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Thema "Patientenwahlrecht":

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Forum | Sauerstoff-Langzeit-Therapie | Patientenwahlrecht

beaubas

Beiträge: 5

Patientenwahlrecht

25.10.2014 16:40:27

Hallo, bitte um Nachsicht; bin neu hier!
Jetzt hat es mich auch erwischt: Asbestose und Fibrose. Verordnung über Flüssigsauerstoff liegt vor. Als Pensionär (73Jahre) beihilfeberechtigt und Rest privat versichert.
Die PKV will mir den Versorger vorschreiben, ich habe aber hier auf diesen Seiten gelernt, dass es doch Unterschiede bei den Lieferanten gibt (Kulanz, Urlaubsversorgung, Notreparatur usw.). Meine Frage, die ich leider bisher nicht gefunden habe: Muss ich mir bei dieser Konstellation den Lieferanten vorschreiben lassen oder kann ich mir einen Passenden auswählen - Konkurrenz belebt das Geschäft?
Ich würde mich über nette Auskünfte freuen und sage schon einmal: Danke schön!

friedel 60

Avatar von friedel 60

Beiträge: 408

Re: Patientenwahlrecht

25.10.2014 20:28:37

Hallo vor 4 Jahre wurde ich auch Sauerstoff pflichtig.
Hatte im Krankenhaus die Firma Heinen und Löwenstein als Geräte
Betreuer und bekamm zu hause eine anderen Lieferanten genannt .
Auf Nachfrage wurde mir aber Heinen und Löwenstein sofort
Bewilligt.Mit ihr bin ich nun seit 4 Jahren sehr zufrieden.
Mfg friedel

Liane51

Avatar von Liane51

Beiträge: 256

Re: Patientenwahlrecht

26.10.2014 09:07:50

beaubas schrieb:

Als Pensionär (73Jahre) beihilfeberechtigt und Rest privat versichert.
Die PKV will mir den Versorger vorschreiben,

Hallo beaubas,

die Konstellation Privat und Beihilfe kenne ich nicht.

Als Privatvollversicherter hast du z.B. freie Arzt- und KK-Wahl, aber nur im Rahmen der Bugo.
Das Gleiche sollte dann auch für den Sauerstoff bzw. dessen Lieferanten, gelten. Sicher haben auch die Privaten entsprechende Verträge mit den größeren Lieferanten abgeschlossen.

Am besten ein kurzes Telefonat mit deiner PKV.

LG Liane

chris 42

Beiträge: 180

Re: Patientenwahlrecht

26.10.2014 12:26:40

Hallo beaubas
auch ich, sauerstoffpflichtig seit 2009, bin privat - Debeka - versichert und beihilfeberechtigt (Koblenz).
Mein Werdegang verlief so, dass ich mir schon in der verordnenden Klinik einen Sauerstofflieferanten aussuchen durfte. Ich habe Vivisol gewählt, weil ich bis dahin nur Gutes davon gehört hatte. Ich denke, die Wahl war gut, wenn auch nicht eben billig. Der verschreibende Arzt regelte dann den Rest. Der große Tank erwartete mich zu Hause.
Heute bezahle ich, weil ich einen sehr speziellen Vertrag mit der Debeka habe, einiges monatlich dazu, wie bei allen Rechnungen. Es war bei Nachfragen von/an Kasse bzw. Beihilfestelle immer wichtig zu betonen, dass Sauerstoff ein Medikament ist und damit ebenso bezuschusst werden muss.
Bis jetzt läuft die Versorgung gut. Ich hatte also eine Wahlfreiheit.
Allerdings würde ich dir, um ganz sicher zu gehen, empfehlen, telefonisch bzw. schriftlich bei beiden Stellen anzufragen. Die Beihilfestelle mags gerne schriftlich...
Ich wünsche dir Erfolg und immer genügend Luft
Christine

beaubas

Beiträge: 5

Re: Patientenwahlrecht

26.10.2014 15:18:14

Hallo Friedel, danke für Deine Antwort: Dann schaun'mer mal!

