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Thema "Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator":

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Forum | Kostenträger | Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

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PeterKN

Beiträge: 1834

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 12:15:01

Lieber Aldo,

Sascha hat noch keinen Behindertenausweis. Den will er ja jetzt beantragen.

Die Verordnung über einen mobilen Konzentrator hat die Krankenkasse an die Rentenversicherung geschickt. Bei ihm zuhause hat er nur das Standgerät zur Verfügung, das momentan defekt ist.

Sascha ist momentan komplett ohne Sauerstoff, will sich aber auch nicht krank schreiben lassen.

Herzliche Grüße
Peter

Aldo

Beiträge: 70

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 12:56:38

Hallo Peter.
Umso mehr kann ich nicht nachvollziehen wie er mit dieser Situation fertig werden will, wenn er doch Sauerstoff benötigt.
An seiner Stelle hätte ich schon längst einen Notarzt kommen lassen und mich in eine der Kliniken für Lungenfachmedizin bringen lassen zur Behandlung.
Ich für mein Teil kann es nicht Nachvollziehen was er da so von sich gibt ohne das er seine Gesundheit in den Vordergrund stellt.
Wie schon geschrieben, er verheimlicht gewisse Details oder er will nur Aufmerksamkeit.
In Fachkliniken gibt es nämlich auch soziale Stationen, die sich um sein Problem kümmern würden, ja sogar die notwendigen Anträge für ihn einreichen würden.

Gruß Aldo

Kutscher

Beiträge: 543

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 13:33:46

PeterKN schrieb:

Lieber Aldo,

Sascha hat noch keinen Behindertenausweis. Den will er ja jetzt beantragen.

Die Verordnung über einen mobilen Konzentrator hat die Krankenkasse an die Rentenversicherung geschickt. Bei ihm zuhause hat er nur das Standgerät zur Verfügung, das momentan defekt ist.

Sascha ist momentan komplett ohne Sauerstoff, will sich aber auch nicht krank schreiben lassen.

Herzliche Grüße
Peter

Mir persönlich ist kein o2 Patient bekannt, der zumindest nicht einen Behindertenausweis besitzt. Egal wieviel Prozente oder welche Merkzeichen enthalten sind. Wie vorher bereits erwähnt, ist an dieser "story" etwas faul !

Wenn dem nicht so sein sollte, entschuldige ich mich. Habe aber berechtigte Zweifel....

LG Kutscher

PeterKN

Beiträge: 1834

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 14:26:34

Aldo schrieb:

Hallo Peter.
Umso mehr kann ich nicht nachvollziehen wie er mit dieser Situation fertig werden will, wenn er doch Sauerstoff benötigt.
An seiner Stelle hätte ich schon längst einen Notarzt kommen lassen und mich in eine der Kliniken für Lungenfachmedizin bringen lassen zur Behandlung.
Ich für mein Teil kann es nicht Nachvollziehen was er da so von sich gibt ohne das er seine Gesundheit in den Vordergrund stellt.
Wie schon geschrieben, er verheimlicht gewisse Details oder er will nur Aufmerksamkeit.
In Fachkliniken gibt es nämlich auch soziale Stationen, die sich um sein Problem kümmern würden, ja sogar die notwendigen Anträge für ihn einreichen würden.

Gruß Aldo

Hallo,

ich kann nur annehmen, dass Sascha wohl nicht weiss, wie sehr er seiner Gesundheit mit seinem Verhalten schadet.

Dass nicht nur in Fachkliniken, sondern auch im „normalen“ Krankenhaus“ nicht nur eine Verordnung, sondern auch der erforderliche Antrag von dort aus eingereicht wird, durfte ich im Februar d.J. selber erleben. Innerhalb einer halben Woche wurde die Ausstattung mit Flüssigsauerstoff geliefert, mit Tanks, Mobilteil, Nasenbrillen und Verlängerungsschläuchen. Nach 10 Tagen Krankenhaus wurde ich mit Krankenwagen (mit O2-Anschluss) nach Hause gebracht und konnte gleich anfangen zu „schnüffeln“. Vor dem Krankenhausaufenthalt kam ich noch ohne Sauerstoff aus. Durch den Infekt mit Lungenentzündung rutschten meine Blutgaswerte in den Keller, seitdem 3 l in Ruhe, 4 l bei Belastung.

