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Thema "Anfrage":

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Forum | Sauerstoff-Langzeit-Therapie | Anfrage

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soraya

Beiträge: 5

Anfrage

29.03.2013 10:44:01

Hallo, möchte mich vor meiner Anfrage vorstellen.
Bin weiblich, 49 Jahre und habe COPD.
Beim letzten Termin bei meinem Pulmologen sprach er aufgrund der schlechten Werte die Sauerstofftherapie an und erklärte mir u. a. auch, dass es mir luftmäßig dadurch besser gehen würde.
Muss dazu sagen, ich bin noch voll berufstätig, trotz häufiger Atemnot und rheumatoider Arthritis.
Vor ca. 2 Wochen hatte ich 3x den Notarzt hier, bei der 3. Runde war ich fast weggetreten vor Luftnot und bin freiwillig mit in die Klinik. Entlassung mit Befund: COPD IV nach Gold, Lungenüberblähung.
Hier nun meine Frage. Wenn mir der Pulmologe nun ein Rezept für die Sauerstofftherapie ausschreibt, muss ich mir dann einen Händler suchen? Wann bekomme ich das Gerät? Was habe ich zu beachten? Brauche ja das Gerät jetzt und nicht in 4 Wochen.
Sind viele Fragen aber mir schwirrt das alles quer durch den Kopf.
Ich werde weiter fleißig hier lesen und Infos sammeln.
Vielen Dank schon im Voraus, schöne Ostern wünscht
soraya

Kalli

Beiträge: 627

Re: Anfrage

29.03.2013 13:06:25

Hallo und guten Tag Soraya !

Ein herzliches Willkommen!

Frohe Ostern!

Es ist fast ein kl. Hilferuf,von Dir !
Damit bist Du bei uns absolut richtig.

Wer den Kopf jetzt einzieht,verliert den Überblick!!

Ich selber, ( 76 m.mit gleicher Erkrankung)und viele
von uns hier, bei LOT,haben alle so angefangen.

Der Pneumologe stellt die Therapie,schreibt auch das
Rezept,aber dann beginnen die Probleme. Sie stellen sich
am Anfang als unüberwindbar da,sind aber nach einiger Zeit
Routine. Auch Du wirst damit klarkommen !

Komme am Ostersonntag ab 19:00 Uhr in den Fachchat hier.
Oder auch in den Tgl. Chat gegen 17:00 Uhr.
Sicher wirst Du aber auch hier noch weitere Antworten bekomme. Nur Mut alles wird gut !

Liebe Grüße Bob der Senior

soraya

Beiträge: 5

Re: Anfrage

29.03.2013 14:15:01

danke Kalli für die nette Antwort.

Ich lese und lese und ..., boah. Macht einen irre. Will natürlich auch schnell wieder fit sein.
Obwohl, bin derzeit bissl am Boden, konnte die Nacht nicht schlafen, bekam im Liegen nicht wirklich Luft. Hab nun an meinem Bett gebastelt, wird heute Nacht hoffentlich besser klappen.
Man fragt sich halt, was wird werden. Will mit knapp 50 auch noch nicht zu Hause bleiben.
LG
soraya

bibiviola

Beiträge: 3362

Re: Anfrage

29.03.2013 15:53:43

Hallo Soraya,

herzlich willkommen hier im Forum.

Wenn dein Lufa dir Sauerstoff verordnet, bekommst du in der Regel auch schnellstmöglichst Sauerstoff in Form eines Konzentrators mit Stahlflaschen,oder wenn du noch berufstätig bist, auch Flüssigsauerstoff. Meist beauftragt die Kasse einen Versorger, mit dem sie einen Vertrag hat, die den Sauerstoff liefern und nach Genehmigung der Kasse schnellstmöglich liefern.

Ich möchte etwas korrigieren:
Es wird dir luftmässig nicht besser gehen, nur deine Organe, respektive dein gesamter Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt, was du durch das Atmen alleine jetzt nicht mehr schaffst.
Dadurch wirst du dich besser fühlen und auch wieder etwas leistungsfähiger werden.
Deine Atemnnot behebt der Sauerstoff nicht, ich schreibe es nur, damit du nicht enttäuscht bist.
Es gibt spezielle Atemtechniken, wie die Lippenbremse. oder bestimmte Körperhaltungen, die dir das Atmen bei Luftnot erleichtern.
Genaueres hierzu findest du im www. das-Lungennetzwerk.de
Auch Grundsätzliches über die COPD, was du tun kannst,um die Verschlechterung der Erkankung zu vermindern oder sie gar für eine Zeit erst mal auf einem Level zu halten. Ds alls hier zu schreiben, würde den Rahmen sprengen.
Wenn es um die Sauerstoffversorgung geht, bist du hier im Sauerstoffforum vollkommen richtig.

Liebe Ostergrüße
Birgit

soraya

Beiträge: 5

Re: Anfrage

29.03.2013 17:31:01

Liebe Birgit,

auch Dir vielen Dank.

Na wenn das dann doch so fix geht mit der Versorgung der Geräte, bin ich beruhigt. Ich dachte schon, die KK prüft noch 3-4 Wochen. Bei der Auswahl der Geräte (Preisklasse, Lautstärke, ???) habe ich dann wohl kein Mitbestimmungsrecht? Hatte vergessen zu schreiben, bin 50% Beihilfe und 50% privat versichert. Vielleicht hast Du da auch noch eine Info für mich.

soraya

bibiviola

Beiträge: 3362

Re: Anfrage

29.03.2013 17:38:31

Hallo Soraya,

ich bin jetzt von gesetzlicher Krankenversicherung ausgegangen.
Wie es bei Privatversicherten ist, hängt wohl vom jeweiligen Vertrag ab.
Da weiß ich dann leider auch nicht weiter....

