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Thema "Geschichten zum Nachdenken":

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Forum | Ein schöner Spruch | Geschichten zum Nachdenken

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

29.04.2012 12:22:29

Ein guter Gefährte hat die Eigenschaft, dass er für seine Freunde und Lieben bereit ist alles zu opfern. Ganz zu schweigen davon, wenn der Liebe und Herzenswärme spendende auch noch der Schöpfer und Herr selbst ist.

Es gibt eine berühmte Geschichte, dass ein junger Mann sich angewöhnt hatte, das Vermögen seines Vaters zu verprassen. Jederzeit war er von Nichtsnutzen umgeben. Tag und Nacht war er dabei, das Geld auszugeben. Sein Vater versuchte immer wieder ihm zu erklären, dass es egoistische Nichtsnutze seien, nicht seine wirklichen Freunde. Er solle sein Geld nicht mit ihnen verschwenden. Aber er nahm die Ermahnungen seines Vaters nicht ernst. Er pflegte zu sagen: " das sind meine richtigen Freunde!" Sein Vater antwortete daraufhin: " wie hast du denn so viele Freunde gefunden, ich habe in meinem ganzen Leben nur einen Freund
gefunden und du bist immer umgeben von so vielen Freunden." Als einige Zeit verging, er aber trotzdem den Ermahnungen seines Vaters kein Gehör schenkte, sagte sein Vater zu ihm: "Wenn du mir nicht glaubst, stell deine Freunde auf die Probe, dann wirst du erfahren, wie viele echte Freunde du hast. Geh zu jedem deiner Freunde und sag, dein Vater hätte dich aus dem Haus geworfen und gebe dir kein Geld mehr. Dann bitte sie um etwas Geld, damit du anfangen kannst selber für deinen Unterhalt zu sorgen."
Er stimmte zu und machte sich auf den Weg seine Freunde aufzusuchen. Als er zu seinen' Freunden' kam und sie erfuhren, dass er aus dem Haus geworfen worden war, ließen ihm einige ausrichten, sie seien krank, es täte ihnen leid, aber sie könnten sich nicht mit ihm treffen. Andere wiederum ließen ihm ausrichten, sie seien gar nicht zu Hause. Wiederum andere sagten, sie hätten zwar Geld gehabt, hätten es aber schon jemand anderem geliehen. So kam er mit leeren Händen zu seinem Vater zurück und sagte: "Sie hatten Recht, mir hatte niemand geholfen.
Daraufhin sagte der Vater, komm, ich zeige dir meinen Freund und ging mit ihm außerhalb der Stadt in einen Wald. An einem Haus angekommen, klopfte er an die Tür. Von drinnen wurde gefragt, wer da sei, er nannte seinen Namen. Man hörte nur ein "Sehr gut" von drinnen und es kehrte Stille ein und auch nach einer weiteren halben Stunde kam von drinnen keine Antwort. Der Sohn sagte: "Ihr Freund hat sich genauso herausgestellt wie meine!" Der Vater antwortete, er solle nur abwarten, es werde sich schon herausstellen, wieso er sich verspätet habe. Weitere zehn vergingen, bis sein Freund aus dem Haus trat, in der einen Hand hatte er die Hand seiner Frau, in der anderen ein Schwert und hatte ein Sack geschultert. Er sagte:

"Mein Freund, verzeih mir ich habe mich verspätet. Als du um Mitternacht an meine Tür geklopft hast, habe ich mir gedacht, dass es bestimmt einen Grund für dein so spätes Kommen gibt. Ich dachte mir, vielleicht steckst du in Schwierigkeiten und brauchst Hilfe, also nahm ich mein Schwert mit, da ich dir in einer solchen Situation nur damit zur Seite stehen kann. Dann habe ich mir gedacht, du bist zwar ein Millionär, aber auch Millionäre können in eine Situation kommen, dass sie um Geld bitten müssen. Ich habe mein ganzes Leben Geld gespart, es sind 400 Rupien
zusammengekommen, die ich vergraben hatte. So habe ich den Sack mit dem Geld ausgegraben, deshalb hat es etwas länger gedauert. Dann habe ich mir noch gedacht, es ist möglich, dass deine Gattin krank ist und sie Hilfe braucht, deshalb habe ich meine Frau aufgeweckt und sie
mitgebracht. Alle drei Sachen stehen dir zur Verfügung; nun sage
du, was du brauchst!"
Der Vater wandte sich an seinen Sohn und sagte, siehst du so sind Freunde.

