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Thema "Einmal was Positives":

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Forum | Sauerstoff-Langzeit-Therapie | Einmal was Positives

stefferl

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Beiträge: 545

Einmal was Positives

11.02.2008 23:32:30

Nachdem ich im August nach einigen Jahren herumquälerei mit den Asthma-Atembeschwerden nur mehr 48 Sauerstoff bei der Kontrolluntersuchung im Blut hatte, bekam ich sofort Flüssigsauerstoff. Nach 2 Monaten Kontrolle war der Wert bei 60, jetzt Ende Jänner ergab die Kontrolle 67. Ich fühle mich besser, habe mich an den Umgang mit dem Sauerstoff gewöhnt und weiß, wenn ich hier im Forum lese, daß es so viele gibt, die viel viel schlechter dran sind wie ich.
Ich wünsche Euch allen eine Besserung Eurer Beschwerden und Erfolg mit der Behandlung.
Liebe Grüße von der Stefferl

Liebe Grüße von der Stefferl aus Wien
http://members.aon.at/peterunderika/

Siegfried

Beiträge: 755

Re:Einmal was Positives

12.02.2008 06:01:08

Guten Morgen Stefferl

genau so geht es auch mir und ich sicherlich vielen anderen auch.
Bewußt mit dem Sauerstoff leben und das beste daraus machen. Dazu eine gesunde Lebenseinstellung, dann geht es uns doch "saugut".

Weiterhin gute Gesundheit und viel Luft

wünscht dir

Siegfried

stefferl

Avatar von stefferl

Beiträge: 545

Re:Einmal was Positives

28.02.2008 17:11:28

Heute habe ich noch eine positive Mitteilung. Eine Bekannte erzählte mir, eine Exkollegin von ihr hat auch Sauerstoff und sie hat sich zum Fortgehen einen Rollator gekauft. Das ist so ein Fahrwagen, auf den man sich aufstützen kann beim Gehen. Da kann sie die Flasche draufstellen und hat die Hände frei. Das Gehen erleichtert es auch. Ich hatte vorher schon selbst so einen Gedanken, habe ihn aber gleich wieder verworfen. Ich und einen Rollator? Diese Erzählung von der Bekannten hat mich umgestimmt und ich dachte an den Kauf so eines Wagens. Dann ist mir eingefallen, daß ein anderer Bekannter so einen Rollator hatte und ihn aber nicht mehr braucht. Ich habe angefragt, ob ich den nicht haben könnte. Kein Problem, ich konnte das alte Ding haben. Dann stand er 4-5 Wochen in meinem Zimmer herum und ich dachte immer daran, daß ich ihn doch einmal ausprobieren sollte. Eines Tages hab ich mich aufgerafft, hab meinem Mann gesagt, er soll ihn mir hinuntertragen. Wir haben zwar einen Aufzug, aber dann 5 Stufen beim Eingang. Den Stroller in den Korb und ich begann zu marschieren. Es war ein kalter Tag mit so +2 Grad, aber ich merkte das kaum. Meine Runde führte gegenüber in das Ekazent zum Postkasten, Apotheke, Bank und Supermarkt. Fast eine Stunde war ich unterwegs. Ich war so selig, endlich wieder einmal fast normal gehen zu können. Ich wußte nicht mehr, daß man ohne Keuchen und Kämpfen gehen kann. Ich habe den Sauerstoff erst ein halbes Jahr. Das Gehen mit dem Stroller - eine Hand hinten ihn nachziehend - und in der rechten Hand - nach vorne ausschwingend - den Gehstock. Auch für Patienten, die keinen Gehstock brauchen, ist der Rollator eine Supersache. In das Körbchen paßt auch noch ein Einkauf. Das Handy habe ich mit, wenn ich beim Haustor bin, rufe ich meinen Mann an, daß er den Rollator bis zum Aufzug tragen soll. Ich war glücklich, aber mich störte das nicht mehr sehr schöne Aussehen des Rollators und dann sollte er auch ins Auto passen. Er müßte klappbar sein. Also habe ich mir einen neuen Rollator gekauft. Sozusagen der Wechsel vom Trabbi zum Mercedes. Der neue läßt sich relativ flach zusammenlegen, wie ein Kinderwagen. Ich habe dann noch im Internet gesucht, ob es die Firma vom alten Rollator noch gibt. Die gibt es noch und bei der Gelegenheit bin ich draufgekommen, daß man den alten Rollator auch zusammelegen kann. Wir hatten das nicht gewußt. Das ist aber egal, er hat mir eh nicht gefallen. Auch der Einkaufskorb ist größer vom Neuen und ein zweites Gitter hat er unten auch noch.
Ich empfehle jedem, der mit der mobilen Flasche Probleme hat und schlecht Luft bekommt: Kauft Euch einen Rollator. Ich weiß nicht, vielleicht zahlt ihn bei Euch sogar die Kasse. Ich habe gar nicht gefragt. Da unsere Kasse sowieso sehr sparsam derzeit ist......
Liebe Grüße von der Stefferl aus Wien

Liebe Grüße von der Stefferl aus Wien
http://members.aon.at/peterunderika/

Marimo

Beiträge: 668

Re:Einmal was Positives

29.02.2008 16:39:04

Hallo Stefferl,

ich bin begeistert, wie Du Dein Erlebnis mit dem Rollator erzählt hast. Ich kenne eine Menge Leute, die sagen, nein, ich doch nicht, so was brauche ich noch nicht. Aber sie trauen sich nicht mehr vor die Tür, weil sie eben nicht mehr laufen können. Ich werde mir in der nächsten Woche auch einen verordnen lassen, denn dann brauche ich nicht meinen Rollstuhl nehmen und wenn ich nicht mehr laufen kann, dann kann ich mich immer noch hinsetzen und ausruhen, bis ich wieder in der Lage bin, weiter zu gehen. Und vor allem sollte sich niemand schämen, einen Rollator zu benutzen. Das ist nichts schlimmes und das steckt auch nicht an. Er hilft nur ungemein in der Selbstständigkeit.

Ich diesem Sinne grüße ich Alle ganz herzlich, die diese Bericht lesen und sich angesprochen fühlen und ich grüße auch alle ganz herzlich, die schon einen Rollator haben und damit mobil sind.

Marion

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