Habe hier noch mal einen Artikel aus dem Stern gefunden:
http://www.stern.de/tv/sterntv/krankenversicherungen-im-vergleich-besser-gesetzlich-oder-privat-versichert-1906873.html
Wie gesagt, der abgeschlossene Tarif ist maßgeblich.
Unter Umständen bekommst du nur die Grundversorgung bezahlt, das heißt, stationärer Konzentrator und Stahlgasflashen.

Liebe Grüße
Birgit

Letzte Änderung: 29.03.2013 17:45:24 von bibiviola

erika

Beiträge: 105

Re: Anfrage

30.03.2013 08:06:50

Hallo,
ich bin bei der BEK versichert und habe mir einen Konzentrator (der am Strom angeschlossen ist) in der Firma aufstellen lasse und zu Hause einen 45 Liter Flüssiggastank. Den Stroller benutze ich auf dem Weg zur Arbeit und wenn ich auf der Arbeit in verschiedenen Räumen unterwegs bin. An meinem Schreibtisch bin ich immer am Konzentrator angeschlossen. Das funktioniert alles wunderbar. Du solltest diese Möglichkeiten mit deiner Krankenkasse besprechen. Der Stroller alleine wird dir nicht für einen 7-8 Stunden Arbeitstag plus Arbeitsweg nicht reichen.
Empfehlenswert wäre eine Reha für Dich, da lernst Du wirklich mit deiner Krankheit umzugehen und verlierst auch die Angst.
Alles Gute
Erika W.

bibiviola

Beiträge: 3362

Re: Anfrage

30.03.2013 08:44:57

Erika,

Soraya ist privatversichert und das ist dann eine Vertragliche Sache, ob sie so versorgt werden kann und wird.

Liebe Grüße
Birgit

flegel

Beiträge: 106

Re: Anfrage

30.03.2013 11:18:07

Hallo.
Hätte da mal ne Frage.
Wenn der Notarzt in so kurzer Zeit 3x bei dir war, warum hat dein behandelnder Arzt dich dann nicht in eine Klinik überwiesen, die genau feststellen kann, warum, wann und wieviel Sauerstoff du wirklich benötigst. Ausserdem werden in diesen Kliniken ( man kann sie auch Reha-Kliniken nennen ) festgestellt, ob ein bleibender Schaden vorhanden ist oder ob er sich durch Therapie verbessern kann. Je nach Befund wird seitens der Klinik ein Attest ausgestellt, das dann zur KK geht, die sich dann eigendlich um alles weitere kümmert, so das nach der Klinikentlassung gleich deine Therapie gesichert ist, sprich, Anlieferung der Geräte und Verbrauch von Sauerstoff. Ich weiss nicht, wie es bei KK-Mitgliedern ist, die freiwillig versichert sind, könnte mir aber Vorstellen, das der Weg der gleiche ist. Die KK steht nämlich dann laut Attest der Klinik in der Pflicht, sich um die Therapie zu kümmern. Dies in groben Zügen, aber noch ein Tipp von mir.
Sollte die Erkrankung sich durch die Sauerstoff-Therapie zwar lindern lassen, aber nicht verbessern, und sollte man dir ein Angebot machen dich auf eine Transplantationsliste zu setzen, so nimm dies Angebot an. Denn wer über 60 ist wird von der Liste gestrichen.
Ich will dir keine Angst machen, aber es ist zwingend notwendig, das man diese Dinge anspricht. Darum auch mein Vorschlag mit einer Klinik, wo du umfassend aufgeklärt wirst, wie es um dich und der Therapie steht. Auch kannst du dort Fragen stellen, die dich möglicherweise wegen dieser Erkrankung beschäftigen.
Frag deinen behandelnden Dok doch mal, ob es nicht sinnvoll wäre, sich bei erneutem Notfall ins KK bringen zu lassen, die dich dann in eine Lungenfachklinik überweisen können.

Viel Glück und immer einen Schluck mehr Sauerstoff als nötig ist

wünscht
flegel

soraya

Beiträge: 5

Re: Anfrage

30.03.2013 12:36:01

vielen lieben Dank an Euch für die Zuschriften. Ihr nehmt mir definitiv die Panik vor dem Kommenden.

Ich wurde stationär bei akuter Infektexazerbation einer COPD in der Pneumologie aufgenommen. Dort wurde auch die benannte Diagnose gestellt. Da ich erst vor 6 Wochen mit dem Rauchen aufgehört habe, komme ich für eine Sauerstofflangzeittherapie nicht in Frage. So steht es im Bericht. Bei meinem Lufa habe ich Dienstag einen Termin, er hat jetzt Urlaub.

Da ich für diesen Termin vorbereitet sein möchte, hatte ich meine Anfrage hier gestellt. Ist halt Neuland für mich. Die Langzeittherapie hatte er ja angesprochen, Voraussetzung: Nichtraucher. Demzufolge habe ich die 3-4 täglichen Zigaretten nun aufgegeben.

In der Klinik erhielt ich 24 Stunden Sauerstoff. Einen Tag mal ohne, aber die Werte waren dann wohl schlecht, sodass ich wieder Sauerstoff erhielt.

Ich hoffe, ich habe es verständlich rüber gebracht.

LG

soraya

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