Die Lehre, die man aus dieser Geschichte ziehen sollte ist, wenn Menschen solche Freunde sein können, wie sollte dann ein Freund Allahs sein?

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

30.04.2012 12:30:25

Die Statue des Michelangelo

Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen.

Er suchte daraufhin nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer ganzen Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen.

Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis er die Statue durch Schleifen und Polieren fertig stellte.

Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen.

Der Bildhauer sprach: "Der David war immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen."
_________________
"Die Trübsale dieser Welt gehen vorüber, und was uns bleibt, ist das, was wir aus unserer Seele gemacht haben." Shoghi Effendi

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

01.05.2012 17:54:55

Was braucht der Mensch? :*:

Ich brauche Gott nicht! sagen sie
und brauchen
Frau um Frau,
Mann um Mann,
Auto um Auto,
Titel um Titel.
Sie werden nicht satt
und fühlen sich einsam.

Ich brauche Gott nicht! sagen sie
und brauchen Tabletten
und können nicht schlafen.

Von der Sehnsucht blieb die Sucht,
von der Liebe die Gier,
von der Politik die Intrige,
von der Macht die Gewalt,
von der Autorität der Zwang,
von der Technik die Angst,
vom Reichtum der Streit,
vom Glauben das Brauchtum.

Selig der Mensch, der Gott braucht!

Martin Gutl aus:
Loblied vor der Klagemauer

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"Die Erde ist nur ein Land und alle Menschen sind seine Bürger"

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

02.05.2012 22:17:13

Die Wünsche des Bauern

Es war einmal ein armer chinesischer Reisbauer, der trotz all seines Fleißes in seinem Leben nicht vorwärts kam. Eines Abends begegnete ihm der Mondhase, von dem jedes Kind weiß, dass er den Menschen jeden Wunsch erfüllen kann.

"Ich bin gekommen", sagte der Mondhase, "um dir zu helfen. Ich werde dich auf den Wunschberg bringen, wo du dir aussuchen kannst, was immer du willst."

Und ehe er sich versah, fand sich der Reisbauer vor einem prächtigen Tor wieder. Über dem Tor stand geschrieben: "Jeder Wunsch wird Wirklichkeit".

"Schön", dachte der Bauer und rieb sich die Hände, "mein armseliges Leben hat nun endlich ein Ende." Und erwartungsvoll trat er durch das Tor.

Ein weißhaariger, alter Mann stand am Tor und begrüßte den Bauern mit den Worten: "Was immer du dir wünschst, wird sich erfüllen. Aber zuerst musst du ja wissen, was man sich überhaupt alles wünschen kann. Daher folge mir!"

Der alte Mann führte den Bauern durch mehrere Säle, einer schöner als der andere. "Hier", sprach der Weise, "im ersten Saal siehst du das Schwert des Ruhms. Wer sich das wünscht, wird ein gewaltiger General; er eilt von Sieg zu Sieg und sein Name wird auch noch in den fernsten Zeiten genannt. Willst du das?"

"Nicht schlecht", dachte sich der Bauer, "Ruhm ist ein schöne Sache und ich möchte zu gerne die Gesichter der Leute im Dorf sehen, wenn ich General werden würde. Aber ich will es mir noch einmal überlegen." Also sagte er: "Gehen wir erst einmal weiter."

"Gut, gehen wir weiter", sagte lächelnd der Weise. Im zweiten Saal zeigte er dem Bauern das Buch der Weisheit. "Wer sich das wünscht, dem werden alle Geheimnisse des Himmels und der Erde offenbar." sagte er.

