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Thema "Schmunzelgeschichten":

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Forum | Ein schöner Spruch | Schmunzelgeschichten

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Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

03.03.2012 11:31:52

Der Schnapsvernichter

Ich hatte 18 Flaschen Schnaps in meinem Keller. Meine Frau befahl mir, den Inhalt jeder einzelnen Flasche ins Spülbecken zu gießen, sonst könnt ich was erleben. Es tat mir in der Seele leid, aber um den Hausfrieden zu wahren, musste ich es tun. Ich begann also meine Arbeit.

Ich zog den Korken aus der ersten Flasche und goss den Inhalt in das Becken, mit Ausnahme eines Glases, das ich trank.

Dann extrahierte ich den Korken von der 2. Flasche und tat dasselbe, mit Ausnahme eines Glases, das ich trank.

Dann zog ich den Korken der 3. Flasche und goss den Schnaps ins Becken, das ich trank.

Ich zog den Korken der 4. Flasche ins Becken und goss die Flasche ins Glas, das ich trank.

Ich zog die Flasche vom nächsten Korken und trank ein Becken daraus und warf den Rest ins Glas.

Ich zog das Becken aus dem nächsten Glas und goss den Korken in die Flasche.

Dann korkte ich das Becken mit dem Glas, flaschte den Trank und trinkte den Guss.

Als ich alles ausgeleert hatte, hielt ich das Haus mit der einen Hand fest, zählte die Gläser, Korken, Flaschen und Becken mit der anderen und stellte fest, dass es 39 waren.

Und als das Haus wieder vorbei kam, zählte ich sie noch mal und hatte dann endlich die Häuser in der Flasche, die ich trank.

Ich stand gar nicht unter Alfluss von Einkohol, wie mancher denker Leuten. Ich war nicht halb so denkt, als ich trunken könntet.

Aber ich hatte so ein fühlsames Geseel mit Heiligenschein – oh je!

Letzte Änderung: 03.03.2012 11:34:18 von Hiltrud

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

05.03.2012 12:53:41

Arbeitsordnung!!

1. Die Arbeit ist Erholung, jede Anstrengung ist zu vermeiden. Wer bei der Arbeit schwitzt, ist sofort zu entlassen !

2. Der Beginn der Arbeitszeit ist dem Ermessen der Angestellten anheim gestellt, darf jedoch nicht vor 10.00 Uhr Vormittags liegen. Vor Beginn der Tätigkeit werden Brötchen, Kaffee und Kuchen verabreicht.

3. Der Mindestlohn beträgt € 20.00 die Stunde, das wären also € 3840,- im Monat. Zusätzlich noch freie Kost, Bier und Zigaretten.

4. Jede Angestellte hat im tadellosen, nach Maß gearbeitetem Kostüm zu erscheinen; die Kosten trägt der Chef.

5. Angestellte, die länger als 5 Wochen im Betrieb sind, werden im Auto zur Arbeitsstätte und wieder nach Hause gefahren. Wagen stehen genügend zur Verfügung, ebenso eine Luxuslimousine für ältere Betriebsangehörige.

6. Während der Arbeitszeit soll gesungen und gepfiffen werden. Wird ein Schlager angestimmt, so hat es jeder als seine Pflicht anzusehen, nach Kräften mitzupfeifen.

7. Von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr ist Mittagspause. Männer und Frauen nehmen an der geschmückten Tafel Platz.

8. Von15.00 Uhr bis 16.00 Uhr ist Kaffeepause, während dieser Zeit sorgt der Arbeitgeber für musikalische Unterhaltung.

9. Wer bei der Arbeit einschläft, darf auf keinen Fall geweckt werden.

10. Um 17.00 Uhr ist Feierabend. Beim Verlassen der Arbeitsstätte ist der Chef verpflichtet, jeden Arbeitnehmer die Hand zu schütteln und im Namen der Firma für die aufopfernde Tätigkeit wärmsten Dank auszusprechen.

11. Das Austreten während der Pause ist zu unterlassen, dafür ist die Arbeitszeit da.

12. Will ein Arbeiter heiraten, so hat der Chef für eine vollzählige Aussteuer zu sorgen. Die Feier findet in der Wohnung des Chefs statt. Der Betrieb wird aus diesem Anlass für eine Woche geschlossen.

