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Forum | Info und Anfragen | Info zu Seebri

bibiviola

Beiträge: 3362

Info zu Seebri

21.11.2012 17:22:56

Ärzte Zeitung, 31.10.2012

COPD: Langwirksamer LAMA lindert rasch die Symptome

Ein Antagonist des Muskarin-3-Rezeptors wirkt innerhalb von fünf Minuten. Eine Anwendung pro Tag genügt.

Von Dirk Einecke

WIEN. In die Behandlung von Patienten mit COPD kommt Bewegung: Mit dem Seebri® Breezhaler®, vom Unternehmen Novartis für November angekündigt, kommt ein weiterer langwirksamer Muskarin-Rezeptor-Antagonist auf den Markt.

Seine Qualitäten: einmal tägliche Gabe, sofortiger Wirkeintritt innerhalb von fünf Minuten, gesicherte Wirksamkeit, einfaches Inhalationssystem.

Der Wirkstoff im Seebri® Breezhaler® ist Glykopyrronium. Es handelt sich um einen LAMA, also einen lang wirksamen Antagonisten des Muskarin-3-Rezeptors, der die Wirkung von Acetylcholin und somit den bei COPD erhöhten Vagustonus hemmt, erläuterte Professor Carl-Peter Criée, Leiter der Pneumologie am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende bei der Jahrestagung der European Respiratory Society in Wien.

Bronchodilatatoren vom LAMA-Typ spielen bei COPD eine Schlüsselrolle: Nach kurzwirksamen Substanzen sind sie zweite Wahl bei Schweregrad A. Bei Schweregrad B, C und D gelten sie den neuesten GOLD-Leitlinien zufolge als Mittel der ersten Wahl.

Gerade in den frühen Stadien A und B der COPD ist die Bronchodilatation das entscheidende Therapieprinzip. Viel zu oft werden hier bereits Kombipräparate verschrieben, die inhalative Steroide enthalten. Diese empfehlen die GOLD-Leitlinien aber erst ab dem Stadium C und D, so Criée.

Glykopyrronium (Dosierung: 1 x 50 µg / d) wurde in drei randomisierten Doppelblindstudien des GLOW-Studienprogrammes klinisch untersucht. In der GLOW 1-Studie wurden 817 COPD-Patienten (FEV1 nach Bronchodilatation im Mittel 54 Prozent) ein halbes Jahr behandelt. Primärer Endpunkt war der Trough-FEV1 nach 12 Wochen.

Dieser Wert besserte sich gegenüber Placebo an Tag 1 um 105 ml, nach 12 Wochen um 108 ml und nach 26 Wochen um 113 ml.

1060 Patienten über ein Jahr beobachtet

Darüber hinaus verbesserten sich Atemnot und gesundheitsbezogene Lebensqualität signifikant und klinisch relevant nach 26 Wochen, berichtete Criée bei der von Novartis unterstützten Veranstaltung. Das Risiko für schwere Exazerbationen wurde um 65 Prozent reduziert.

GLOW 2 untersuchte 1060 ebenfalls mittelschwer bis schwer erkrankte COPD-Patienten über 52 Wochen. Die Hälfte erhielt Glykopyrronium, je ein Viertel Placebo oder Tiotropium. Die Studie bestätigte die Wirksamkeit auf Lungenfunktion, Atemnot, Lebensqualität und auf Exazerbationsrisiko.

Die Wirkung war immer signifikant stärker als unter Placebo und ähnlich wie unter Tiotropium. Der Wirkeintritt erfolgt schneller als unter Tiotropium, so Criée: "Die Patienten verspüren gleich eine Erleichterung". Glykopyrronium wirkte zuverlässig über 52 Wochen.

In der GLOW 3-Studie wurde bei 108 COPD-Patienten nachgewiesen, dass Glykopyrronium gegenüber Placebo die Ausdauerbelastung verbessert, und zwar um 10 Prozent am ersten Tag und um 21 Prozent nach drei Wochen. Die Verträglichkeit war in allen drei Studien gut.

Schwere Nebenwirkungen traten in GLOW 2 zu 13 Prozent unter Glykopyrronium, zu 15 Prozent unter Tiotropium und zu 16 Prozent unter Placebo auf. Es wurden weder EKG- noch relevante Laborveränderungen berichtet.

Appliziert wird Glykopyrronium im Breezhaler, einem Einzeldosis-Trockenpulverinhalator. Das kleine Gerät ist einfach zu bedienen, erklärte Dr. Ronald Doepner, Pneumologe aus Dortmund: Es wird aufgeklappt, eine Kapsel wird eingelegt, zugeklappt.

Anschließend atmet der Patient aus, umschließt das Mundstück mit dem Mund und inhaliert. Der Breezhaler zeichnet sich aus durch niedrigen Atemzugwiderstand, einen hohen Feinpartikelanteil sowie ein unmittelbares Feedback aus: Der Patient sieht (Kapsel ist leer), hört (Rotieren der Kapsel) und schmeckt (Laktose-Geschmack), wenn er richtig inhaliert hat.

