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Thema "Grad der Behinderung":

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Forum | Recht & Gesetz | Grad der Behinderung

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Winnebago

Beiträge: 49

Re:Grad der Behinderung

19.11.2007 15:59:31

Hallo Ruhrpottmotte

Bin auch gerade dabei einen
Verschlimmerungsantrag zu stellen.
Kann ich auch noch eine Kopie des
Schreibens von Herrn Kahlau haben??
Gruß Reinhard

Winnebago

Beiträge: 49

Re:Grad der Behinderung

19.11.2007 16:00:49

Hallo Ruhrpottmotte

Bin auch gerade dabei einen
Verschlimmerungsantrag zu stellen.
Kann ich auch noch eine Kopie des
Schreibens von Herrn Kahlau haben??
Gruß Reinhard

Ruhrpottmotte

Avatar von Ruhrpottmotte

Beiträge: 2780

Re:Grad der Behinderung

19.11.2007 16:22:41

Hallo Winnebago,
Ursula will das Formular hier ins Forum einstellen.
Ich habe es leider nicht mehr, denn ich hatte es meinem Antrag beigelegt, ohne es vorher zu kopieren. Wenn Du es jetzt brauchst, dann wende Dich bitte an Ursula Krütt-Bocklemühl, Adresse findest Du unter Kontakt, links im blauen Feld auf der HP, Ursula ist bei der SHG Augsburg.
Lieben Gruß Elke

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

Ruhrpottmotte

Avatar von Ruhrpottmotte

Beiträge: 2780

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 06:04:05

Hallo Winmebago,
falls Du an Ursula gemailt hast, ihr PC ist zur Zeit in Reparatur, sie wird Dir aber dann antworten, wenn er wieder "heil" ist.
Elke

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

karola

Beiträge: 912

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 07:59:56

Hallo und guten Morgen,-

zum Grad der Behinderung möchte ich folgendes sagen:

Mein Mann hat seit seiner Erkrankung 100% -G-

da sich sein Gesundheitszustand im letzten halben Jahr sehr verschlechtert hat, haben wir Antrag auf aG gestellt,- da er oft die Strecke vom Parkplatz zu den Praxen, bzw. in's Krankenhaus zur Untersuchung nicht mehr geschafft hat,-
wir erhofften uns damit einen Platz auf den Behindertenplätzen.

Leider ist der Bewilligungsbescheid immer noch nicht eingetroffen- wir werden immer wieder vertröstet,...

aussderdem sind die Beh.-Parkplätze meistens von skrupellosen Andersparkern besetzt, die dann auch nocht giftig werden, wenn man sie daraufhin anspricht !!!

ach, ja, seufzzz

lG
karola :unsure:

aldiweil

Avatar von aldiweil

Beiträge: 33

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 09:03:20

Hallo,

ich habe das im Net gefunden.

Anfang---
Einschätzung des Grades der Behinderung im Schwerbehindertenrecht
bei Sauerstoff - Langzeit - Therapiepatienten

Autor: Dr. Michael Hillebrand Facharzt für Lungen- und Bronchialheilkunde, Allergologie
Sozialmedizin, Luciagasse 7, D-45894 Gelsenkirchen

Die Einschätzung des Grades der Behinderung GdB in Schwerbehindertenrecht bei
Sauerstoff - Langzeittherapie Patienten wird von den einzelnen Versorgungsämtern
teilweise recht unterschiedlich gehandhabt. Bindend für die Einschätzung sind die vom
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung herausgegebenen "Anhaltspunkte für
die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem
Schwerbehindertengesetz", Rechtsstand 1996, erhältlich bei Köllen Druck u. Verlag
GmbH, Ernst - Robert - Curtius Straße 14 in 53117 Bonn (Fax 0228/ 9898222).

Danach sind Krankheiten der Atmungsorgane mit dauernder Einschränkung der
Lungenfunktion mittleren Grades, d.h. ...Meßwerte der Lungenfunktion bis zu 2/3
niedriger als die Sollwerte und / oder respiratorische Partialinsuffizienz (d.h. Eine
Erniedrigung der Sauerstoffwerte ohne gleichzeitige Erhöhung der Kohlendioxydwerte
im Blut) "mit einem GdB - Grad von 50 - 70 % zu entschädigen, schwerergradige
Einschränkungen mit 80 - 100 %. Dabei ist die schwere Einschränkung definiert als
"Atemnot bereits bei leichtester Belastung oder in Ruhe;

Meßwerte der Lungenfunktionsprüfung mehr als 2/3 niedriger als die Sollwerte" und /
oder "respiratorische Globalinsuffizienz (d.h. Gleichzeitige Erhöhung der
Kohlendioxydwerte im Blut).