13. Bei Streitigkeiten unter Kollegen sind Tisch – und Stuhlbeine zu schonen.

14. Unser Firmen Motto lautet; Arbeitet lustig und gediegen, was nicht fertig wird, bleibt liegen

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

06.03.2012 13:23:17

Chefarzt - Plural
Schwester:
So, jetzt nehmen wir unsere Tabletten - und dann werden wir schön schlafen!
Patient:
Warum nehmen denn WIR die Tabletten?
Schwester:
Das sagte ich doch eben - damit wir schön schlafen!
Patient:Ja, ist denn das erlaubt?
Schwester:
Was soll den daran nicht erlaubt sein?
Patient:Ja, dass Sie jetzt ins Bett gehen!
Schwester:
Ich gehe doch jetzt nicht ins Bett! Ich habe Nachtdienst!
Patient:
Um Gottes Willen, dann können Sie doch keine Tablette nehmen.
Schwester:
Wie kommen Sie denn darauf, dass ich eine Tablette nehmen will?
Patient:
Nein, nicht eine Ganze, aber Sie wollten doch die Hälfte von meiner, und dann wollten wir schön schlafen.
Schwester:
Sagen Sie, ist Ihnen nicht gut? Haben Sie Fieber?
Patient:
Mir ist gut! Aber Sie sind doch hier reingekommen und haben gesagt, dass wir jetzt unsere Tablette nehmen wollen. Ich hätte Ihnen ja
auch die Hälfte der Tablette abgegeben. Aber Sie haben ja Nachtdienst.
Schwester:
Das haben Sie vollkommen falsch verstanden.
Patient:
Haben Sie denn keinen Nachtdienst?
Schwester:
Natürlich habe ich Nachtdienst. Deshalb bringe ich ja die Tablette.
Patient:
Bringen Sie das nicht ein bisschen durcheinander?
Schwester:
Ich bringe überhaupt nichts durcheinander. Wir nehmen jetzt die Tablette und dann machen wir das Licht aus.
Patient:
Nein, bitte nicht, Schwester, erstens haben Sie Nachtdienst und zweitens kann jemand reinkommen.
Schwester:
Ich glaube, wir müssen doch mal das Fieber messen.
Patient:
Ja, Sie zuerst.
Schwester:
Wieso ich?
Patient:
Ja, also zuerst messen Sie Fieber und dann ich.
Schwester:
Warum denn ich?
Patient:
Weil ich weiß, dass ich keins habe.
Schwester:
Dann wollen wir mal den Puls fühlen.
Patient:
Gegenseitig?
Schwester:
Wenn Sie nicht vernünftig werden, müssen wir den Professor rufen.
Patient:
Ich rufe nicht mit.
Schwester:
Nehmen Sie jetzt die Tablette oder nicht?
Patient:
Wollen Sie denn nichts mehr abhaben?
Schwester:
Ich will, dass Sie jetzt die Tablette nehmen, dass Sie nichts mehr fragen, dass Sie sich schön ausstrecken, sich gut zudecken und dann lange und tief schlafen. So, und nun wünsche ich Ihnen eine recht Gute Nacht.
Patient:
Danke, Schwester, das ich wirklich sehr lieb von Ihnen.
Schwester:
Ist doch selbstverständlich - wo wir doch morgen operiert werden.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

07.03.2012 13:20:51

Todesarten

(Sie verstehen wohl hoffentlich auch einen Spaß)

Der Gärtner beißt ins Gras

Der Kellner gibt den Löffel ab.

Der Turner verreckt

Den Elektriker trifft der Schlag.

Der Spachtelfabrikant kratzt ab.

Der Schaffner liegt in den letzten Zügen

Der Beamte entschläft sanft

Der Zahnarzt hinterlässt eine schmerzliche Lücke

Der Gemüsehändler schaut sich die Radieschen von unten an.