Novartis hat mit Indacaterol (Onbrez® Breezhaler®) bereits ein langwirksames Betamimetikum (LABA) gegen COPD im Angebot. Nun wird die Fixkombi Indacaterol und Glykopyrronium (QVA149) im IGNITE-Programm erforscht.

Es umfasst zehn Studien mit 5700 COPD-Patienten. Die Ergebnisse der Studien SHINE, ILLUMINATE und ENLIGHTEN wurden auf dem Europäischen Pneumologenkongress vorgestellt. Demnach ist die Kombi wirksamer als die jeweiligen Einzelsubstanzen. Die Kombi wird für 2013 erwartet.

Quelle: www.springermedizin.de

Hier gibt auch noch Info zu Seebri:

http://www.emea.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Summary_for_the_public/human/002430/WC500133772.pdf

http://www.emea.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/002430/WC500133769.pdf

Letzte Änderung: 21.11.2012 17:36:29 von bibiviola

Süße2014

Beiträge: 3

Re: Info zu Seebri

25.01.2014 15:10:02

bibiviola schrieb:

Ärzte Zeitung, 31.10.2012

COPD: Langwirksamer LAMA lindert rasch die Symptome

Ein Antagonist des Muskarin-3-Rezeptors wirkt innerhalb von fünf Minuten. Eine Anwendung pro Tag genügt.

Von Dirk Einecke

WIEN. In die Behandlung von Patienten mit COPD kommt Bewegung: Mit dem Seebri® Breezhaler®, vom Unternehmen Novartis für November angekündigt, kommt ein weiterer langwirksamer Muskarin-Rezeptor-Antagonist auf den Markt.

Seine Qualitäten: einmal tägliche Gabe, sofortiger Wirkeintritt innerhalb von fünf Minuten, gesicherte Wirksamkeit, einfaches Inhalationssystem.

Der Wirkstoff im Seebri® Breezhaler® ist Glykopyrronium. Es handelt sich um einen LAMA, also einen lang wirksamen Antagonisten des Muskarin-3-Rezeptors, der die Wirkung von Acetylcholin und somit den bei COPD erhöhten Vagustonus hemmt, erläuterte Professor Carl-Peter Criée, Leiter der Pneumologie am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende bei der Jahrestagung der European Respiratory Society in Wien.

Bronchodilatatoren vom LAMA-Typ spielen bei COPD eine Schlüsselrolle: Nach kurzwirksamen Substanzen sind sie zweite Wahl bei Schweregrad A. Bei Schweregrad B, C und D gelten sie den neuesten GOLD-Leitlinien zufolge als Mittel der ersten Wahl.

Gerade in den frühen Stadien A und B der COPD ist die Bronchodilatation das entscheidende Therapieprinzip. Viel zu oft werden hier bereits Kombipräparate verschrieben, die inhalative Steroide enthalten. Diese empfehlen die GOLD-Leitlinien aber erst ab dem Stadium C und D, so Criée.

Glykopyrronium (Dosierung: 1 x 50 µg / d) wurde in drei randomisierten Doppelblindstudien des GLOW-Studienprogrammes klinisch untersucht. In der GLOW 1-Studie wurden 817 COPD-Patienten (FEV1 nach Bronchodilatation im Mittel 54 Prozent) ein halbes Jahr behandelt. Primärer Endpunkt war der Trough-FEV1 nach 12 Wochen.

Dieser Wert besserte sich gegenüber Placebo an Tag 1 um 105 ml, nach 12 Wochen um 108 ml und nach 26 Wochen um 113 ml.

1060 Patienten über ein Jahr beobachtet

Darüber hinaus verbesserten sich Atemnot und gesundheitsbezogene Lebensqualität signifikant und klinisch relevant nach 26 Wochen, berichtete Criée bei der von Novartis unterstützten Veranstaltung. Das Risiko für schwere Exazerbationen wurde um 65 Prozent reduziert.

GLOW 2 untersuchte 1060 ebenfalls mittelschwer bis schwer erkrankte COPD-Patienten über 52 Wochen. Die Hälfte erhielt Glykopyrronium, je ein Viertel Placebo oder Tiotropium. Die Studie bestätigte die Wirksamkeit auf Lungenfunktion, Atemnot, Lebensqualität und auf Exazerbationsrisiko.

Die Wirkung war immer signifikant stärker als unter Placebo und ähnlich wie unter Tiotropium. Der Wirkeintritt erfolgt schneller als unter Tiotropium, so Criée: "Die Patienten verspüren gleich eine Erleichterung". Glykopyrronium wirkte zuverlässig über 52 Wochen.

In der GLOW 3-Studie wurde bei 108 COPD-Patienten nachgewiesen, dass Glykopyrronium gegenüber Placebo die Ausdauerbelastung verbessert, und zwar um 10 Prozent am ersten Tag und um 21 Prozent nach drei Wochen. Die Verträglichkeit war in allen drei Studien gut.

Schwere Nebenwirkungen traten in GLOW 2 zu 13 Prozent unter Glykopyrronium, zu 15 Prozent unter Tiotropium und zu 16 Prozent unter Placebo auf. Es wurden weder EKG- noch relevante Laborveränderungen berichtet.

