zeit mir geholfen?“
Das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

10.03.2012 11:27:55

Blind sein

Manchmal sieht man die eigene Hand vor Augen nicht mehr,
nicht weil man Blind ist, nein,
sondern weil man sie nicht sehen will!
Doch wenn man seine eigene Hand nicht mehr sieht,
dann sieht man auch die Hand des Gegenübers nicht mehr!
Blinde Menschen, sehen dennoch ihre eigene Hand,
und auch die des Gegenübers, nicht durch ihre Augen,
sie sehen sie mit ihrem Herz,
denn sie sind es nicht anders gewohnt, so zu sehen!
Wenn man sich daran gewöhnt,
seine eigene Hand nicht mehr zu sehen,
dann sieht man bald auch seinen eigenen Weg nicht mehr,
und genau dann, ist es schlecht,
die Hand des Gegenübers nicht mehr zu sehen,
die Hand, die einem den Weg wieder weisen könnte,
den Weg durch die Dunkelheit, zurück ins Licht.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

12.03.2012 15:25:56

Wirklich ein Engel

Als ich dich das erste Mal sah,
da warst du nur ein Mädchen wie jedes andere.
Doch mit der Zeit, erkannte ich dein wahres Ich.
Dein Erscheinen war mir nur so zu erklären:
Es musste ein Traum sein,
dessen Schönheit das kälteste Eis zum Schmelzen bringt

Ein Engel, mit einer Seele so rein und unschuldig wie das Wasser,
das die Erde nährt,
Flügeln so weis wie Schnee, der sanft zu Boden gleitet;
wie die Sterne die am Himmel funkeln und Haut, so weich und zart wie
eine Feder!

In mir stieg eine mir noch unbekannte Wärme auf,
was sie bedeuten sollte.
Es war Liebe!
Doch eines war mir unklar.
Auch ein Engel konnte nicht so perfekt sein!
Ich öffnete meine Augen, doch was ich sah,
konnte ich nicht glauben,
also sah ich mit meinem Herzen.

Sollte das wirklich nur ein Traum gewesen sein, alles nicht Real,
nur in meiner Fantasie?
Ich sah dich, und nein, du warst kein Engel,
denn du hattest keine Flügel!

"Keine Flügel die dich durch die Lüfte tragen, doch wofür,
denn ich, ich werde dich mein Leben lang auf Händen tragen!"

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

13.03.2012 11:24:15

Wirklich ein Engel

Als ich dich das erste Mal sah,
da warst du nur ein Mädchen wie jedes andere.
Doch mit der Zeit, erkannte ich dein wahres Ich.
Dein Erscheinen war mir nur so zu erklären:
Es musste ein Traum sein,
dessen Schönheit das kälteste Eis zum Schmelzen bringt

Ein Engel, mit einer Seele so rein und unschuldig wie das Wasser,
das die Erde nährt,
Flügeln so weis wie Schnee, der sanft zu Boden gleitet;
wie die Sterne die am Himmel funkeln und Haut, so weich und zart wie
eine Feder!

In mir stieg eine mir noch unbekannte Wärme auf,
was sie bedeuten sollte.
Es war Liebe!
Doch eines war mir unklar.
Auch ein Engel konnte nicht so perfekt sein!
Ich öffnete meine Augen, doch was ich sah,
konnte ich nicht glauben,
also sah ich mit meinem Herzen.

Sollte das wirklich nur ein Traum gewesen sein, alles nicht Real,
nur in meiner Fantasie?
Ich sah dich, und nein, du warst kein Engel,
denn du hattest keine Flügel!

"Keine Flügel die dich durch die Lüfte tragen, doch wofür,
denn ich, ich werde dich mein Leben lang auf Händen tragen!"

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

14.03.2012 12:04:08

Ein reicher Mann zog an den Rand der Wüste.
Bei einem Einsiedler kehrte er ein.
Er trank klares Wasser und aß trockenes Brot.
Er sah die Armut und das einfache Leben
und dachte an seinen Reichtum.

Wie finde ich den Reichtum des Lebens,
fragte er den Einsiedler
Warte bis zum Abend, antwortet dieser.

Am Abend saßen beide vor der Hütte.
Die Sonne ging unter und tauchte die Hütte ins Abendrot.
Schnell kam die Dunkelheit.
In seinem letzten Strahlen erglänzte die Wand
der Hütte in tiefem Gold.