Der Fechter springt über die Klinge

Die Putzfrau kehrt nie wieder

Der Anwalt steht vor dem jüngsten Gericht

Der Autohändler kommt unter die Räder

Der Förster geht in die ewigen Jagdgründe ein

Der Gynäkologe schneidet dahin

Der Rabbi geht über den Jordan

Der Optiker schließt für immer die Augen

Der Eremit wird heimgerufen

Der Tenor hört die Englein singen

Der Marathonläufer wird mit den Füßen zuerst herausgetragen

Der Spanner ist weg vom Fenster

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

08.03.2012 12:48:10

Aufnahmeprüfung für .............................

1. Wer gewann den II. Weltkrieg und wer wurde Zweiter?

2. Woraus wird ein Silberdollar hergestellt?

3. Erklären Sie Einsteins Relativitätstheorie oder schreiben Sie Ihren Namen in Blockbuchstaben!

4. Buchstabieren Sie: a) Hund b) Katze c) Kartoffel

5. Wann beginnen die Zehn-Uhr-Nachrichten?

6. Wie viele Gebote wurden Moses ungefähr übergeben?

7. Es gab 6 Könige mit dem Namen Georg. Der Letzte war Georg der sechste. Wie hießen die anderen fünf?

8. Schreiben Sie die Zahlen 1 - 10 nieder (für jede Zahl außerhalb der Reihenfolge wird ein Punkt abgezogen!)

9. Wer erfand den Otto Motor?

10. Welches Instrument spielte Philipp, der Flötist?

11. Verstehen Sie Newtons Gravitationstheorie? Antworten Sie mit Ja oder Nein!

12. Von welchem Land ist Berlin die Hauptstadt? (Nicht mehr als eine Seite schreiben!)

13. Bezeichnen Sie die nicht passende Persönlichkeit:

a. Martin Luther
b. Der Papst
c. Jack the Ripper
d. Kardinal König

14. Ein Ziegelstein wiegt 1 Kilo und einen halben Ziegelstein. Wie viele kg wiegt nun ein Ziegelstein?

a. 1,5 kg
b. 2 kg
c. 3 kg

15. Vasco da Gama unternahm drei Seereisen. Auf einer davon starb er, auf welcher?

a) auf der ersten
b) auf der zweiten
c) auf der dritten

16. Wer erbaute die großen Pyramiden?

a. die VOEST Alpine
b. die Pharaonen
c. Lego

17. Ist das "Ei des Kolumbus"

a. das Ei einer bestimmten Vogelrasse
b. ein speziell gekochtes Frühstücksei
c. ein Körperteil eines großen Seefahrers?

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

09.03.2012 13:08:43

WORAN MERKT MAN, DASS MAN BEREITS DIE SCHNAUZE VOLL HAT VOM
21. JAHRHUNDERT?

Du versuchst beim Mikrowellenherd Dein Passwort einzugeben...
Du weißt nicht, dass man Solitaire auch mit echten Kartenspielen kann..
Du hast 15 verschiedene Telefonnummern um Deine 3-köpfige Familie zu erreichen..
Du chattest mehrmals pro Tag mit einem Typen in Südamerika, weißt aber nicht,
wann Du zuletzt mit Deinem Nachbarn gesprochen hast...
Du kaufst Dir einen neuen Computer und eine Woche später ist er veraltet...
Der Grund, warum Du den Kontakt zu Deinen Freunden verlierst ist, weil sie keine E-Mail Adresse besitzen...
Du weißt nicht, mit welcher Briefmarke man einen Standardbrief frankiert...
Für Dich bedeutet organisiert sein, verschiedenfarbige Post-It zu besitzen...
Die meisten Witze, die Du kennst, hast Du in E-mails gelesen...
Du gibst den Firmennamen an, wenn Du am Abend zu Hause das Telefon abnimmst...
Du drückst Zuhause die "0" um beim Telefonieren rauszukommen.....
Du sitzt seit 4 Jahren am gleichen Schreibtisch, und hast dort für drei verschiedene Firmen gearbeitet...
Das Firmenschild wird einmal pro Jahr dem Corporate Design angepasst...
Wenn Du einen 90-Minuten Film im Fernsehen gucken willst, musst Du Dir drei Stunden Zeit nehmen wegen der Werbeunterbrechungen...
Du suchst verzweifelt die Tasten "STRG, ALT und ENTF" auf Deiner Fernbedienung, wenn der Fernseher auf Grund einer Sendestörung rauscht...
Deine Visitenkarte ist auf der Vorderseite Deutsch, auf der Rückseite Englisch. Beide Seiten unterscheiden sich nur durch die (+49)...
Du hast ein konfigurierbares Programm, das Dir die Anzahl Tage bis zur Pensionierung berechnet. Das "Arbeitsende-Jahr" hast du schon 5 x korrigiert...
Du arbeitest von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr, davon die ersten 6 Stunden fürs Finanzamt...
Die Verkehrslage ließ es noch nie zu, in Deinem Auto den vierten oder fünften Gang auszutesten...
Deine Eltern beschreiben Dich und Deinen Beruf mit "er/sie macht was mit Computern"...
Du hast diese Liste gelesen und dauernd genickt...