Appliziert wird Glykopyrronium im Breezhaler, einem Einzeldosis-Trockenpulverinhalator. Das kleine Gerät ist einfach zu bedienen, erklärte Dr. Ronald Doepner, Pneumologe aus Dortmund: Es wird aufgeklappt, eine Kapsel wird eingelegt, zugeklappt.

Anschließend atmet der Patient aus, umschließt das Mundstück mit dem Mund und inhaliert. Der Breezhaler zeichnet sich aus durch niedrigen Atemzugwiderstand, einen hohen Feinpartikelanteil sowie ein unmittelbares Feedback aus: Der Patient sieht (Kapsel ist leer), hört (Rotieren der Kapsel) und schmeckt (Laktose-Geschmack), wenn er richtig inhaliert hat.

Novartis hat mit Indacaterol (Onbrez® Breezhaler®) bereits ein langwirksames Betamimetikum (LABA) gegen COPD im Angebot. Nun wird die Fixkombi Indacaterol und Glykopyrronium (QVA149) im IGNITE-Programm erforscht.

Es umfasst zehn Studien mit 5700 COPD-Patienten. Die Ergebnisse der Studien SHINE, ILLUMINATE und ENLIGHTEN wurden auf dem Europäischen Pneumologenkongress vorgestellt. Demnach ist die Kombi wirksamer als die jeweiligen Einzelsubstanzen. Die Kombi wird für 2013 erwartet.

Quelle: www.springermedizin.de

Hier gibt auch noch Info zu Seebri:

http://www.emea.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Summary_for_the_public/human/002430/WC500133772.pdf

http://www.emea.europa.eu/docs/de_DE/document_library/EPAR_-_Product_Information/human/002430/WC500133769.pdf

Hallo hallo liebe Mitglieder kiss

ich bin neu hier.. glasses

also, es ist mir ein Bedürfnis, kurz allen COPD und Asthma -Gepeinigten, sowie allen Menschen, mit Diagnose Lungenfibrose ans Herz zu legen,

Seebri Breeze Haler

auszuprobieren.

Meine Diagnose: seit nunmehr 25 Jahren endogenes! Bronchialasthma mit nunmehr seit ein paar Jahren angeblicher extremer schwerer COPD ....also ziemich hart...Zeitweise ging fast nichts mehr..

ich weiß , wovon ich spreche.

Im Mai 2013 bin ich über Umwege und ziemlichen Ärger mit unfähigen und desinteressierten Pulmologen an eine Pulmologin geraten, die mir Seebri Breeze Haler zum Ausprobieren verschrieb:

Sagenhafte Wirkung!

Kein Pulmologe bisher, keine Lungenklinik etc , keine Studie im Internet hatte mich zuvor auf diese Neuentwicklung aufmerksam gemacht!
und ich habe fast alle Literatur über mein Handycap verschlungen und ständig nach neuen Medikamenten mich erkundigt..

Seitdem ich dieses Medikamnet nehme, ist meine Lebensqualität. meine Lungenfunktion deutlich besser geworden.
Sport geht zeitweilig wieder ganz hervorragend:

Kortison nehme ich nur noch selten in Tablettenform. viani forte - aber vielleicht lasse ich das auch bald einmal sei
Eine Leidtragende mit angeblicher Lungenfibrose nimmt Seebri jetzt ebenfalls; und..... -Begeisterung auf allen Ebenen... smile

Nebenwirkungen: tja, ich meine keine, kann es aber am Ende natürlich nicht abschätzen und bin auch nicht sicher bzw informiert , ob es entsprechend erforscht wurde.

Aber die Wirkung ist wirklich ganz enorm!!!!!!!

Einfach mal probieren! Es wirkt sofort. Es ist mindestens 1 Versuch wert.
Und wenn es hilft - weitergeben. Damit möglichst viele Betroffene Linderung erfahren!

Ich drücke allen Betroffenen die Daumen!!!!!

Ganz herzliche Grüße kiss kiss kiss

Süße2014

Letzte Änderung: 25.01.2014 15:14:51 von Süße2014

:kiss: :lol: ;)

bibiviola

Beiträge: 3362

Re: Info zu Seebri

25.01.2014 15:42:10

Hallo Süsse,

das ist wirklich super, welche Wirkung bei dir Seebri hat. leider ist es bei den meisten Patienten nicht so.
Im Lungenforum waren 80% nicht mit Seebri zurechgekommen, hatten massive Nebenwirkungen.
Aber danke, dass du uns deine Erfahrungen mitteilst.

Ich wünsche dir, dass diese gute Wirkung von Seebri noch ganz lange anhält.

Letzte Änderung: 25.01.2014 15:44:35 von bibiviola

Liane51

Avatar von Liane51

Beiträge: 256

Re: Info zu Seebri

25.01.2014 15:56:36

Hallo Süße2014,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

Damit ich mich vergleichen kann, sagst du bitte noch, ob du auch Sauerstoff hast und ein Lungenemphysem?

Ansonsten ist es sehr schön zu lesen, daß es dir so gut damit geht. Das gibt vielen hier Hoffnung.

Viele Grüße
Liane

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