Herzliche Grüße
Peter

Sascha S.

Beiträge: 7

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 20:41:09

Also,
jetzt will ich das mal erklären:
Wegen meiner Atemnot bekomme ich seit über 15 Jahren bronchenerweiternde Mittel vom Hausarzt - ist aber nie wirklich abgeklärt gewesen, woher die Atemnot kam, da ich auch etwas zu fett bin. (110 KG)
Zum einen hat mein alter Hausarzt irgendwann wegen Burnout seine Praxis geschlossen und ich habe gewechselt, zum anderen wollte ich es auch nie abklären lassen, denn ich wusste ja, es kommt vom Rauchen und vom Übergewicht.

Jetzt habe ich seit Anfang des Jahres sehr unruhig geschlafen und mir fielen am Arbeitsplatz ständig die Augen zu. Da habe ich von meienr Hausärztin eine Überweisung ins Schlaflabor bekommen. Die haben mir dort erst mal ein Gerät mitgegeben, dass ich eine Nacht tragen sollte, daraufhin wollten die die Daten auswerten und mir dann einen Termin im 2. Halbjahr machen. Beim Auswerten haben die gemerkt, dass ich über 60 Atemaussetzer in einer Stunde hatte, haben mich noch am Arbeitsplatz angerufen und gesagt, ich soll sofort vorbeikommen - ich müsse sofort stationär aufgenommen werden, da meine Apnoe schon lebensbedrohlich sei. Gesagt getan - ich habe dann im Schlaflabor der pneumologischen Abteilung in Bad Wildungen "eingecheckt" und die haben sofort auf meine Atemnot reagiert und weitere Untersuchungen gemacht und mich an den Sauerstoff gehangen, weil die BGA und das Oximeter nur eine Versorgung von 85% im Ruhezustand angezeigt hat - unter Belastung noch weniger. Die haben mir die Lunge geröngt, COPD im Stadium 3 diagnostiziert und mir permanenten Sauerstoff verordnet. Das war im Mai, also vor knapp einem Monat.

Jetzt erschlägt mich die Flut von Anträgen, die da auszufüllen ist - für das Versorgungsamt will ich auch noch andere Sachen mit einreichen, nur dazu muss ich zu diversen Ärzten, wo man erstmal Termine bekommen muss. (Hautarzt, Orthopäde). Das ist der Grund warum ich noch bisher noch nichts beim Versorgungsamt beantragt habe.

Warum ich mich nicht krankschreiben lasse - ich gehe mit Atemnot seit über 8 Jahren an diesen Arbeitsplatz - es ging bisher - ich hoffe bis ich dann endlich mal den mobilen Konzentrator bekomme, wird es auch weiterhin gehen.
Ich bin froh, dass ich im ländlichen Raum diesen Arbeitsplatz habe und ich kann es mir nicht leisten, den zu riskieren. Ich möchte keinesfalls von Hartz 4 leben und jeden Cent umdrehen müssen! Ich könnte mir einen weiteren stationären Konzentrator kaufen ( von der KK habe ich einen Ever Flow), der kostet neu 550 Euro, den könnte ich am Arbeitsplatz aufstellen, da würde aber niemand die Wartungs- und Energiekosten übernehmen, da es mein eigenes Gerät ist.

Mein Gedanke ist nun (es rät mir auch jeder) zum VDK zu gehen, dort Mitglied zu werden und dort sachkundige Hilfe zu erhalten, beim Ausfüllen der ganzen Anträge und der KK sowie der RV mithilfe des VDK Druck zu machen. Dazu muss ich aber erstmal warten, bis mein Mitgliedsausweis kommt - habe den Antrag erst am Freitag losgeschickt.