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

10.03.2012 11:30:31

Der heilige Antonius

Es war einmal ein frommer Mann,
der war so fromm, wie nur ein Frommer fromm sein kann.
Er wohnte oben auf des Bergen Höhn
und konnte tief ins Tal hinuntersehn.

Doch einmal ward´s dem frommen Mann zu warm;
er schwitzt an Händen, Füßen und unter´m Arm.
Er stieg hinab ins Tal zum kühlen Fluss,
weil auch ein Frommer einmal baden muss.

Er suchte sich ein Plätzchen fein.
Von niemand wollte er gesehen sein.
Und dann stieg er hinein in die Kühle Flut;
nur auf dem Kopf behielt er seinen Hut.

Doch plötzlich raschelt´s heftig in dem Busch.
Es ging auf einmal: husch, husch, husch!
Er sah 3 Mädchen kommen her,
die hatten noch viel weniger an als er.

Dem frommen Mann ward ganz bang zumut;
vor Angst griff er sofort nach seinem Hut,
und hielt ihn etwas oberhalb der Knie,
dass niemand sehen konnte, was da war und wie.

Die Mädchen schauten immer nach dem Hute hin.
Dem Manne ward´s ganz bang in seinem Sinn.
Er hielt vor Scham die Hände vor´s Gesicht.
Und siehe da: Der Hut fiel nicht!

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

12.03.2012 15:22:33

Die Staunzen!!

Indem der Sommer in das Land eingedrungen ist, ist auch die Staunze wieder zahlreich vorhanden. Dieselbe ist ein Viech mit 6 Haxn, zaundürr, blutgierig und ein guter Flieger. Sie suzelt den Menschen das Blut aus und ist deswegen sehr gehasst. In der Schule nennt man sie Stechmücke. In Preußen aber, wo meine Tante wohnt, heißt sie Schnacke, obwohl sie nicht schnackelt, sondern surrt.

Wenn mein Vater abends auf der Hausbank sitzt, da stechen ihn die Staunzen auf die gemeinste Weise. Dann gibt er denselben die allerschönsten Namen, die man aber nicht aufschreiben soll, indem sie nicht fein sind.

Es sagt nämlich mein Vater zu diesen langhaxaten Viechern; „Du Schintermatz du freche; Du Blutsauger du miserabler; Du Leuttratzer du elendiger; Du Schindergurgel du ganz gemeine“!!! Das ärgert aber meine Mutter, wann er solcherne Ausdrücke gebraucht, weil sie beim Nachbarn, wo wir zerkriegt sind, meinen, das geht meine Mutter an.

Die Staunze erscheint Haufenweise, aber kommt auch einzeln vor.

Dem Tier geht es am besten, wenn ein Hochwasser stattfindet. Neilings haben wir ein ganz großartiges Hochwasser gehabt, wo wir mit dem alten Backtrog Schifferl gefahren sind. Da haben sich die Staunzen gefreit, eine halbe Million ist dagewesen. Ganz genau weis ich es nicht mehr, weil ich sie nicht zählen konnte, weis sie immer durcheinander geflogen sind.

