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Thema "o2 Patienten Österreich":

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Forum | Sauerstoff-Langzeit-Therapie | o2 Patienten Österreich

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bibiviola

Beiträge: 3362

Re:o2 Patienten Österreich

02.04.2008 06:51:46

Hallo Hermelinchen,

hätte wohl dabei schreiben sollen, das es ein Heißluftofen ist und ich die Nasenbrillen zwischen Geschirrtücher lege.
Dann geht es schon.
Sie müssen ja auch nicht supersteril sein. Sind sie ja sonst auch nicht. Geht nur um das Trocknen.

Kochen kannst Du nur Silikonbrillen, das stimmt.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag
und fühl Dich gedrückt

Liebe Grüsse

Birgit

stefferl

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Beiträge: 545

Re:o2 Patienten Österreich

02.04.2008 15:22:48

Wäre interessant, ob ein Mikrowellendurchgang Bakterien abtötet. Denn der Schlauch selbst kann eigentlich in der Mikrowelle keinen Schaden nehmen. Aber das kann nur ein Fachmann beurteilen. Angenommen, ich sperre eine Fliege in die Mikrowelle und schalte ein. Die Fliege überlebt das nicht. Und Bakterien?

Liebe Grüße von der Stefferl aus Wien
http://members.aon.at/peterunderika/

Ruhrpottmotte

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Beiträge: 2780

Re:o2 Patienten Österreich

02.04.2008 16:11:11

Meine Meinung, Ofen oder auch Mikrowelle finde ich bedenklich.
Lieben Gruß Elke

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

bibiviola

Beiträge: 3362

Re:o2 Patienten Österreich

02.04.2008 17:05:23

Hallo Elke,

Ein Sterilisator funktioniert nach dem gleichen Prinzip.Da habe ich früher in der Arztpraxis mit gearbeitet. Habe es auch mit meiner Ärztin abgesprochen. Von der Mikrowelle würde ich auch die Finger lassen.
Liebe Grüsse

Birgit

Beitrag geändert von: bibi51, am: 02/04/2008 17:05

Beitrag geändert von: bibi51, am: 02/04/2008 17:07

Hermelinchen

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Beiträge: 25

Re:o2 Patienten Österreich

03.04.2008 01:54:46

Na ich dachte eher wegen der Temperatur von 80 Grad.
Selbst bei Nährboden Herstellung für Orchideen Sterilisieren im Backrohr ca. 150 Grad.
Marmelade 120 Grad
LG. Hermelinchen

Zum Fressen geboren, zum Kraulen bestellt, in Schlummer verloren gefällt mir die Welt!
(Goethe (Katzen))

bibiviola

Beiträge: 3362

Re:o2 Patienten Österreich

03.04.2008 06:41:27

Die Nasenbrillen, die man vom Versorger bekommt, oder so kauft, sind auch nicht steril.
Nach dem Waschen kann man ja die Brille noch mit einem Desinfektionsmittel besprühen oder abreiben. Nasenbrillen, die ich benutzte, wenn ich einen Infekt hatte, habe ich verworfen.
Wenn ich den Atemluftbefeuchter auch "nur" bei 60° in der Spülmaschine auswaschen brauche, reicht es auch mit 80° für die Brillen.
Und dann, man muss es ja auch nicht machen, ich habe ja nur geschrieben,ich mache es so, weil ich keine andere Möglichkeit habe, an mehr Brillen zu kommen.

Liebe Grüsse

Birgit :blink:

Beitrag geändert von: bibi51, am: 03/04/2008 06:41

Hermelinchen

Avatar von Hermelinchen

Beiträge: 25

Re:o2 Patienten Österreich

04.04.2008 01:52:21

So ich hab mich ein wenig schlau gemacht, weil ich die Methode zum sterilisieren interessant finde. Bin aber auch blöd hätte schon früher darauf kommen können.
Ich hab diesen Artikel heute meinen Arzt gezeigt, der meinte, wenn bei ihm der Sterilisator defekt ist nimmt er auch die Mikrowelle.

Das ist ein Bericht von der BBC

Mikrowellen im Härtetest
In Experimenten testeten die Wissenschaftler die sterilisierende Wirkung von Mikrowellen mit reichlich mit Fäkalbakterien, Viren, Parasiten und sonstigen Bakteriensporen angereicherten Schwämmen.

Große Wirkung nach kurzer Zeit
Bereits nach zwei Minuten in der Mikrowelle bei voller Stärke waren 99 Prozent der Bakterien abgetötet, Escherichia coli bereits nach 30 Sekunden.

Die weit verbreiteten Sporen und häufig für Lebensmittelvergiftungen verantwortlichen Sporen des Bacillus Cereus gelten eigentlich als sehr resistent gegenüber Hitze, Strahlung und chemischen Verfahren. Doch vier Minuten in der Mikrowelle machen auch ihnen den Garaus.

Alle zwei Tage
Oft werde versucht, Küchenschwämme im Geschirrspüler oder der Waschmaschine zu reinigen, so Britton. Wenn man sie aber wirklich rein und desinfiziert und nicht nur sauber haben will, sollte man die Mikrowelle verwenden, so der Forscher. Wird regelmäßig gekocht, sollten sie alle zwei Tage gereinigt werden.

Böse Überraschungen durch Metall
Zwei Dinge seien allerdings zu beachten: Schwämme und Putztücher sollten feucht in das Gerät gelegt werden um eine mögliche Brandgefahr zu vermeiden.