In den meisten Fällen dürfte bei Sauerstoff - Langzeittherapie - Patienten eine der
letztgenannten Definitionen zutreffen und somit der GdB - Grad mit mindestens 80 %
anzusetzen sein. Bei Zustand nach Lungentransplantation ist in den ersten 2 Jahren
generell ein GdB - Wert von 100 % anzusetzen. Bei bösartigen Tumorerkrankungen der
Lunge ist der GdB - Grad während der ersten 5 Jahre auch nach evtl. Entfernung des
Tumors mit wenigstens 80 % anzusetzen, je nach Tumor- art und je nach
Einschränkung der Lungenfunktion auch mit bis zu 100 %.

Bei pulmonaler Hypertonie, also einem Hochdruck im Lungen- Kreislauf, der an sich
häufig schon eine Indikation zur Sauer- stoff - Langzeittherapie darstellt, ist bei
pathologischen Meßwerten bereits in Ruhe ein GdB - Grad von 90 bis 100 %
anzunehmen, bei Auftreten auffälliger Meßdaten bei der Ergometerbelastung mit 50
Watt ein GdB von 50 - 80 %.

Nachteilsausgleich
Ein weiterer Streitfall mit den Versorgungsämtern sind immer wieder die
Voraussetzungen für die sog. Nachteilsausgleiche, d.h. Die Merkzeichen "G", "AG", die
Notwendigkeit ständiger Begleitung und die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht.
Dies ist insbesondere von Bedeutung, weil nach § 6 des Straßenverkehrsgesetzes
Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung Parkerleichterungen
gewährt werden können.

In der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zu § 46 STVO ist dazu festgelegt: "Als
Schwerbehinderte mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind solche Personen
anzusehen, die sich wegen der Schwere ihres Leidens dauernd nur mit fremder Hilfe
oder nur mit großer Anstrengung außerhalb ihres Kraftfahrzeuges bewegen können".
Atemwegskranke bzw. Pat. mit einer Sauerstoff - Langzeittherapie sind in dieser
Verwaltungsvorschrift im Gegensatz zu anderen Kranken zwar nicht ausdrücklich
genannt, nach den o.g. Anhaltspunkten sind diese Personen denen in der
Verwaltungsvorschrift genannten gleichzustellen, denn es wird ausdrücklich aufgeführt:

"Als Erkrankungen der inneren Organe, die eine solche Gleichstellung rechtfertigen,
sind beispielsweise Krankheiten der Atmungsorgane mit Einschränkung der Lungenfunktion schweren Grades anzusehen".

Dies bedeutet aber im Umkehrschluß, daß bei einem GdB - Grad von 80 - 100 % wegen einer Krankheit der Atmungsorgane eine außergewöhnliche Gehbehinderung
anzuerkennen ist (Nachteilsausgleich "aG"wink.


Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist dann gegeben, wenn infolge der
Behinderung zur Vermeidung von Gefahren für sich oder andere bei Benutzung von
öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig fremde Hilfe erforderlich ist. Bei Patienten mit
einer Sauerstoff - Langzeittherapie ist in den meisten Fällen die- se Voraussetzung
erfüllt, so daß auch der Nachteilsausgleich gewährt werden muß. Dies ergibt sich
bereits als Folgerung aus der Definition der außergewöhnlichen Gehbehinderung.

Die Voraussetzung für einen weiteren Nachteilsausgleich, nämlich die Befreiung von
der Rundfunkgebührenpflicht, ist jedoch bei vielen Sauerstoff - Langzeittherapie -
Patienten gerade nicht gegeben, da hierfür Voraussetzung ist, daß die Behinderten
"wegen ihres Leidens an öffentlichen Veranstaltungen ständig nicht teilnehmen können".
Entscheidend ist hier der Begriff "ständig"; es reicht z.B. Nicht aus, "daß sich die
Teilnahme an einzelnen, nur gelegentlich stattfindenden Veranstaltungen - bestimmter
Art - verbietet. Behinderte, die noch in nennens- wertem Umfang an öffentlichen
Veranstaltungen teilnehmen können, erfüllen die Voraussetzungen nicht.