Also, an meiner Geschichte ist nichts faul, sondern das ist alles Neuland für mich und ich bin damit zugegebenermaßen etwas überfordert. Ich habe es vielleicht auch selbst noch nicht so wirklich realisiert, dass ich den Rest meines Lebens auf O2 angewiesen bin - ich muss erstmal lernen, mit der Sitation klarzukommen.

PeterKN

Beiträge: 1834

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 21:29:30

Hallo Sascha,

COPD III bedeutet nach GOLD, dass du nur noch eine Lungenkapazität (FEV1-Wert) zwischen 50 und 35% hast. Du gehörst also auf alle Fälle in die Hände eines Lungenfacharztes, die Möglichkeiten eines Hausarztes sind da unter Umständen begrenzt, wenn es nicht zufällig ein Facharzt für Innere Krankheiten ist mit Spezialgebiet Pneumologie.

Da du noch im Arbeitsleben stehst, solltest du eine REHA über die Rentenversicherung beantragen. Den Antrag kannst du auch über deine Krankenkasse stellen. In der Regel kannst du dir die REHA-Klinik aussuchen, entsprechende Infos bekommst du hier.

Gerade in deinem Fall ist es wichtig, dass dir schnellstens Sauerstoff zur Verfügung steht, also ab in die Klinik. Ob du 8 Jahre ohne Sauerstoff zur Firma gekommen bist, spielt heute keine Rolle. Ich bin auch 73 Jahre ohne zusätzl. Sauerstoff ausgekommen, jetzt geht es nicht mehr.

Die Ärzte, die du nanntest, sind die nicht über deinen Gesundheitszustand informiert? Das Versorgungsamt holt sich selber von deinen Ärzten die nötigen Infos für die Entscheidung deines Behindertenausweises, du musst deine Ärzte nur von der Schweigepflicht entbinden. Deswegen brauchst du also nicht extra Termine einholen.

Du erwähntest in deinem ersten Beitrag, dass du Flüssigsauerstoff hattest. Wurde das im Mai von Bad Wildungen verordnet? Und wie kommst du jetzt zu dem Konzentrator, der bei dir zuhause steht? Wieviel Liter O2 in Ruhe und bei Belastung wurde dir verordnet?

Herzliche Grüße
Peter

Letzte Änderung: 20.06.2016 21:42:31 von PeterKN

Aldo

Beiträge: 70

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

20.06.2016 21:30:12

Hallo Sascha.
Wie du es angehst ist nicht der richtige Weg für dich.
Ruf den Notarzt an, lass dich in eine Lungenfachklinik überweisen, einweisen.
Dort stellt man dich auf den Kopf, sprichwörtlich, und kann feststellen was genau dir fehlt.
Die Diagnose wird deinem Hausarzt und dir unterbreitet.
Frag in der Lungenfachklinik nach einem Mitarbeiter der Sozialstation, der dich wegen deiner COPD begleiten und beraten kann.
Diese Leute übernehmen in der Regel auch sämtliche Anträge die dir dann wegen deiner COPD nützlich sind, ergo auch das die Verordnung, die vom KH wegen deiner Therapie geschrieben wird, auch an die KK mit hoher Dringlichkeitsstufe geht.
Wichtig ist für dich, du musst in eine Lungenfachklink zur Untersuchung. Nur die ( ausgenommen LuFa ) können dir eine genaue Diagnose und auf dich zugeschnittene Therapie erstellen. Befolge die Ratschläge des sozialen Mitarbeiters der Klinik und es wird nicht dein Schaden sein. Kannst ja erwähnen, das du weiterhin gerne arbeiten gehen würdest, wenn die äusseren Umstände es zulassen.
Mach also mit deiner Gesundheit keine Experimente und befolge ruhig mal einen Rat der hier gegeben wird. Die meisten hier haben auch COPD, schon seit Jahren, und jeder einzelne von ihnen musste sich an die Krankheit gewöhnen und seine Erfahrungen sammeln, also tu was für dich.

gruß Aldo

PS.: es ist förderlich beim Versorgungsamt wenn du die Diagnose einer Lungenfachklik beilegen kannst, Laufereien würden dann entfallen.

