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Thema "Schmunzelgeschichten":

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Forum | Ein schöner Spruch | Schmunzelgeschichten

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

28.05.2012 10:46:10

Zwei sächsische Polizisten halten einen englischen Autofahrer an. Sagt der eine Polizist zu dem anderen: "Baul, schraib ma uff: dor Mann hat soi Lenkrad uff dor falschen Seide!" Darauf der Engländer: "What do you want from me?" Der Polizist zu dem anderen: "Baul, schreib ufff: dor Mann red wirres Zeusch!" Der Polizist geht um das Auto des Engländers herum und sieht den Aufkleber mit "GB". Ganz aufgeregt sagt er zu seinem Kollegen: "Baul, streisch olles, dor Mann ist von dor Griminal Bolizei!"

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

29.05.2012 10:59:52

Die flugunfähige Hummel

Es war ein regnerischer, grauer Tag. Aufgrund des schlechten Wetters beschloss mein Vater den Tag in seinem Atelier, welches neben unserem Haus lag, zu verbringen, um zu malen.
Malen beruhigt und führt in andere Welten, man kann träumen und seine Träume auf der Leinwand festhalten.

Am späten Nachmittag, als mein Vater sein Werk vollendet hatte, ging er durch den Garten zum Haus zurück. Es regnete immer noch ohne Unterlass in Strömen.
Plötzlich blieb er vor einer Pfütze auf der Terrasse stehen. Anschließend rannte er aufgeregt ins Haus, holte eine Kehrschaufel und einen Fön und lief ebenso schnell mit beiden Utensilien wieder hinaus in den Garten. Neugierig geworden durch seine Aktion ging ich ihm hinterher, um zu sehen, was er mit diesen Dingen vorhatte. Als ich dann die Ursache seines hektischen Treibens entdeckt hatte, musste ich schmunzeln.

Gabriele Valerius

Sachte hob er eine Hummel, die triefend nass in der Pfütze lag, durch die Nässe fluguntauglich geworden war und somit drohte zu ertrinken auf die Kehrschaufel, ging dann unter das Verandadach, schloss den Fön an eine Steckdose an und pustete die Hummel vorsichtig trocken.

Nach einer ganzen Weile, als die Hummel schließlich vollständig getrocknet war, erhob sich diese, flog 3 x kreisend um den Kopf meines Vaters, wohl um sich zu bedanken und schwebte schließlich davon.
Mein Vater der Tier- und Naturliebhaber. Auf solche Ideen konnte nur er kommen!

Letzte Änderung: 29.05.2012 11:01:14 von Hiltrud

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

30.05.2012 11:45:13

Der Junggeselle

Ich hatte es satt, ewig als Junggeselle durch die Welt zu ziehen. Ich wollte heiraten, schon deshalb, damit ich nicht immer und ewig im Gasthaus zu essen brauchte. Leider fand ich keine Frau.

Da riet mir ein Freund: "Kauf dir doch ein Kochbuch, da kommst du billiger weg." Ich ließ mich überreden und kaufte mir ein Kochbuch. Zuerst wollte ich mein Lieblingsessen kochen, das waren Buletten. Da hieß es, man schneide drei Tage alte Semmeln. Ich ging also zum Bäcker und kaufte einen Korb alter Semmeln. Die Leute glaubten schon, ich sei verrückt geworden. Dann schnitt ich eine Stunde, ich schnitt zwei Stunden, ich schnitt drei Stunden. Danach musste ich verschnaufen. Nach der vierten Stunde habe ich aufgehalten. Da dachte ich, drei Tage lang alte Semmeln schneiden, das ist unmöglich. Man hält es doch kaum drei Stunden aus.

Ich wollte deshalb etwas anderes kochen und blätterte im Kochbuch weiter. Vorerst wollte ich Kartoffeln kochen, denn Kartoffeln isst jeder vernünftige Mensch. Aber dazu brauchte ich eine Soße. Aber meinen Sie, ich hätte das Wort "Soße" gefunden? "Sauce" stand da. Na, dachte ich, das ist bestimmt ein Druckfehler. Jedenfalls hieß es, man schwitze 30g Mehl. Ich zog mir nun zwei Paar Unterhosen, zwei Unterhemden, einen warmen, dicken Pullover und eine Pelzweste an, band mir einen warmen Schal um und zog noch eine warme Pelzweste an. Dann rannte ich im Haus treppauf, treppab. Beim fünften mal klappte ich vor meiner Tür zusammen. Ich war klitschnass. Aber glauben Sie mir, es war kein einziges Gramm Mehl herausgeschwitzt. Da gab ich es auf mit der Soße.