Der Bauer meinte: "Ich habe mir schon immer gewünscht, viel zu wissen. Das wäre vielleicht das Rechte. Aber ich will es mir noch einmal überlegen."

Im dritten Saale befand sich ein Kästchen aus purem Gold. "Das ist die Truhe des Reichtums. Wer sich die wünscht, dem fliegt das Gold zu, ob er nun arbeitet oder nicht." waren die Worte des alten Mannes.

"Ha!", lachte der Bauer, "Das wird das Richtige sein. Wer reich ist, der ist der glücklichste Mensch der Welt. Aber Moment - Glück und Reichtum sind ja zwei verschiedene Dinge. Ich weiß nicht recht. Gehen wir noch weiter."

Und so ging der Bauer von Saal zu Saal, ohne sich für etwas zu entscheiden. Als sie den letzten Saal gesehen hatten, sagte der alte Mann zum Bauern: "Nun wähle. Was immer du dir wünschst, wird erfüllt werden!"

"Du musst mir noch ein wenig Zeit lassen", sagte der Bauer, "Ich muss mir die Sache noch etwas überlegen." In diesem Augenblick aber ging das Tor hinter ihm zu und der Weise war verschwunden.

Der Bauer fand sich zu Hause wieder. Der Mondhase saß wieder vor ihm und sprach: "Armer Bauer, wie du sind die meisten Menschen. Sie wissen nicht, was sie sich wünschen sollen, sie wünschen sich alles und bekommen nichts. Was immer sich einer wünscht, das schenken ihm die Götter - aber der Mensch muss wissen, was er will ..."
_________________
"Alle Religionen lehren, daß wir einander lieben und unsere eigenen Fehler herausfinden sollten, bevor wir uns erkühnen, die Fehler anderer zu verdammen, und daß wir uns nicht über unseren Nächsten erheben dürfen." -- Abdul-Baha

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

03.05.2012 21:16:04

Die Samen

Es steckten einmal zwei Samen nebeneinander im Boden.

Der erste Samen sprach: "Ich will wachsen! Ich will meine Wurzeln tief in die Erde senden und ich will als kleines Pflänzchen die Erdkruste durchbrechen, um dann kräftig zu wachsen. Ich will meine Blätter entfalten und mit ihnen die Ankunft des Frühlings feiern. Ich will die Sonne spüren, mich von Wind hin- und herwehen lassen und den Morgentau auf mir spüren. Ich will wachsen!"

Und so wuchs der Samen zu einer kräftigen Pflanze.

Der zweite Samen sprach: "Ich fürchte mich. Wenn ich meine Wurzeln in den Boden sende, weiß ich nicht, was mich dort in der Tiefe erwartet. Ich befürchte, dass es mir wehtut oder dass mein Stamm Schaden nehmen könnte, wenn ich versuche, die Erdkruste zu durchbrechen. Ich weiß auch nicht, was dort oben über der Erde auf mich lauert. Es kann so viel geschehen, wenn ich wachse. Nein, ich bleibe lieber hier in Sicherheit und warte, bis es sicherer ist."

Und so verblieb der Samen in der Erde und wartete.

Eines Morgens kam eine Henne vorbei. Sie scharrte mit ihren scharfen Krallen nach etwas Essbaren im Boden. Nach einer Weile fand sie den wartenden Samen im Boden und fraß ihn auf.