Letzte Änderung: 20.06.2016 21:33:35 von Aldo

Sascha S.

Beiträge: 7

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

21.06.2016 21:03:01

Also, ich hatte erst Flüssigsauerstoff - direkt nach meinem Krankenhausaufenthalt wurde der geliefert. Da war auch ein tragbares System bei, was wenigstens 5 Stunden O2 geliefert hat. Darauf habe ich bei der Fachärztin angerufen und geschildert, das das mobile Teil nur 5 Stunden Sauerstoff liefert und habe gefragt, ob ich die restlichen 3 Stunden die Luft anhalten soll. Darauf waren die ganz erstaunt: "Ach, sie arbeiten noch Vollzeit? Dann müssen wir ihre Verordnung ändern und sie bekommen einen vernünftigen mobilen Konzentrator, den im Auto und am Arbeitsplatz entweder am Netz oder akkubetrieben nutzen können. Aber stellen sie sich schon mal darauf ein, dass ihre Krankenkasse ihnen den Flüssigsauerstoff wegnimmt und ihnen stattdessen einen Konzentrator hinstellt." So kam es dann auch, Anruf von der Krankenkasse - wir tauschen ihren Flüssigsauerstoff gegen einen Konzentrator, denn sie sind sonst überversorgt - übrigens, ihren mobile Versorgung übernimmt die Rentenversicherung, sie arbeiten ja schließlich noch Vollzeit, ihre mobile Verordnung haben wir an die RV weitergeleitet, dafür sind wir nicht zuständig, die hören von denen.
H+L hat dann 3 Tage später den flüssigen abgeholt und mir den Konzentrator hingestellt. Seit dem habe ich keinen mobilen Sauerstoff mehr. Drei Wochen nach der geänderten Verordnung kam dann das Standardschreiben von der RV, wo drin stand, ich solle erstmal die 3 Anträge, die beigefügt sind ausfüllen und zurückschicken, dann werde man prüfen, ob man die Kosten übernimmt. Ich solle auch einen Kostenvoranschlag beilegen, was denn so ein Gerät kostet.

Den Anträgen müssen ärztliche Berichte beigelegt werden, ich brauche Stempel von der Krankenkasse, Fachärztin, Hausärztin und muss zudem alle von der Schweigepflicht entbinden, sonst würde sich die Bearbeitung noch mehr in die Länge ziehen. Das war am 16.06. Jetzt war ich bei der Hausärztin, die hat ihre Stempel gemacht - danach zur Fachärztin (in Bad Wildungen) - die erstmal darauf verwiesen hat, dass ein neues Quartal ist und ich eine neue Überweisung von Hausarzt brauche, bevor sie da tätig wird.

Das es einge Zeit dauert, bis die RV reagiert, ist denen bekannt, sie haben mir dort geraten, Mitglied im VDK zu werden und dass über einen RA und den VDK laufen zu lassen, das ginge dann schneller.

Ich habe jetzt die Mitgliedsantrag vom VDK weggeschickt und warte jetzt auf meinem Mitgliedsausweis, dann kann ich zu meinem Ortsverband.

Zu meiner Verordung: Zuhause ohne Belastung 3 Liter, am Arbeitplatz oder bei Belastung und in der Nacht am Beamtmungsgerät 4 Liter O2.

Morgen gehe ich zu meiner Hausärztin und lasse mich erstmal für den Rest der Woche krankschreiben, damit ich auch einige Wege erledigen kann - wir sind selbst rechtsschutzversichert und ich will mir u.a. bei einem Anwalt vorab schon mal Rat holen und den evtl. tätig werden lassen.

Letzte Änderung: 21.06.2016 21:06:34 von Sascha S.