Obwohl jetzt schon bald eine herrliche Zeit kommt, wo die Sonne wunderbar scheint und der Himmel sich blau verzieret und zum großen Glück unser Schulfräulein bald sechs Wochen in Urlaub fährt, haben wir Knaben und Menschen ein rechtes Kreuz mit den Staunzen, weil es immer so im Leben ist, wenn man ein Kreuz losbringt, erscheint wieder ein anderes. Und leider kehrt nach den Ferien auch das erste Kreuz schon wieder zurück, weil kaum die Hoffnung besteht, das die Neger unser Fräulein brauchen können. Die wollen schon etwas besseres zur Brotzeit als so ein zaundürres Gestell wo vorne nichts dran ist und hinten noch weniger. Vielleicht aber will sie ein Moskito, die afrikanische Spielart der eingeborenen Staunzenrasse.

Besonders ausgeschmiert ist derjenige, der wo in seinen Adern ein süßes Blut hat. Du setzt dich wohin oder legst dich unter eine Staude und denkst dir; hier ist es sehr lieblich für einen ordentlichen bayerischen Knaben; und da ist dann schon gleich eine Staunze da oder eine ganze Armee, welche eine Invasion veranstalten möchte. Sie hauen ihr Suzlzeug in deine werte Haut oder in deine sonstige Körperschaft und rauben dir dein Blut, was ihnen ihre liebste Nahrung ist, wie mir der Zwetschgendatschi und der Rahmstrudel.

In der Schule haben wir gelernt, dass der Staunze ihr Mann, der wahrscheinlich Staunzerer heißt, überhaupt keine Menschen nicht angreift und sich treu und redlich von Pflanzensaft ernährt. Hingegen ist das Vieh, dass wo der Menschheit das Blut und den besten Körpersaft überhaupt abzapft, immer ein Weiberl, weshalb man auch „die Staunze“ sagt, welche sich durch ihre Lust am Blute besonders auszeichnet. Seitdem, dass ich weiß, dass die Staunze ein Weiberleut ist, wundert mich gar nichts mehr.

Weil man aber, wenn man ein Kavalier ist, über die Damen nicht schimpfen darf, eile ich dem Schlusse zu mit dem Wunsche, dass diese alle verrecken möchten -nämlich die Staunzen.

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

13.03.2012 11:28:09

Die folgende Geschichte ist beim Kundendienst von WordPerfect passiert. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dem Kundenbetreuer gekündigt; allerdings führt die betreffende Person derzeit einen Arbeitsgerichtsprozess gegen Corel, weil die Kündigung ohne zureichenden Grund ausgesprochen worden sein soll. Das Telefongespräch, dass zur Kündigung geführt hatte, wurde wie folgt mitgeschnitten:

"Hier ist der Kundendienst von WordPerfect, kann ich Ihnen helfen?"
"Ja. Ich habe Probleme mit WordPerfect"
"Was für Probleme sind das?"
"Also ich habe gerade getippt, und plötzlich waren die Wörter weg."
"Wie das?"
"Sie sind verschwunden."
"Hmmm. Sagen sie, wie sieht ihr Bildschirm jetzt aus?"
"Da ist nichts."
"Nichts? ?"
"Der Schirm ist leer. Da kommt auch nichts wenn ich tippe."
"Befinden Sie sich noch in WordPerfect, oder haben sie Windows beendet?"
"Woran merke ich das?"
"Sehen Sie C:Eingabe vor sich?"
"Was ist eine Seheingabe?"
"Lassen wir das. Können Sie den Cursor über den Schirm bewegen?"
"Es gibt keinen Cursor. Ich habe Ihnen doch gesagt, nichts, was ich eingebe, wird angenommen."
"Hat Ihr Monitor eine Anzeige für die Stromversorgung?"
"Was ist ein Monitor?"
"Das ist das Ding mit dem Bildschirm, das wie ein Fernseher aussieht. Gibt es da ein kleines Licht, das leuchtet, wenn der Schirm an ist?"
"Weiß ich nicht."
"Gut, dann sehen Sie doch bitte auf der Rückseite des Monitors nach und suchen die Stelle, wo das Stromkabel herauskommt. Können Sie das sehen?"
"Ja, ich glaube schon."
"Sehr gut. Folgen Sie jetzt dem Stromkabel und sagen Sie mir bitte, ob es eingesteckt ist."
"......Ja, ist es."
"Als sie hinter dem Monitor standen, haben Sie da auch gesehen, ob zwei Kabel eingesteckt waren und nicht nur eines?"
"Nein."
"Da müssen zwei Kabel sein. Wenn Sie bitte noch einmal hinter den Monitor schauen, ob es da ein zweites Kabel gibt."
"...Okay, das Kabel ist da."
"Folgen Sie bitte dem Kabel und teilen Sie mir dann bitte mit, ob es fest in ihrem Computer eingestöpselt ist."
"Ich kann mich nicht so weit rüberbeugen."
"Aha. Können Sie wenigstens sehen, ob es eingesteckt ist?"
"Nein."
"Vielleicht, wenn sie sich mit dem Knie abstützen und etwas nach vorne lehnen?"
"Das liegt nicht an meiner Haltung - es ist dunkel hier."
"Dunkel?"
"Ja - die Büroleuchten sind aus, und das einzige Licht kommt durch das Fenster."
"Gut, schalten Sie dann bitte das Licht in Ihrem Büro an."
"Kann ich nicht."
"Nicht? Wieso?"
"Weil wir Stromausfall haben."
"Ein Strom.... ein Stromausfall? Aber dann haben wir es jetzt. Haben sie noch die Kartons, die Handbücher und die Verpackung, in der Ihr Computer ausgeliefert wurde?"
"Ja, die habe ich im Schrank."
"Gut. Gehen Sie hin, bauen Sie Ihr System auseinander und verpacken Sie es bitte so, wie sie es bekommen haben. Dann nehmen Sie es bitte zu dem Laden zurück, wo sie den Computer gekauft haben."
"Im Ernst? Ist es so schlimm?"
"Ich befürchte, ja."
"Also gut, wenn Sie das sagen. Und was erzähle ich denen?"
"Sagen Sie ihnen, Sie wären zu blöd für einen Computer."

Hiltrud

Beiträge: 5722

Re: Schmunzelgeschichten

14.03.2012 11:49:44

Meine liebe Frau,

da Du für dieses Thema nicht zu sprechen bist, habe ich folgende Statistik für Dich erstellt.

Im letzten Jahr habe ich mich 365 Mal um Dich bemüht. Nur 36 Mal hatte ich Erfolg; das ergibt einen Durchschnitt von 1 Mal in 10 Tagen.

Die Gründe für meine Misserfolge waren folgende:

17 Mal war es zu kalt

18 Mal war es zu warm

5 Mal war das Kind noch wach

52 Mal warst Du zu müde

93 Mal war es aus technischen Gründen nicht möglich

5 Mal war es zu früh

25 Mal waren die Fenster offen; es hätte jemand hören können

5 Mal hattest Dur Rückenschmerzen

10 Mal hattest Du Kopfschmerzen

10 Mal hattest Du zuviel getrunken

21 Mal warst Du nicht dazu aufgelegt

7 Mal weinte das Kind

22 Mal hattest Du eine neue Frisur

7 Mal musstest Du am nächsten Tag zum Arzt

8 Mal war ein schöner Film im Fernsehen

24 Mal kamst Du zu spät von der Arbeit

In den 36 Fällen, in denen ich zum Erfolg kam, war es aus folgenden Gründen auch kein Vergnügen:

17 Mal hattest Du gebeten, ich solle zusehen, dass ich fertig werde

2 Mal hast Du dabei festgestellt, dass die Zimmerdecke neu gestrichen werden müsste

2 Mal dachte ich, ich hätte Dir weh getan, weil Du Dich bewegt hast

9 Mal musste ich Dich wecken, um Dir zu sagen, dass ich fertig bin

2 Mal hast Du mich erst gar nicht rein gelassen

4 mal hast Du mich am nächsten Tag gefragt, wie lange ich noch gemacht habe

Und das alles in einem Jahr !

Es grüßt Dich Dein Mann

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