Und sie sollten jedenfalls nicht metallhaltig sein wie manche Topfreiniger - der Funkenschlag in der Mikrowelle könnte eine böse Überraschung sein, bis hin zum Defekt des Geräts.

Keime vor allem auf Arbeitsflächen
Hugh Pennington, Experte für Nahrungsmittelsicherheit an der Universität Aberdeen, kann die Forschungsergebnisse nur bestätigen, schließlich sei es logisch, die Keime durch Hitze zum Verschwinden zu bringen.

Ob es dadurch zu einer signifikanten Abnehmen von Lebensmittelvergiftungen komme, bezweifelt er aber gegenüber der BBC: Meist würden die Keime an den Arbeitsfläche oder Schneidbrettern übertragen, etwa wenn dort zunächst Hühnerfleisch vorbereitet wird und anschließend ohne Reinigung mit Nahrung, die nicht gekocht wird - wie Salate - hantiert wird.

Methode nicht nur für die Küche
Britton und sein Team testeten die Methode aber nicht nur für die Küchenhygiene: Sie versuchten auch benutzte medizinische Spritzen zu sterilisieren - ebenfalls mit Erfolg, allerdings dauerte es bis zu zwölf Minuten und damit erheblich länger.

Also ich werde das mal versuchen.

Zum Fressen geboren, zum Kraulen bestellt, in Schlummer verloren gefällt mir die Welt!
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stefferl

Avatar von stefferl

Beiträge: 545

Re:o2 Patienten Österreich

04.04.2008 16:09:52

Na sag ich doch, meine Idee!

Liebe Grüße Stefferl

Liebe Grüße von der Stefferl aus Wien
http://members.aon.at/peterunderika/

Ruhrpottmotte

Avatar von Ruhrpottmotte

Beiträge: 2780

Re:o2 Patienten Österreich

04.04.2008 18:34:05

Mir hat das Thema keine Ruhe gelassen und ich habe einen Fachmann befragt. Hier ist die Antwort:

ganz heikles Thema à dazu kann eine offizielle Aussage nur vom Hersteller der jeweiligen Nasenbrille getroffen werden. Grundsätzlich ist es allerdings so, dass es sich bei den meisten Nasenbrillen um EINWEGPRODUKTE handelt, die laut Hersteller NICHT zur Wiederaufbereitung geeignet sind. Dies bedeutet laut Medizinproduktegesetz (MPG), dass die Verantwortung des Herstellers (=Produkthaftung) da endet, wo das Medizinprodukt (in diesem Fall die Nasenbrille) nicht mehr entsprechend der vorgegebenen Zweckbestimmung eingesetzt wird. Wenn also der Patient dieses Einwegprodukt aufbereitet (sei es nun im Backofen, der Mikrowelle, im Dampfsteri, ?) trägt er die alleinige Verantwortung dafür, da dies laut Hersteller nicht vorgesehen ist.



Es kommt bei der Aufbereitung ja nicht nur auf die erfolgreiche Reduktion der Keime (die man als Patient eh nicht testen kann!) an, sondern es muss auch die dadurch entstehende Veränderung des Materials betrachtet werden. Wer garantiert denn, dass durch die ?Behandlung? in der Mikrowelle nicht z. B. irgendwelche bis dahin gebundenen Stoffe ausgasen, die u. U. auch gefährlich sein können?



Fazit: Ich persönlich würde in jedem Fall die Finger davon lassen, Einwegprodukte aufzubereiten. Medizinprodukte sollten grundsätzlich nur entsprechend ihrer Zweckbestimmung, die vom Hersteller vorgegeben wird, eingesetzt werden. Andernfalls trägt man immer selbst die Verantwortung.



Das war wahrscheinlich nicht die Antwort, die im Forum gerne gehört wird, aber leider ist es so. Noch ein Wort zum Thema ?Ärzte und Versorger spielen nicht mit? à die Versorger können natürlich nur das liefern, was mit der jeweiligen Krankenkasse vereinbart ist, zumindest nicht wesentlich mehr à sie bekommen es schlicht und einfach nicht bezahlt. Und auch eine Verordnung des LuFa für eine höhere Anzahl hat nur in sehr wenigen ? gut medizinisch begründeten ? Fällen Erfolg. Ich würde hier eine gezielte Nachfrage bei der Krankenkasse empfehlen, wie viele Nasenbrillen denn konkret laut jeweiligem Vertrag zu liefern sind.

Liebe Grüße Elke
launisch? Ich nenn das spontane emotionale Kreativität

Hermelinchen

Avatar von Hermelinchen

Beiträge: 25

Re:o2 Patienten Österreich

04.04.2008 19:59:47

Hallöchen!

Ruhrpottmotte schrieb:

Es kommt bei der Aufbereitung ja nicht nur auf die erfolgreiche Reduktion der Keime (die man als Patient eh nicht testen kann!) an, sondern es muss auch die dadurch entstehende Veränderung des Materials betrachtet werden. Wer garantiert denn, dass durch die ?Behandlung? in der Mikrowelle nicht z. B. irgendwelche bis dahin gebundenen Stoffe ausgasen, die u. U. auch gefährlich sein können?

Haste recht hab ich gar nicht bedacht!!!!!!!!!!
Danke liebe Elke.
Lg. Hermelinchen

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