Abdul-Baha

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

04.05.2012 21:26:58

Fariduddin Attar wurde einst gefragt was denn das Tal der Liebe sei und wie man es Betreten könne ? er sprach: „Um hier einzutreten, muss man ganz in Feuer tauchen, ja man muss selber Feuer sein, denn sonst könnte man da nicht leben. Der wahrhaft Liebende muss dem Feuer gleich sein, entflammten Angesichts, brennend und ungestüm wie das Feuer. Um zu lieben, darf man keinen Hintergedanken haben; man muss bereit sein, hundert Welten ins Feuer zuwerfen; man muss weder Glauben noch Unglauben kennen, weder Zweifel noch Zuversicht hegen. Auf diesem Wege ist kein Unterschied zwischen Gut und Böse; wo die Liebe ist, sind Gut und Böse entschwunden. In diesem Tale ist die Liebe das Feuer und sein Rauch ist die Vernunft. Wenn die Liebe kommt, entflieht die Vernunft in Eile. Die Vernunft kann mit der Liebe nicht zusammen wohnen; die Liebe hat nichts zu schaffen mit der Vernunft des Menschen. Gewännest du einen rechten Blick der unsichtbaren Welt, dann erst vermöch-
test du zu erkennen die Quelle der geheimnisreichen Liebe, die ich dir verkündige. Das Dasein der Liebe wird Blatt für Blatt völlig zerstört von der Trunkenheit der Liebe selbst.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

06.05.2012 10:49:14

Der Meister sprach zu seinen Schülern als jene sich in die Tiefsten Tiefen des Urteilens begaben: „lebt mit dem Unbekannten von Augenblick zu Augenblick – alles ist Überraschung, alles ist immer neu, immer anders. Für die meisten von euch ist nichts Überraschend, sie wissen alles schon, sie sind sich sicher. Ihr werdet über alles staunen, sobald ihr in Unwissenheit lebt. Für unwissende Augen ist alles neu, dann gibt es nichts mehr, womit ihr vergleichen könnt, nichts, was euch an Vergangenes erinnert, nichts, was euch die Zukunft deutet – alles – ist einmalig. So war es nie zuvor und so wird es nie wieder sein. Das bloße Urteilen ist feindselig. Alles auch der Mensch ist ein sich ständig verändernder Strom. Das Leben ist Bewegung, ein ständiges Fliessen. Eine sich Ständig ausgleichende Ordnung. Jeden Augenblick ist es neu. Aber das Denken ? - Das Denken ist niemals neu. Es hinkt immer hinterher. Der Verstand sammelt nichts als tote Fußspuren. Sie beweisen, dass das Leben hier war, aber jetzt schon weitergegangen ist. Der Verstand hinkt immer hinter dem leben hinterher. Seid nicht der Verstand, sprach der Meister, seid das Leben.
_________________

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

07.05.2012 22:21:24

Die Zeit der Träume

Eine Geschichte von Celine Rosenkind

Im Winter, wenn das Holz gemütlich in den Kaminen
knistert, der heiße Tee zusammen mit frischen Plätzchen
ein wohliges Gefühl verbreitet, dann ist sie da – die Zeit der Träume.

Die Zeit der Träume ist aber nicht nur in warmen Stuben zu Hause.
Sie ist immer auf der Suche nach Menschen, die noch Träume haben.
Es ist eben diese Zeit des, Jahres wo sie viel zu tun hat, viel herumkommt
und in die Herzen klettert, welche ihnen Einlass gewährt.

Um träumen zu können, ist der Winter die richtige Jahreszeit.
Die Bäume ragen ihre kahlen Äste in den Himmel. Schnee und Kälte
lassen wundervolle Blumen an den Fensterscheiben wachsen, malen Wangen und Nasen rot.
Jeder Mensch erlebt diese Zeit anders, ja manche bemerken sie nicht einmal.
Ich muss gestehen, dass ich diese Menschen bedauere.
Sie haben ganz andere Dinge im Kopf. Für sie ist der Winter die Zeit der Feste, die organisiert
werden wollen.
Die Zeit der Träume aber ist dankbar für jeden Traum, den sie erhaschen kann.
Die Träume der Menschen gestalten das kommende Jahr.
Ohne Träume gäbe es keinen Frühling, Sommer oder Herbst.
Im Frühling beginnen die Träume Knospen zu tragen und bald darauf blühen sie
in den unterschiedlichsten Farben.

Träume müssen reifen und werden von der Weisheit gut durchleuchtet, bevor sie zur Erfüllung
freigegeben werden. Das kann manchmal einige Jahre dauern. Ja und manchmal ist es besser,
wenn ein Traum nur ein Traum bleibt.
Die restlichen Träume aber tragen Früchte. Sie reifen heran unter den Strahlen der Sonne,
des Wassers,welches der Regen spendet und dem Streicheln des Windes.
Sie werden gehegt und gepflegt, bis sie reif zur Ernte sind.
Dann kommt die Zeit der Lese.