PeterKN

Beiträge: 1834

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

21.06.2016 22:37:05

Hallo Sascha,

3 Liter in Ruhe und 4 Liter bei Belastung wurde auch mir verordnet. Damit ist es ein Unding, deine Versorgung auf den Konzentrator umzustellen. Mit Flüssigsauerstoff bist du keineswegs überversorgt. Richtig wäre gewesen: Flüssigsauerstoff für Zuhause mit dem Mobilteil. Für den Arbeitsplatz entweder ebenfalls einen Tank mit Flüssigsauerstoff oder einen Konzentrator. Das Mobilteil für Flüssigsauerstoff würde wohl reichen, dass du an deinen Arbeitsplatz kommst und nach Feierabend auch zurück. Der Konzentrator am Arbeitsplatz sollte kein kleines Mobilteil sein. Die meisten arbeiten mit einem Sparmodus und nicht mit Dauerflow. Mit deinen Werten bist du sicherlich nicht demandfähig und wärest damit unterversorgt. Ich habe für Flüssigsauerstoff ein solches Gerät mit Triggerung hier gehabt und kam sogar bei Einstellung auf 5 Liter mit 81% lt. Pulsoximeter nach Hause. Die Literangaben auf den Spargeräten stimmen nicht mit denen von Dauerflowgeräten überein.
Egal ob über VdK oder mit Rechtsschutzversicherung über einen Rechtsanwalt. Die sollen darauf hinwirken, dass du von der Kasse wieder mit Flüssigsauerstoff ausgestattet wirst mit dem Mobilteil. Die Rentenversicherung hat für eine Sauerstoffversorgung am Arbeitsplatz zu sorgen, idealerweise auch mit Flüssigsauerstoff einen Tank hinstellen, dann kannst du dein Mobilgerät für den Heimweg daran auffüllen. Privat schaffe dir mal einen Pulsoximeter an, die Dinger sind nicht teuer, du kannst aber den Sauerstoff im Blut kontrollieren.

Herzliche Grüße
Peter

PeterKN

Beiträge: 1834

Re: Für Arielle - Kostenübernahme mobiler Konzentrator

22.06.2016 21:45:36

Hallo Sascha,

ganz wichtig: Die mobilen Konzentratoren sind atemzugsgesteuert, aus der Nasenbrille kommt nur ein kurzer Sauerstoffstoß und nicht ein kontinuierlicher Flow, das bei einigen nur für 2 L/Min. Es ist also unbedingt nötig, dass du dich in einer Lungenfachklinik oder bei einem Lungenfacharzt testen lassen musst, ob du demandfähig bist. Ansonsten ist ein Konzentrator für dich vollkommen ungeeignet. Nur die großen Standgeräte liefern auch einen Dauerflow. Machen aber störende Geräusche und sind Stromfresser. Ich erwähnte bereits, dass die Stromkosten dafür die Krankenkasse zu zahlen hat. Bei den Konzentratoren stimmt die Skala der O2-Abgabemenge nicht mit denen von Flüssiggasgeräten überein, 2l vom Konzentrator sind keine 2l eines Flüssiggasgerätes. Die Einstellung für dich muss dann auch vom Lungenfacharzt bestimmt werden. Wenn du nicht demandfähig bist, bist du mit einem Konzentratorsystem nicht mobilfähig. Das zu gewährleisten ist die Kasse aber zu verpflichtet.
Also doch Flüssiggassystem mit einem Mobilgerät für Flüssiggas, das du selber auffüllen kannst, bei deiner Arbeitsstelle ein zusätzlicher Tank 20-30 Liter, der von der Sauerstoff-Firma auch mit bedient wird und wo du dein Mobilgerät auffüllen kannst. Das wäre für dich die beste Lösung. Die Änderung der Verordnung deiner Ärztin auf Konzentrator war Blödsinn, sie hat wohl nicht viel Erfahrung mit O2-pflichtigen COPD-Patienten?

Herzliche Grüße
Peter

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