beaubas

Beiträge: 5

Re: Patientenwahlrecht

26.10.2014 15:33:23

Hallo Liane 51, danke und Du siehst, man(n) -und auch Frau- lernt/lernen nie aus. Auch Du als "alte Häsin" lernst noch hinzu: Teile der Aktiven im Öffentlichen Dienst (ÖD) haben Anspruch auf Leistungen nach den Heilfürsorgebestimmungen (früher "Freie" Heilfürsorge; frei ist sie schon lange nicht mehr!!!). Sobald sie in Pension gehen/geschickt werden, besteht ein Anspruch auf sogen. Beihilfe, die je nach Familienstand 70% betragen kann. Den restlichen Aufwand zahlt man selber oder sichert ihn privat ab. Ich z.B. zahle dafür monatlich fast 350,00EUR, habe aber fast 40 Jahre in diese Kasse eingezahlt, ohne Leistungen zu erhalten. Das nennt sich dann Anwartschaftversicherung und soll dazu dienen, die hohen Beiträge im Alter etwas zu verringern; ein Sparbuch bei der Versicherung also. Soviel zu den immer lauthals und ohne Wissen propagierten "Vorzügen der Beamten". Noch etwas: Die Beihilfe erbringt keinen Deut mehr als die GKV!!! Und dafür habe ich sogar Verständnis, denn alle "Extras" (Chefarzt, Zweibettzimmer usw.) lassen sich privat absichern.
Dir alles Gute

beaubas

Beiträge: 5

Re: Patientenwahlrecht

26.10.2014 15:50:33

Hallo Christine Krüger, schön, dass es bei Dir so komplikationslos geklappt hat; ich werde erst einmal weitersehen. Bisher gab es lediglich ein Telefonat mit der CENTRAL und vielleicht war es ja auch ein Mensch aus einem Callcenter, der nicht so unbedingt den Durchblick hat. Die kommende Woche gehört der "arbeitenden Bevölkerung" und da werde ich versuchen, mitzumischen. Die CENTRAL hat, wie man mir sagte, ein "Hilfsmittelmanagement" und darin einen Kooperationspartner, nämlich die "OxyCareGmbh", mit der sie monatliche Pauschalen ausgehandelt hat. ...und jetzt rate mal, ob die wohl im Interesse des Kunden/Patienten sind.
Deshalb hätte ich ja auch brennend gerne auf diesen Seiten hier ein "ERFAHRUNGSBOARD", auf dem Mitleidende ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Versorgern und vielleicht auch ihren gesetzlichen oder so wie bei Dir jetzt, privaten Kassen schildern. Meine Kasse hat mich vor fünf Jahren schon mit meinem CPAP-Gerät fast bis an den Rand der Verzweiflung gebracht, was mir diesmal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit NICHT passieren wird.
Schön wäre, wenn mir irgendein Forist hier sagen könnte: Ja, Du hast freie Wahl gem. § soundso SGB Dingsbums smile
So, jetzt drück mir Deine hoffentlich noch kraftvollen Daumen und auch Dir immer tiefe Seufzer der Erleichterung.
Grüße aus dem Ruhrpott an's Eck!

Liane51

Avatar von Liane51

Beiträge: 256

Re: Patientenwahlrecht

27.10.2014 13:39:37

Hallo beaubas,

danke zurück für diese Infos. Du hast recht, man lernt nie aus und ich profitiere davon. Ich persönlich weiß lieber mehr als zu wenig.

Die Beihilfe kenne ich nur über meine Tochter, die als Erzieherin tätig war, jedoch keine Beamtin. Besser kenne ich mich mit der PKV als Vollversicherung aus. Die hat seit 40 Jahren mein Mann als Selbstständiger. Nachdem ich die Sekretärin war, oblag mir der Schreibkram auch mit der Versicherung. Die AXA hat bis jatzt noch keine Probleme gemacht, aber Sauerstoff brauchten wir noch nicht.

Er hat auch als Privatier seinen Beitrag zu zahlen, bei ihm sind das 428 Euro, obwohl seit Versicherungsbeginn Altersrückstellungen gemacht wurden. Dieser Betrag kann auch nicht rückversichert werden, er muß eben bezahlt werden. Dafür ist halt das ganze Programm dabei, Chefarzt usw.
Hilft dir leider auch nicht weiter, dient aber dem besseren Verständnis füreinander, meine ich.

Ich hoffe, es kann dir noch ein Mietglied aus der Praxis berichten.

LG Liane

Aldo

Beiträge: 69

Re: Patientenwahlrecht

27.10.2014 15:55:05

Hallo.
Vielleicht hilft dir dieser Link weiter :
http://hilfsmittel.bag-selbsthilfe.de/einzelvertraege-und-ausschreibungen.html

Gruß
Aldo

beaubas

Beiträge: 5

Re: Patientenwahlrecht

28.10.2014 09:42:27

Hallo Aldo,
ja so etwas habe ich gesucht. Werde jetzt einmal versuchen, den aktuellen Stand zu ermitteln und bei Erfolg berichten. Danke und Grüße vom beaubas

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