Mittlerweile ist es Herbst geworden – so wie jetzt – wo ich diese Geschichte schreibe.
Die Bäume tragen ein wunderschönes Blätterkleid.
Rot, gelb braun – alles Farben, die uns Menschen wohl bekannt sind. Und doch sind die Farben der Blätter im Herbst für uns Menschen unnachahmbar. Sie sind wie alles auf dieser Erde ein Wunder.
Ich denke mir, dass die Farbenpracht der Blätter den Zustand und die Erfüllung unserer Träume widerspiegelt.
So laufe ich vorsichtig und andächtig durch die Natur auf diesem Blätterteppich.
Einem Teppich, der erfüllten Träume.
Ich mache mir Gedanken und ziehe Bilanz, welcher sich von meinen Träumen in diesem Jahr erfüllt hat.
Geduldig und dankbar sehe ich dem Winter entgegen – der Zeit in der die Träume geboren werden.

© Celine Rosenkind

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

08.05.2012 11:16:34

Alles Auslegungssache

Im Central-Park in New York sieht ein Mann wie ein kleines Kind von einem Kampfhund angegriffen wird. Sofort kommt er dem Kind zur Hilfe, springt dazwischen, kämpft mit dem Hund, tötet ihn und rettet das Kind. Ein zu Hilfe gerufener Polizist ging zu dem mutigen Mann, klopfte ihn anerkennend auf die Schulter, und sagte: 'Ich sehe schon, morgen steht in der Zeitung: Mutiger New Yorker rettet einem Kind das Leben!' Der Retter schüttelt den Kopf: 'Ich bin aber kein New Yorker!' 'Na ja' antwortet der Polizist, 'dann steht da eben 'Mutiger Amerikaner rettet einem New Yorker Kind das Leben! Und wieder schüttelt der Mann sein Haupt: 'Ich bin auch kein Amerikaner!' Der Polizist stutzte: 'Was bist Du denn dann?' Der Held zuckte mit den Schultern und antwortete: 'Ich bin aus Pakistan!' Am nächsten Tag stand in der Zeitung: Radikaler Islamist ermordete New Yorker Hund im Park - Verbindung zur Terrorszene wird vermutet.
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"Du magst denjenigen vergessen, mit dem Du gelacht hast, aber nie denjenigen, mit dem Du geweint hast." (Khalil Gibran)
"Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes." (Homer)

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Geschichten zum Nachdenken

09.05.2012 18:53:45

Ein Meister forderte Mummu herraus:"Zähle von 1 bis 10".
Mummu antwortete:"1, 10",
Der Meister sagte, " Die Bedeutung rechtfertig nicht das Ergebnis."
Mummu antwortete:" Es ist deine Bedeutung, so ist es mein Ergebnis."

Später, forderte der Meister erneut Mummu herraus:" Zähle von 1 bis 10 in dezimal."
Mummu antwortete: " 1, 4, 7, 9, 3, 2, 8, 5, 6, 10".
Der Meister sagte, " Die Bedeutung rechtfertig nicht das Ergebnis."
Mummu antwortete:" Es ist deine Bedeutung, so ist es mein Ergebnis."

Wieder ein wenig später forderte der Meister Mummu erneut herraus:" Zähle von 1 bis 10, in dezimal, in reihenfolge."
Mummu schlug den Meister mit einen großen Stock.

Der Meister antwortete:"Gut, aber du hast es nicht geschafft bis 10 zu zählen".
Mummu antwortete: "Das Universum weiß was zählt".
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Mein Herz ist die Sonne - Die Sonne ist kalt!
Mein Augen sind die Sterne - Die Sterne sind rot!
Meine Seele ist der Himmel - Der Himmel ist leer!
Mein Körper sind die Menschen - Die Menschen sind tot!

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