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Thema "wer kennt schon alte Dichter":

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Forum | Ein schöner Spruch | wer kennt schon alte Dichter

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Hiltrud

Beiträge: 5722

wer kennt schon alte Dichter

31.01.2012 17:49:40

Bitte

Sei nicht so hart, wenn aus der Brust
Ein Mißton sich mir ringt,
Wenn oft ein trotzig-wildes Wort
Gar zu unweiblich klingt.

Hab' sonst nicht viel danach gefragt,
Was zahme Weiberart,
War niemals sanft und selten still -
O sei darum nicht hart.

Ich müh' mich jetzt, so recht zu sein
Wie andre Weiber sind,
Und der Beweis, wie sehr mir's Ernst,
Ist wohl mein kleines Kind.

Ada Christen

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

01.02.2012 11:15:08

Das Naturgesetz

So war’s immer, mein Freund, und so wird’s bleiben: die Ohnmacht
Hat die Regel für sich, aber die Kraft den Erfolg.

Friedrich Schiller

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

15.02.2012 12:14:22

Blumen

Blumen
sind
die
Liebesgedanken
der
Natur

Bettina Arnim

cesar012

Beiträge: 234

Re: wer kennt schon alte Dichter

15.02.2012 17:37:03

Nichts auf der Welt ist so
gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt,
dass er genug davon hat.

Rene Descartes
1596-1650

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

16.02.2012 10:37:05

Gebet an das Leben

Gewiß, so liebt ein Freund den Freund
wie ich dich liebe, rätselvolles Leben!
Ob ich in dir gejauchzt, geweint,
ob du mir Leid, ob du mir Lust gegeben,
ich liebe dich mit deinem Glück und Harme,
und wenn du mich vernichten mußt,
entreiße ich schmerzvoll mich deinem Arme,
gleich wie der Freund der Freundesbrust.

Lou Andreas-Salome

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

17.02.2012 11:17:59

Muttertraum

Die Mutter betet herzig und schaut
Entzückt auf den schlummernden Kleinen.
Er ruht in der Wiege so sanft und traut.
Ein Engel muß er ihr scheinen.

Sie küßt ihn und herzt ihn, sie hält sich kaum.
Vergessen der irdischen Schmerzen,
Er schweift in der Zukunft ihr Hoffnungstraum,
So träumen Mütter im Herzen.

Der Rab’ indes mit der Sippschaft sein
Kreischt draußen am Fenster die Weise :
Dein Engel, dein Engel wird unser sein,
Der Räuber dient uns zur Speise.

Hans Christian Andersen

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

20.02.2012 12:10:22

Hinaus

Seh' ich die Vögel fliehn in die Nester,
Ist eine Träne dem Auge erlaubt;
Denn nur die Sorge ist meine Schwester,
Nirgends bett' ich mein heimatlos Haupt.

Drum denn hinaus ins Freie! ins Weite!
Nichts nenn' ich mein, drum gehört mir das All;
Jubelnd begrüßen mich, die Befreite,
Wandernde Stürme mit Donnerschall.

Hoch von der Felsen gigantischen Spitzen
Seh' ich das Dunkel des Lebens erhellt;
Wenn mich die ew'gen Gedanken durchblitzen,
Baut sich im Busen die eigene Welt!

Louise Aston

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

21.02.2012 12:05:31

Jesus allein

Mein brennendes Herz will sich ohne
Unterlaß verschenken,
Es hat das Bedürfnis, seine Zärtlichkeit zu beweisen.
Ach, wer könnte meine Liebe verstehen?
Welches Herz möchte sie erwidern?
Doch diese Erwiderung, umsonst beanspruche ich sie.
Jesus, Du allein kannst meine Seele zufriedenstellen.
Nichts könnte sonst mich hienieden entzücken.
Das wahre Glück findet sich hier nicht.

Mein einziger Friede, mein einziges Glück,
Meine einzige Liebe, Herr, bist Du!

Therese von Lisieux

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

22.02.2012 11:25:39

An den Frühling

Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!

Ei! ei! da bist ja wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehn.

Denkst auch noch an mein Mädchen?
Ei, Lieber, denke doch!
Dort liebte mich das Mädchen,
Und ’s Mädchen liebt mich noch!

Fürs Mädchen manches Blümchen
Erbat ich mir von dir -
Ich komm’ und bitte wieder,
Und du? - du gibst es mir?

Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!

Friedrich Schiller

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: wer kennt schon alte Dichter

23.02.2012 12:13:09

An Emma

Weit in nebelgrauer Ferne
Liegt mir das vergangne Glück,
Nur an einem schönen Sterne
Weilt mit Liebe noch der Blick;
Aber, wie des Sternes Pracht,
Ist es nur ein Schein der Nacht.

Deckte dir der lange Schlummer,
Dir der Tod die Augen zu,
Dich besäße doch mein Kummer,
Meinem Herzen lebtest du.
Aber, ach! du lebst im Licht,
Meiner Liebe lebst du nicht.

Kann der Liebe süß Verlangen,
Emma, kann’s vergänglich sein?
Was dahin ist und vergangen,
Emma, kann’s die Liebe sein?
Ihrer Flamme Himmelsgluth -
Stirbt sie wie ein irdisch Gut?

Friedrich Schiller

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