Der Reisende sprang auf und befühlte die Wand.
Dann lachte er lauter und lauter.
Illusionen, murmelte er, alles nur Einbildung.

Der Einsiedler nickte:
Reichtum ist eine Illusion.
Dein Gold kann vergehen.
Hier kehrt es jeden Abend wieder.

Nur was du nicht fest hälst,
kann auch wiederkommen.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

15.03.2012 11:18:03

Die zwei Wölfe
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Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.
Er erzählt dem Jungen, dass er zwei Wölfe in sich hat, die miteinander streiten. Der Erste ist der Wolf des Friedens, der Liebe und der Freundlichkeit. Der andere Wolf , der der Angst, des Geiz, und des Hasses.
"Welcher Wolf wird gewinnen ? " fragt der Enkel.
" Der, den du fütterst ".

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

16.03.2012 18:47:20

Zwei Brüder wohnten einst auf dem Berg Morija. Der Jüngere war verheiratet und hatte Kinder, der Ältere war unverheiratet und allein. Die beiden Brüder arbeiteten zusammen, sie pflügten das Feld zusammen und streuten zusammen Samen aus. Zur Zeit der Ernte brachten sie das Getreide ein und teilten die Garben in zwei gleich große Stöße, für jeden einen Stoß Garben. Als es Nacht geworden war, legte sich jeder der beiden Brüder bei seinen Garben nieder, um zu schlafen. Der ältere aber konnte keine Ruhe finden und sprach in seinem Herzen: "Mein Bruder hat eine Familie, ich bin dagegen allein und ohne Kinder, und doch habe ich gleich viele Garben genommen wie er. Das ist nicht recht." Er stand auf, nahm von seinen Garben und schichtete sie heimlich und leise zu den Garben seines Bruders. Dann legte er sich wieder hin und schlief ein.

In der gleichen Nacht nun, geraume Zeit später, erwachte der Jüngere. Auch er musste an seinen Bruder denken und sprach im Herzen: "Mein Bruder ist allein und hat keine Kinder. Wer wird in seinen alten Tagen für ihn sorgen?"

Und er stand auf, nahm von seinen Garben und trug sie heimlich und leise
hinüber zum Stoß des Älteren.

Als es Tag wurde, erhoben sich die beiden Brüder, und wie war jeder
erstaunt, dass ihre Garbenstöße die gleichen waren wie am Abend zuvor. Aber keiner sagte dem anderen ein Wort. In der zweiten Nacht wartete jeder ein Weilchen, bis er den anderen schlafend wähnte. Dann erhoben sie sich, und jeder nahm von seinen Garben, um sie zu Stoss des anderen zu tragen. Auf halbem Weg trafen sie plötzlich aufeinander, und jeder erkannte, wie gut es der andere mit ihm meinte. Da ließen sie die Garben fallen und umarmten einander in brüderlicher Liebe. Gott im Himmel aber schaute auf sie hernieder und sprach: "Heilig, heilig sei mir diese Ort. Hier will ich unter den Menschen wohnen."
_________________
"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

19.03.2012 11:00:56

Liebe und Wind

Die Liebe ist wie der Wind !
In der Jugend stürmisch und ändert leicht die Richtung!
Mit 20 ist sie heiß, wie das Azorenhoch,man glaubt es würde nie zu ende gehen!
Mit30 Träumen viele vom Passat ,dem ewigen Rückenwind, doch nur wenige erreichen ihn.
Meist ist man enttäuscht und froh , wenn nur einige gewitterige Störungen eintreten. Das reinigt die Luft und bringt wieder Fahrt ins Schiff!

Nur wenige auserwählte erreichen den Passat, in dem sie ein Leben vorwärts kommen.
Den meisten weht der Wind ins Gesicht ! Und nur wenige können kreuzen !
Sie fallen ab,verlieren das große Ziel aus den Augen !
Mit 50 wird man wird bescheidener : ankommen heißt nur noch die Devise !
Nur wer die Kreuz liebt,wird sein Ziel erreichen!
Auch wenn Schlag auf Schlag kommt,-einmal wird man siegen !

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

22.03.2012 10:43:37

Es war einmal.......

Vor langer, langer Zeit existierte ein Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten:
Die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen......und wie alle anderen Gefühle auch die Liebe.

Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel versinken wird. Also bereiteten alle ihr Schiff vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick auf der wunderschönen Insel bleiben.

