Kopfbild mit Logo
Suche:

Thema "KK lehnt mobile Flüssigsauerstoffversorgung ab":

Boardübersicht Mein Profil letzte Beiträge

Forum | Info und Anfragen | KK lehnt mobile Flüssigsauerstoffversorgung ab

walltraud-anna-maria

Beiträge: 1

KK lehnt mobile Flüssigsauerstoffversorgung ab

30.11.2016 21:51:47

Hallo,
hab ein Problem mit meiner KK.
Ich habe COPD im Stadium 4 mit laufender Sauerstoff-versorgung seit 05.2012.Brauche Dauerflow mit 2l in 24 Std.
Bei einem Aufenthalt in der Lungenklink in E, im April, weil es mir körperlich so bescheiden ging, wurde mir ein Flüssigsauerstoffsystem mit einem integrierten Demandsystem (z.B.Helios TM )verordnet.
Die KK lehnt ab.
Grund: Der MDK hält die Versorgung nicht für zweckmäßig,unter Berücksichtigung des Wirtschaftlichkeit gebotes ist eine 2 l Druckgasflasche ausreichend und zweckmäßig,mit Einsatz eines Demandventiles zur zeitlichen
Ausdehnung der Mobilität bei attestierter Demandfähigkeit.
Gegen diese Entscheidung habe ich wiederum Widerspruch eingelegt.
Obwohl ich der KK schriftlich mitgeteilt habe, dass ich den mobilen Flüssigsauerstoff dringend benötige, um zu meinem Facharzt zu gehen, und die Lungentherapie durchzuführen. Bleib die Kasse stur.
Habe wiederum gegen den Bescheid des MDK Widerspruch eingelegt.
Der MDK bleibt bei seiner Entscheidung, und stellt die blöde Frage, warum ich nicht bereits 05.2012 nicht die Mobilitätsversorgung beantragt habe.
05.2012 hab ich noch daran geglaubt. mit der 24 Std Versorgung geht es wieder bergauf. Leider hat sich mein Zustand verschlechtert. Lt.Klinikabschlußbericht bin ich austherapiert! Komm überhaupt nicht mehr vor die Tür, meine Mobilität ist auf 15 m Schlauch beschränkt.
Der MDK sagt eine zum jetzigen Zeitpunkt noch weiter zunehmende Mobilität läßt sich aus der Sachlage nicht ausreichend begünden.
und wenn ich mobil sein will, dann bitte mittels der Sauerstoffdruckflaschen. Eine persönliche Untersuchung , wie von mir gefordert, ist aus der gegebenen Konstellation nicht zielführend( so der MDK )
Der MDK empfiehlt,neben dem Sauerstoffkonzentrator sollen
Sauerstoffdruckflaschen zum Einsatz kommen,und eine Mobilitätsversorgung von mind. 12 Std erzielt werden.
Ergebnisschlüssel: Medizinische Voraussetzungen für Leistungsgewährung nicht erfüllt!
Das ich mittlerweile neben Oesterperose, mit div.Rippenbrüchen auch an Körpergewicht verloren habe,da kann ich doch nicht mit den schweren Sauerstoff- druckflaschen los marschieren.
Das ich keine Notversorgung habe, wenn mal der Strom ausfällt sei dahin gestellt.Man gab mir den Tip:rufen Sie 112 und lassen sie sich in Krankenhaus fahren. Selbst die regelmäßige Blutgaswertmessung beim Arzt kann ich nicht durchführen, weil ich keine Mobilitätsversorgung habe.
Die Widersprüche sind von einer RA-Kanzlei, von denen ich hier einen Artikel im Bord gefunden habe, bearbeitet worden.
denn ich war der Meinung, Verordnung ist Verordnung, und die KK+ MDK kann nicht einfach eine Verordnung aus Wirtschaftlichkeit ablehnen. Das die KK es kann , hab ich jetzt gemerkt. Aber vielleicht hat ein Leser ,eine Idee
wie man der KK zeigen kann, so kann man nicht mit den Mitgliedern rumspringen
So ist der Stand der Dinge.

PeterKN

Beiträge: 1952

Re: KK lehnt mobile Flüssigsauerstoffversorgung ab

01.12.2016 09:00:28

Hallo Waltraut-Anna-Marie,

herzlich willkommen hier. Eine schwierige Situation. Vielleicht solltest du mal das Gespräch mit dem Leiter der KK suchen. Sonst bleibt eigentlich nur eine Klage vor dem Sozialgericht. Bist du ev. im VDK oder im Sozialverband Deutschland? Die übernehmen auch solche Fälle.

Ich habe dir etwas rausgesucht, vielleicht findest du etwas in den Tipps (ab Tipp 42).

http://www.sauerstoffliga.de/medien/divers/stories/pdf/tipps-und-tricks.pdf

Herzliche Grüße
Peter

Letzte Änderung: 01.12.2016 09:05:21 von PeterKN

Neue Artikel

Änderung

Website zuletzt geändert am

11.04.2018

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen.
Kontrollieren Sie dies hier.

© Deutsche Sauerstoff- und BeatmungsLiga LOT e.V. - Selbsthilfegruppen für Langzeitsauerstoff- und Beatmungstherapie