Na dachte ich, brate dir ein Schnitzel, da kann nicht viel passieren. "Man wälze und klopfe es" hieß es da. Ich überlegte - mit dem wälzen ist es gar nicht so schlimm, du hast ja eine Vier-Zimmer-Wohnung und dann ging ich hinunter in den Hof zur Klopfstange. Doch da stand: "Klopfzeit nur freitags und sonnabends." Da wurde aus dem Schnitzel auch nichts.

Inzwischen war mir vor Hunger ganz schlecht geworden. Da fiel mir ein, du hast ja noch ein paar Eier, die kannst du kochen. "Nachdem man die Eier gekocht hat, schrecke man sie ab" - las ich. Ich legte die Eier die Eier auf den Tisch und hing mir ein Bettlaken um und tanzte dauernd um den Tisch herum und rief immer: hui, hui, hui. Meinen Sie vielleicht, die Eier wären erschrocken?

Nun hatte ich es aber satt und suchte nochmals eine Frau, egal, wie sie aussah, Hauptsache sie könnte kochen. Ich fand eine Frau. Sie wog 2 Zentner, aber sie konnte kochen.. Da wollten wir ins Kino gehen. Als wir ankamen, stand schon eine Schlange. Meine Frau stellte sich an, da hörte ich plötzlich eine Stimme: Programm 20 Pfennig, Programm 20 Pfennig. Um Himmels willen, dachte ich, wenn ein Gramm schon 20 Pfennig kosten, was kosten da 2 Zentner? Ich lief so schnell ich konnte davon und bin nun wieder Junggeselle.

Autor Unbekannt

Letzte Änderung: 30.05.2012 11:45:37 von Hiltrud

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

31.05.2012 10:59:00

Kaminkehrer
05.03.2012

Eines Sommers, räumte mein Mann mal wieder den Heizungsraum in unserem Haus auf. Dieser drohte - wie es leider öfters der Fall ist - vor lauter Werkzeugen und kurz mal abgestellten Dingen, im Chaos zu versinken.

Nach einer ganzen Weile Räum- und Sortierarbeit hörte er ein Geräusch, welches offensichtlich aus dem Kamin zu kommen schien. Er bat mich, das Radio für kurze Zeit auszuschalten und alle Geräusche zu vermeiden. Als ich fragte, was denn los sei, antwortete József, dass er glaube, dass ein Geräusch aus dem Kamin käme. Wir waren beide mux-mäuschen-still und tatsächlich, da war ein leises, klägliches piepsen.

Kurzentschlossen holte József einen Vierkantschlüssel, um die Metallklappe des Kaminschachtes zu öffnen. Vorher zog er sich noch ein paar Arbeitshandschuhe an, um anschließend vorsichtig besagte Klappe einen Spalt zu öffnen. Sofort sah er die Ursache für das Geräusch. Ein kleiner Vogel war wohl bei seinen ersten Flugversuchen irgendwie in den Kaminschacht geraten. Mein Mann griff sachte in den Kaminschacht und rettete somit diesem winzigen Vogelkind das Leben, denn aus eigener Kraft wäre das Tierchen nie wieder herausgekommen.

Er entließ den kleinen Kaminkehrer sodann in die Freiheit, wo er erleichtert und glücklich - wenn auch etwas unsicher - davonflog.

Einige Wochen später wurde mein Mann von einem älteren Herrn, der in der Nachbarschaft wohnt, zur Hilfe geholt. Unser Nachbar hatte wohl dieselben Geräusche aus seinem Kamin vernommen, jedoch war er völlig ratlos und wusste nicht, was er tun sollte. Wie gut, dass die "Tierrettung Valerius-Szőke" in der Nähe wohnt und zur Stelle war! So war wieder mal ein kleines Leben gerettet.

Gabriele Valerius

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