Bevor die Insel versank, bat die Liebe um Hilfe, Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Sie fragte: „Reichtum, kannst du mich nicht mit nehmen?“ „Nein ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber, da ist kein Platz für dich.“

Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderschönen Schiff vorbei kam. „Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen?“ „Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen.......“antwortete der Stolz, „hier ist alles veredelt. Du könntest mein Schiff beschädigen.“

Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbeikam: „Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.“ „Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“

Auch die gute Laune zog an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, als die Liebe sie rief.

Plötzlich sagte eine Stimme „Komm Liebe, ich nehme dich mit“. Es war ein Alter, der da sprach. Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß, den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an das Festland kamen ging der Alte fort.

Die Liebe, da sie ihm viel schuldete, fragte das Wissen: „Wissen, kannst du mir sagen, wer mir geholfen hat?“
„Es war die Zeit“, antwortete das Wissen.

„Die Zeit?“, fragte die Liebe, „Warum hat die Zeit mir geholfen?“
Das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

23.03.2012 10:58:28

Hier ist eine neue Geschichte; eine Geschichte, die uns eine wichtige Weisheit lehrt. Die alte Weisheit, das Leben im richtigen Verhältnis von Anspannung und Entspannung zu leben. Anspannung haben wir genug in unserem Tagesablauf. Hier aber geht es um Entspannung - in einer Phantasiegeschichte:
Das schöne alte Tor
Nimm dir einen Augenblick Zeit, mache es dir in deinem Lieblingssessel bequem und versuche, meiner Geschichte zu lauschen. Spürst du, wo dein Rücken den weichen Stoff berührt? Wie gut es tut, sich anlehnen zu dürfen und alle Anspannung loszulassen? Du atmest einmal ganz tief durch, um einen Gang herunter schalten zu können. Ja, so ist es gut!
Und nun stell dir vor, es klingelt. Du gehst langsam zur Tür und machst auf. Zu deinem großen Erstaunen steht da eine dir bekannte Gestalt – eine Gestalt aus deinem alten Märchenbuch, die du ganz besonders magst.
Dein Märchenfreund lächelt dir zu und nimmt dich bei der Hand. Gemeinsam geht ihr aus dem Haus. Die Sonne scheint hell – ein warmer Sonnentag. Ihr schlendert beide die Straße entlang, biegt an der Ecke ab und wandert an einer alten Mauer entlang. Sie ist alt und hoch und bewachsen. An einigen Stellen bröckeln schon die Steine, geben einen kleinen Durchblick frei. Du guckst hindurch und erblickst dichtes Grün. Sonst nichts. Ein Garten, vielleicht?
Eigentlich bist du müde und warm ist dir vom Laufen. Dein Freund scheint deine Gedanken lesen zu können. „Nur noch um die nächste Ecke bis zum Tor“, sagt er und lächelt. Und tatsächlich, da ist es! Ein schönes altes Tor, überwachsen mit Efeu. Ob es wohl offen ist? – Ja, es lässt sich mit ein wenig Drücken öffnen. Es knarrt ein wenig in den Angeln, hörst du es? Ihr schlüpft beide durch den schmalen Spalt, erst dein Freund, dann du. Und da siehst du, was die Mauer und das Tor verborgen haben – einen alten Garten. „Das ist ein Märchengarten“, sagt ihr beide wie aus einem Munde. Du bist erstaunt, was es da alles zu sehen, zu riechen, zu horchen gibt.
Langsam lässt du dich nieder, lehnst dich an den Stamm der alten Linde und schließt die Augen. Die Mattigkeit legt sich wie eine kuschelige Decke um dich. Du fühlst dich warm und wohlig.
Die Pause tut dir so gut!
Dein Atem fließt ruhig; ganz gleichmäßig Auf und Ab, Auf und Ab!!!
Du öffnest deine Augen. Etwas hat deine Stirn berührt, vielleicht ein Schmetterlingsflügel oder ein Hauch? Dein Märchenfreund steht am Tor und winkt dir zu. Behutsam erhebst du dich, gehst langsam ihn zu und ihr schlüpft zurück auf die Straße. Das alte Tor hat sich hinter euch geschlossen. Auf dem Weg nach Hause schaut ihr euch an und wisst, dass ihr schöne Erinnerungen mitgenommen habt.
Vor deinem Haus verabschiedet sich dein Märchenfreund. Du gehst zurück in dein Zimmer und schließt die Tür.
Dann atmest du tief durch und öffnest deine Augen. Du regst und streckst dich ordentlich – und bist wieder zurück in diesem Lieblingssessel.

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