Stufenplan zur Durchsetzung von Ansprüchen bei Kostenträgern usw.

1. Gespräch mit dem Abteilungsleiter der die Ablehnung gezeichnet hat.

2. Gespräch mit dem Leiter der zuständigen Organisation (Kasse, Versicherung usw.)

3. Beantragung eines prozeßfähigen Ablehnungsbescheides mit ausreichender
Begründung, gemäß Sozialgesetzbuch.

4. Einspruch, gegen den erstellten Bescheid/ schriftlich, oder mündlich und zur
Niederschrift geben. (Kosteneinsparungen sind in den Vordergrund zu stellen,
danach erst medizinische Gründe, soziale Belange sind nicht relevant)

5. Klage beim zuständigen Sozialgericht. Das Sozialgerichtsverfahren ist nicht
anwaltspflichtig, jeder kann sich selbst vertreten, die Kosten des Verfahrens sind
gering. Eine Mitgliedschaft bei einem Sozial- und Behindertenverband wie etwa
"VDK" ist zu empfehlen. Diese Verbände stellen kostenfrei die Fachanwälte und
erledigen den gesamten Schriftverkehr mit den am Verfahren beteiligten Parteien.

Merke:
Wahren Sie ihre Rechte als Bürger dieses Staates, dafür sind unsere Gesetze gemacht,
lassen Sie sich nicht einschüchtern durch große und bekannte Namen von
Kostenträgern oder anderen Organisationen und Behörden! Gehen Sie notfalls bis zum
Bundessozialgericht um Ihre Ansprüche durchzusetzen!
Ende---

Gruß aldiweil und sowiso

aldiweil und sowiso
Es gibt nichts, was allen gefällt! (Petronius)

karola

Beiträge: 912

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 09:47:54

na, wie finde ich das denn ??

Kaum bin ich in diesem netten Forum, schon "flutscht" alles !!

Bin gerade zum Briefkasten,-
und was finde ich??
Ein Schreiben vom Versorgungsamt,-100% -aG-

Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass Reimut auch wieder so weit auf die Beine kommt, dass wir diesen Vorteil auch nutzen können,-oder kann ich auch den Ausweis nutzen, wenn ich etwas für ihn erledige??

Ne, gell,- ich glaube nicht,
obwohl aich auch einen Ausweis habe, aber eben "nur" -G-

...der Tag fängt schon gut an, ich hoffe für Euch ALLE auch
lieben Gruß
karola:cheer:

karola

Beiträge: 912

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 09:48:02

Ruhrpottmotte

Avatar von Ruhrpottmotte

Beiträge: 2780

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 11:11:19

Hallo Karola,

freue mich für Euch.
Du kannst das Auto über Deinen Mann versichern dann brauchst Du keine Steuern für das Auto bezahlen. Du kannst das Auto aber für jede Fahrt benutzen, die im Zusammehang mit Deinem Mann gefahren wird, z.B. Einkaufen, Behördengängen, Apotheke, Arzt. Du selber darfst dann nur nicht auf dem Rollstuhlparkplatz parken wenn er nicht dabei ist. Und bei jeder Fahrt die Du machst findest Du was warum Du damit fahren kannst. wink Falls Ihr Einkommensteuer macht wirkt sich das auch aus, 15.000 km kann man absetzen oder halt Taxifahrten. Und auch der Freibetrag ist wesentlich höher.
Als nächste Aufgabe: Verschlimmerungsantrag und B beanrgen (Begleitung erforderlich). Dann kannst Du bei den Steuern 760 Euro absetzen wenn ihr zusammen in Urlaub fahrt.
Lieben Gruß, auch an Reimut.
Elke

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

Baliwerner

Beiträge: 209

Re:Grad der Behinderung

22.11.2007 12:13:26

Hallo Elke!
Steuern sparen beim Urlaub. Wie geht das und welche Unterlagen brauche ich fürs Finanzamt. Bisher habe ich nur mal Übernachtungskosten in Ansatz gebracht (Verpflegung soweit ich Rechnungen dafür hatte.). Ich miete immer Ferienwohnungen, die sind bequemer, weisen jedoch nur einen Gesamtmietbetrag aus und nicht auf die Person bezogen. Wie ist das mit Fahrtkosten bei Benutzung des eigenen Fahrzeuges. Das Auto läuft auf den Namen meiner Frau (war noch erforderlich wegen beruflicher Nutzung)

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