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Thema "Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator":

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Forum | Kostenträger | Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

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Sascha S.

Beiträge: 7

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

24.06.2016 18:12:35

Danke für deine detaillierte Ausführung.

Demandfähig bin ich, das wurde schon getestet, die abgegebene Menge reicht auch aus, das habe ich mit meinem Oximeter (welches ich mir noch während meines Klinikaufenthaltes bestellt hatte) überprüft.
Das ich keinen Flüssigsauerstoff mehr bekomme, ging im übrigen von der Krankenkasse aus, nicht von der Fachärztin.
Ihre Worte waren:
"Ich verordne ihnen jetzt einen mobilen Konzentrator, die Flüssigsauerstoffverordnung bleibt bestehen, aber stellen sie sich schon mal darauf ein, dass ihre Krankenkasse ihnen dennoch den Flüssigsauerstoff streicht und stattdessen einen Konzentrator hinstellen wird, mit der Begründung, sie wären sonst überversorgt, da sie beim flüssigen schon ein mobiles System dabeihaben, was sie allerdings nicht über einen 8 stündigen Arbeitstag bringen kann."
So kam es dann auch, 2 Tage nach der Verodnung kam ein Anruf von der KK, wo die Sachbearbeiterin genau dieses Argument angeführt hat. "Da das mobile flüssige System ihnen keine Versorgung über den Arbeitstag gewährleistet, ersetzen wir ihren Flüssigsauerstoff durch einen Heim-Konzentrator, denn mit 2 mobilen Systemen wären sie ja überversorgt. Desweiteren habe ich ihre Verordnung für ihr Mobilgerät an die Rentenversicherung weitergeleitet, da sie noch voll berufstätig sind, muss die RV diese Kosten übernehmen, wir sind da nicht zuständig, sie hören von denen - Heinen+Löwenstein wird bei ihnen melden wegen dem Austausch. Alles Gute für Sie und noch einen angenehmen Tag."

Jetzt habe ich hier einen EverFlow stehen, der in der Tat etwas laut ist. Habe dafür auch schon andere kürzere Schläuche kaufen müssen, wenn ich den 15 Meterschlauch von Flüssigsystem dranhänge, geht der nach 4 Stunden auf Störung und wird extrem warm und liefert am Schluss gar nichts mehr, egal wie weit ich den Regler aufdrehe.
Jetzt habe ich mir selbst im Internet 10 x 2 Meterschläuche + Verbindungsstücke gekauft, von denen ich 2x3 zusammengesteckt habe. Der eine Teil geht ins Schlafzimmer bis zum CPAP Gerät und den anderen für den Rest der Wohnung - am Abend stecke ich nur den Schlafzimmerschlauch in den Konzentrator und ziehe den anderen raus.
Ich gehe davon aus, das der Konzentrator die 15 Meter Schlauch nicht geschafft hat, denn seit ich das Schlauchsystem auf 6 Meter gekürzt habe, läuft er problemlos. (Diese Informationen muss ein Kunde von Heinen+Löwenstein übrigens selbst aus dem Internet besorgen, den H+L legt weder eine Bedienungsanleitung dabei, geschweige denn gibt eine Einweisung zu dem Gerät.
"Das Gerät erklärt sich quasi selbst, Schlauch dran, Stecker rein, Schalter ein, dann läuft es".)
Das man regelmäßig den Filter auswaschen soll, Abstand zu Wänden halten und auf Kondenswasser kontrollieren und ggf eine Wasserfalle zwischenklemmen muss, habe ich erst aus dem Internet, ebenso der Tip mit dem zu langen Schlauchsystem, was den Konzentrator scheinbar überfordert.

Jeder Verkäufer auf dem Flohmarkt hätte mir mehr Informationen zu dem Gerät gegeben als H+L. Ich hätte Linde als Versorger wählen sollen, aber wenn die Klinikabteilung in Bad Wildungen quasi eine Filiale von Heinen und Löwenstein ist, wird man nicht darauf hingewiesen, dass man auch einen anderen Versorger wählen kann.

Ihr könnt gerne mal bei Google Maps schauen:
Heinen + Löwenstein GmbH & Co. KG Schlaf-Atem-Zentrum Bad Wildungen
und
Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen Schlaflabor

ist ein und das selbe. Der ganze Flur im Schlaflabor ist voller Glasvitrinen mit CPAP Geräten, Zubehörteilen und überall liegen nur Prospekte von Heinen und Löwenstein.
Aber ich schweife ab.

Letzte Änderung: 24.06.2016 18:15:58 von Sascha S.

friedel 60

Avatar von friedel 60

Beiträge: 443

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

24.06.2016 20:46:27

Hallo Sascha so hat jeder seine Erfahrungen mit H u. L.
Ich bin mit dieser Firma im Sauerstoff Bereich bestens gefahren.
Alle Geräte die ich haben wollte wurden mir geliefert um zu sehen wie ich am besten zurecht komme.Hatte nie ein Problem
mit Heinen und Löwenstein im Gegenteil glaube nicht das eine andere Firma mir so entgegenkommen wäre.
Wenn du eine Verordnung hast das du nur mit Sauerstoff zurecht kommst und dein bedarf im schnitt 4 liter ist kann dir keine Krankenkasse und kein Versorger auf konzi umstellen.
Wie gesagt die Firma H und L.hat mich immer gut beraten und geholfen.Bin trachiostom Träger und nicht bei der firma beschäftigt. Es liegt bestimmt auch am Ansprechpartner.
Mfg friedel

PeterKN

Beiträge: 1946

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

24.06.2016 21:05:48

Hätte die Ärztin für die Arbeitsstelle einen zusätzlichen Tank mit Flüssigsauerstoff verordnet, könntest du dein Mobilgerät zuhause füllen, zur Arbeit fahren, dich dort am Tank anschließen und für die Nachhausefahrt dein Mobilgerät auch wieder auffüllen. Wie du schreibst, bist du demandfähig. Mit Verordnung deiner Ärztin hättest du auch ein Demandgerät für Flüssigsauerstoff im Tausch gegen dein Standard-Mobilteil bekommen können. Z.B. den Helios Marathon 850, wiegt nur gefüllt 2,5 kg, reicht atemzuggesteuert bei 1,5 l bis 4 l/min. bis zu 20 Stunden. Außerdem kann er noch kontinuierlich 1 l bis 6 l.

Auch wenn die Rentenversicherung den Tank bei der Arbeitsstelle bezahlt und die dortige Versorgung mit Sauerstoff, ich weiss nicht, ob das teurer sein soll, als der mobile Konzentrator. Informiere dich mal über den Inogen.

Herzliche Grüße
Peter

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